Magisterarbeit, 2002
104 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht die Ursachen für Werthers Selbstmord im gleichnamigen Roman von Johann Wolfgang von Goethe. Sie analysiert Werthers Charakter und seine Ansichten zu verschiedenen Themen, um die Motive für seine Selbstmordentscheidung zu verstehen.
Kapitel 1 beleuchtet Werthers Haltung zur Gesellschaft und seine Erfahrungen in der Kindheit und Jugend. Dabei wird deutlich, dass Werthers Empfindsamkeit und seine Liebe zur Natur im Widerspruch zu den gesellschaftlichen Konventionen stehen.
Kapitel 2 untersucht Werthers tiefe Verbindung zur Natur. Die Natur wird für Werther zu einem Ort der Ruhe und der Inspiration, doch sie kann ihn auch mit ihrer zerstörerischen Kraft konfrontieren.
Kapitel 3 analysiert Werthers Verhältnis zur Kunst. Kunst ist für Werther ein wichtiger Ausdruck seiner emotionalen Welt, doch sie bietet ihm keinen dauerhaften Schutz vor den Herausforderungen des Lebens.
Kapitel 4 widmet sich Werthers Liebe zu Lotte. Die Liebe zu Lotte ist für Werther von Anfang an ein leidenschaftliches und kompliziertes Erlebnis, das ihn in seinen Extremen gefangen hält.
Kapitel 5 erörtert Werthers religiöse Ansichten. Werther ist von einem persönlichen Vatergott überzeugt, doch er findet in seinem Glauben keinen Trost und keine Orientierung, die ihm aus seiner verzweifelten Lage helfen könnten.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Selbstmord, Empfindsamkeit, Natur, Kunst, Liebe, Religion und Gesellschaft im Kontext des Sturm und Drang. Weitere wichtige Begriffe sind Feudalismus, Bürgertum, Pantheismus, Klopstock, Ossian, und die Hauptfiguren Werther, Lotte und Albert. Die Arbeit analysiert Goethes Roman „Die Leiden des jungen Werthers“ aus der Perspektive der literarischen Epoche des Sturm und Drang.
Es ist ein komplexes Bündel aus Motiven: die unerfüllte Liebe zu Lotte, soziale Ausgrenzung in der Adelsgesellschaft, eine tiefe Identitätskrise und eine generelle Todessehnsucht des Sturm und Drang.
Die Natur dient Werther anfangs als positiver Verstärker und Spiegel seiner Seele. Später wandelt sich seine Wahrnehmung hin zur zerstörerischen Natur, die seinen Untergang widerspiegelt.
Albert fungiert als Werthers Antagonist. Er repräsentiert das Vernunftprinzip und die bürgerliche Ordnung, während Werther für das Gefühl und die Subjektivität steht.
Der Roman löste eine ungeheure Welle der Begeisterung (Werther-Fieber), aber auch heftige Kritik aus. Die Arbeit untersucht die Rezeptionsgeschichte und wie der Text die Nation spaltete.
Werther verkörpert die Auflehnung gegen gesellschaftliche Konventionen, die Betonung des Genies und der individuellen Empfindsamkeit sowie den tragischen Konflikt zwischen Ideal und Realität.
Die Arbeit analysiert Werthers Pantheismus, seine Hinwendung zu einem persönlichen Vatergott und die religiöse Stilisierung seiner Liebe zu Lotte.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

