Examensarbeit, 2006
53 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Begriffserläuterungen
2.1 Bedeutung des Prominenzbegriffs
2.2 Erläuterung zweier wichtiger Termini
2.2.1 Testimonial
2.2.2 Celebrity
3. Die Geschichte der Promiwerbung
4. Ziele der Promiwerbung
5. Der Mensch als Marke
6. Kategorien von Prominenten in der Werbung
6.1 Politiker als Testimonials
6.2 Sportler als Testimonials
6.3 Durch Werbung geschaffene „Prominente“
6.3.1 Deus ex machina
6.3.2 Experten
6.3.3 Lehrer
6.3.4 Vorbilder
6.3.5 Kobolde
7. Verfahren zur Prominenten-Beurteilung
7.1 Der Bekanntheitsgrad von Persönlichkeiten
7.2 IMAS – Promimeter
7.3 Semiometrisches Auswahlverfahren
7.3.1 Erläuterung der Semiometrie
7.3.2 Promicheck
7.4 Das 3-Phasen-Modell von „The Performers“
8. Die Überprüfung der Effektivität
9. Die Bausteine für die Wertbeständigkeit von Celebrities
10. Chancen der Promiwerbung
11. Risiken der Promiwerbung
12. Beispiele für Chancen und Risiken beim Einsatz von Prominenten
12.1 Tops der Testimonialwerbung
12.2 Flops der Testimonialwerbung
13. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Prominenten als Werbeträger, analysiert die Auswahlkriterien für geeignete Testimonials und beleuchtet die damit verbundenen Chancen und Risiken für Unternehmen, um eine effektive Markenpositionierung zu ermöglichen.
6.3.1 Deus ex machina
Werbefiguren, die in einer sich zuspitzenden Konfliktsituation aus dem Nichts auftauchen. Sie sorgen unparteiisch und uneigennützig für einen guten Ausgang aus einer brisanten Lage.
Figuren, die dergestalt in das Menschenleben eingreifen, werden in der klassischen Dramaturgie als „Deus ex machina“ bezeichnet. Im Literaturlexikon werden sie folgendermaßen beschrieben: „In verschiedenen späteren griechischen Tragödien wurde eine an sich unlösbare Verwicklung kurz vor der Katastrophe durch den Machtspruch eines mittels Maschinerie von oben auf die Bühne herabgelassenen Gottes gelöst; daher ist der „Deus ex machina“ sprichwörtlich für jede durch plötzliche, unmotiviert eintretende Ereignisse, Personen oder außenstehende Mächte bewirkte Lösung eines Konfliktes in Dichtung wie Alltagsleben“.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung prominenter Werbeträger in Deutschland und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Auswahlkriterien und Wirkungsweisen zu analysieren.
2. Begriffserläuterungen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe Prominenz, Testimonial und Celebrity definiert und voneinander abgegrenzt.
3. Die Geschichte der Promiwerbung: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Werbung mit bekannten Persönlichkeiten nach, von frühen Ansätzen im 19. Jahrhundert bis zur modernen Ära.
4. Ziele der Promiwerbung: Hier werden die strategischen Ziele erläutert, insbesondere die emotionale Aufladung von Marken und die Steigerung des Erinnerungswertes durch Prominente.
5. Der Mensch als Marke: Das Kapitel behandelt das Konzept der Vermenschlichung von Marken und wie Personen selbst zu einer „Personality-Marke“ werden.
6. Kategorien von Prominenten in der Werbung: Eine detaillierte Übersicht verschiedener Typen von Werbe-Prominenten, von Politikern und Sportlern bis hin zu künstlich geschaffenen Werbefiguren wie „Kobolden“.
7. Verfahren zur Prominenten-Beurteilung: Das Kapitel stellt verschiedene Instrumente zur Risikominimierung bei der Auswahl vor, darunter das PromiMeter und das semiometrische Verfahren.
8. Die Überprüfung der Effektivität: Hier wird erklärt, wie die Wirksamkeit von Kampagnen durch Messinstrumente wie Pretests vor oder während der Schaltung überprüft werden kann.
9. Die Bausteine für die Wertbeständigkeit von Celebrities: Fokus auf die langfristige Etablierung eines Prominenten als Testimonial durch die Faktoren Persönlichkeit, Erfolg und Medienpräsenz.
10. Chancen der Promiwerbung: Dieses Kapitel analysiert die Vorteile, wie den Imagetransfer und die schnellere Erreichung von Marketingzielen.
11. Risiken der Promiwerbung: Eine kritische Betrachtung der Gefahren, wie Skandale der Prominenten, Überstrahlung der Marke oder der Wear-out-Effekt.
12. Beispiele für Chancen und Risiken beim Einsatz von Prominenten: Praxisbeispiele erfolgreicher Kampagnen (Tops) sowie gescheiterter Werbeauftritte (Flops) werden gegenübergestellt.
13. Fazit: Die abschließende Zusammenfassung betont die Notwendigkeit einer sorgfältigen Auswahl und Überprüfung von Testimonials, um eine langfristige Markenbindung zu sichern.
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Die Arbeit analysiert die Strategien, Chancen und Risiken beim Einsatz von prominenten Persönlichkeiten als Werbeträger, um die Marke erfolgreich zu positionieren.
Die Schwerpunkte liegen auf der Kategorisierung von Prominenten, modernen Auswahlverfahren wie der Semiometrie sowie der Analyse von Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine fundierte Auswahl und das richtige Management von Testimonials Risiken minimieren und den Markenwert steigern können.
Es werden Marktforschungsergebnisse, Expertenbefragungen, semiotische Analysen sowie theoretische Modelle wie das 3-Phasen-Modell zur Prominenten-Auswahl herangezogen.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der Promiwerbung, die Einordnung verschiedener Testimonial-Typen und detaillierte Verfahren zur professionellen Beurteilung der Eignung.
Zentrale Begriffe sind Testimonial, Image-Transfer, Celebrity-Marketing, Markenbindung, Werbeeffektivität und Risikoanalyse.
Es dient als strukturierter Handlungsleitfaden, der den Auswahlprozess objektiviert und die Übereinstimmung zwischen Promi, Produkt und Zielgruppe systematisch sicherstellt.
Experten sind besonders bei technischen Produkten erfolgreich, da sie Kaufrisiken durch fachliche Kompetenz mindern, während Celebrities eher allgemeine Sympathie und Aufmerksamkeit generieren.
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