Bachelorarbeit, 2005
50 Seiten, Note: 1,7
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Die Arbeit befasst sich mit dem Werk „Suite Vénitienne“ der französischen Künstlerin Sophie Calle, welches die mehrtägige Verfolgung eines Mannes in Venedig thematisiert. Sie untersucht die Frage, inwiefern diese Verfolgung in das Recht auf Privatsphäre des Mannes und seiner Frau eingreift und die Grenzen zwischen öffentlicher und privater Sphäre verschwimmen.
Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt die Künstlerin Sophie Calle sowie ihr Werk „Suite Vénitienne“ vor. Sie erläutert die zentrale Fragestellung der Arbeit, nämlich die Auswirkungen der Verfolgung eines Mannes auf dessen Recht auf Privatsphäre. Im zweiten Kapitel werden die historischen Wurzeln des Begriffspaares Privatheit und Öffentlichkeit beleuchtet. Der Fokus liegt dabei auf der liberalen Theorie und ihrer Kritik durch den Feminismus. Kapitel 3 beschäftigt sich mit aktuellen Debatten zur Definition und Abgrenzung von Privatheit und Öffentlichkeit. Es werden verschiedene Perspektiven auf die Beziehung zwischen öffentlicher und privater Sphäre vorgestellt und die Problematik der Grenzüberschreitungen diskutiert. Kapitel 4 präsentiert das künstlerische Werk „Suite Vénitienne“ und stellt die Künstlerin Sophie Calle und ihre künstlerischen Beweggründe vor. Kapitel 5 untersucht die Frage, ob das Werk als Eingriff in das Privatleben zu betrachten ist. Es analysiert das Werk im Kontext der historischen Entwicklung des Privatheit-Begriffs und aktueller Diskurse zur privaten und öffentlichen Sphäre.
Privatheit, Öffentlichkeit, Sophie Calle, „Suite Vénitienne“, Kunst, Verfolgung, Künstlerische Freiheit, Grenzen, Recht auf Privatsphäre, Historischer Kontext, Aktuelle Diskurse, Feministische Kritik, Öffentlicher Raum.
In diesem Kunstwerk dokumentiert die Künstlerin Sophie Calle die mehrtägige Verfolgung eines ihr fast unbekannten Mannes durch Venedig mittels Fotos und Notizen.
Diese Frage ist zentraler Bestandteil der Arbeit. Sie untersucht, ob die Observation im öffentlichen Raum das Recht auf Privatheit des Verfolgten beschneidet.
Die Arbeit diskutiert, inwieweit die Privatsphäre Teil der Öffentlichkeit ist oder ob sich die private Dimension im öffentlichen Raum zwangsläufig auflöst.
Die feministische Kritik hinterfragt den klassischen Dualismus von Privatheit und Öffentlichkeit, der historisch oft zur Ausgrenzung oder Benachteiligung von Frauen genutzt wurde.
Die Arbeit beleuchtet die rechtlichen Aspekte der Fotografie von Personen ohne deren Einwilligung, insbesondere im Kontext künstlerischer Projekte.
Calle ist bekannt für ihre Vorliebe für Grenzüberschreitungen und die Entdeckung verborgener Informationen über Fremde, was oft ethische und moralische Debatten auslöst.
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