Diplomarbeit, 2006
127 Seiten, Note: 2,3
Die Arbeit befasst sich mit der Relevanz des Wissensmanagements im Kontext der Universität und untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Wissensmanagement-Systemen in dieser Organisation. Ziel ist es, die Herausforderungen und Chancen des Wissensmanagements an der Universität zu beleuchten und konkrete Handlungsempfehlungen für die Gestaltung eines erfolgreichen Wissensmanagementsystems zu geben.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Wissensmanagement, beleuchtet die Relevanz des Themas im Kontext des strukturellen Wandels von der "Informationsgesellschaft" zur "Wissensgesellschaft" und die zunehmende Bedeutung von Wissen als Wettbewerbsfaktor. Anschließend werden verschiedene theoretische Konzepte des Wissensmanagements vorgestellt, darunter die Wissensspirale nach Nonaka/Takeuchi und die Bausteine des Wissensmanagements nach Probst et al.
Im Anschluss wird die Organisationsstruktur der Universität und die Reformprozesse an der Universität Hamburg im Kontext des Wissensmanagements diskutiert. Die Arbeit analysiert dann die Möglichkeiten und Grenzen von Wissensmanagement-Systemen an der Universität anhand von Experteninterviews, wobei die Bausteine des Wissensmanagements nach Probst et al. als analytischer Rahmen dienen.
Die Kapitel 6.1 bis 6.11 beleuchten die einzelnen Bausteine des Wissensmanagements, die sich im Kontext der Universität erweisen, z. B. die Definition von Wissenszielen, die Identifikation und der Erwerb von Wissen, die Entwicklung, Verteilung, Nutzung und Bewahrung von Wissen sowie die Bewertung des Wissensmanagements. Darüber hinaus werden Defizite im Umgang mit Wissen an der Universität und die Einstellungen zum Wissensmanagement von den Experten dargestellt.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Wissensmanagement, Universität, Wissensgesellschaft, Experteninterviews, Organisationstruktur, Wissensziele, Wissensidentifikation, Wissenserwerb, Wissensentwicklung, Wissens(ver)teilung, Wissensnutzung, Wissensbewahrung, Wissensbewertung, Handlungsempfehlungen, Reformprozesse, Bachelor- und Masterstudiengänge.
In der modernen Wissensgesellschaft ist Wissen der wichtigste Produktionsfaktor. Universitäten müssen dieses Wissen professionell managen, um im globalen Wettbewerb effizient zu bleiben.
Explizites Wissen ist dokumentiert und leicht teilbar (z.B. Handbücher), während implizites Wissen an Personen gebunden ist (Erfahrungen, Know-how) und schwerer übertragen werden kann.
Sie beschreibt den Prozess der Wissensumwandlung durch Sozialisation, Externalisierung, Kombination und Internalisierung (SECI-Modell).
Strukturelle Hürden, mangelnde Motivation zum Wissensaustausch und die oft dezentrale, autonome Organisation der Institute erschweren ein einheitliches System.
Es handelt sich um Wissenslandkarten oder Expertenverzeichnisse, die aufzeigen, wer in einer Organisation über welche spezifischen Kompetenzen verfügt.
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