Diplomarbeit, 2006
63 Seiten, Note: 2,3
1 Problemstellung
2 Theoretische Grundlagen der Personalentwicklung
2.1 Begriffsklärungen
2.1.1 Personalentwicklung
2.1.2 Mittelstand
2.2 Ziele der Personalentwicklung
2.2.1 Unternehmensbezogene Ziele
2.2.2 Mitarbeiterbezogene Ziele
2.3 Aufgaben der Personalentwicklung
2.3.1 Bestimmung der Entwicklungsziele
2.3.2 Ermittlung des Entwicklungsbedarfs
2.3.3 Bedarfsdeckung
2.3.4 Kontrolle der Zielerreichung
2.3.4.1 Ökonomische Erfolgskontrolle
2.3.4.2 Pädagogische Erfolgskontrolle
2.3.4.3 Probleme der Erfolgskontrolle
2.4 Arten der Personalentwicklung
2.4.1 Berufsvorbereitende Personalentwicklung
2.4.2 Berufsbegleitende Personalentwicklung
2.4.3 Berufsverändernde Personalentwicklung
2.5 Träger der Personalentwicklung
2.6 Entwicklung von verschiedenen Kompetenzmerkmalen
2.6.1 Entwicklung der fachlichen Kompetenz
2.6.1.1 Leistungsbeurteilung
2.6.1.2 Mitarbeitergespräch
2.6.1.3 Personal- und Mitarbeiterbefragungen
2.6.1.4 Stellenbeschreibung und Anforderungsprofil
2.6.1.5 E-Learning
2.6.2 Entwicklung der persönlichen Kompetenz
2.6.2.1 Coaching und Mentoring
2.6.2.2 Mitarbeiterführung
2.6.2.3 Teambildung
2.6.2.4 360°Feedback-Beurteilung
2.6.2.5 Laufbahnplanung
2.7 Qualifikationsvermittlung
2.7.1 Bildung „on the job“
2.7.2 Bildung „off the job“
2.7.3 Bildung „near the job“
2.8 Informationsgrundlagen für die Personalentwicklung
3 Ermittlung des Weiterbildungsbedarfs der xxx GmbH
3.1 Unternehmensvorstellung
3.2 Methoden der Gegenüberstellung von Anforderungs- und Fähigkeitsprofil
3.2.1 Mitarbeitergespräch
3.2.2 Potenzialanalyse
3.2.2.1 Lokalisierung der Potenzialträger
3.2.2.2 Ermittlung des Qualifizierungsbedarfs
3.3 Organisation der Qualifizierungsmaßnahmen
4 Personalentwicklungskonzepte für die xxx GmbH
4.1 Ausgewählte Konzepte für Losberger
4.1.1 Ausbildung
4.1.2 Fort- und Weiterbildung
4.1.2.1 Schulungen / Seminare
4.1.2.2 Coaching für Führungskräfte
4.1.3 Leistungsbeurteilung / Mitarbeitergespräch
4.1.4 Stellenbeschreibung
4.1.5 Konzept für die Nachfolgeplanung
4.1.5.1 Abgrenzung der Positionen für die Nachfolgeplanung
4.1.5.2 Abgrenzung der internen oder externen Stellenbesetzung
4.1.5.3 Festlegung der Anforderungskriterien
4.1.5.4 Ermittlung und Auswahl von potentiellen Nachfolgern
4.1.5.5 Festlegung von Qualifizierungsmaßnahmen
4.1.5.6 Einarbeitungsphase
4.2 Erfolgskontrolle
5 Einbeziehung von Interessengruppen bei der Einführung von Personalentwicklungsmaßnahmen
5.1 Gesetzliche Regelungen
5.1.1 Betriebsrat
5.1.2 Gleichbehandlung von Arbeitnehmern
5.2 Überzeugung der Geschäftsleitung
5.3 Überzeugung der Mitarbeiter
6 Fazit
Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, das Wesen der Personalentwicklung im mittelständischen Umfeld zu erläutern und ein strukturiertes Konzept für die gezielte Mitarbeiterqualifizierung und -förderung bei der xxx GmbH zu erarbeiten.
2.6.1.2 Mitarbeitergespräch
Ein weiterer wichtiger Bereich der Personalentwicklung ist das Mitarbeitergespräch. Dieses in regelmäßigen Abständen geführte Gespräch kann zum einen ein Mitarbeiter-Jahresgespräch sein, bei dem die Zielerreichung des vergangenen Jahres anerkannt wird und gleichzeitig die neuen Ziele für das kommende Jahr gemeinsam erarbeitet werden. Diese Ziele dienen als Maßstab und Richtlinie für den Mitarbeiter bei der Erfüllung seiner Aufgaben. Auf der anderen Seite kann ein solches Gespräch ebenfalls der Feststellung und Nutzung von Potenzialen dienen. Dabei werden die Vorstellungen und Erwartungen beider Seiten beschrieben und analysiert. Dem Mitarbeiter eröffnen sich so vielfach neue Perspektiven für seine weitere berufliche Laufbahn.
Voraussetzung für einen sinnvollen Dialog ist ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen dem Mitarbeiter und seinem direkten Vorgesetzten. Ganz allgemein gesagt, dient das Mitarbeitergespräch als Feedback-Instrument des Vorgesetzten an seine Belegschaft, mit dem die Stärken und Schwächen der Mitarbeiter aufgezeigt werden. Ryschka/Solga/Mattenklott verweisen zudem noch auf die Führungs- und Steuerungsfunktion des Mitarbeitergesprächs. Das bedeutet, dass durch dieses Gespräch die Zielrichtung und die Vorgehensweise des Unternehmens oder der Abteilung vorgegeben wird. Außerdem zeigen sie die Unterscheidung der Inhalte von Mitarbeitergesprächen, nämlich die „Leistungsbeurteilung, Karriereentwicklung, Zielvereinbarung, Bilanz der Zusammenarbeit und Problemlösung“, auf. Eine Studie zum Thema Mitarbeiterzufriedenheit von Beckhäuser Personallösungen und dem NobisCum Institut kam zu dem Ergebnis, dass die Vielzahl der unzufriedenen Mitarbeiter aus Firmen kommen, die solche Gespräche nicht oder nur unregelmäßig durchführen.
1 Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung der Personalentwicklung aufgrund von technologischem Fortschritt, Globalisierung und Fachkräftemangel.
2 Theoretische Grundlagen der Personalentwicklung: Es werden zentrale Begrifflichkeiten, Ziele, Aufgaben, Arten sowie Träger der Personalentwicklung wissenschaftlich fundiert dargestellt.
3 Ermittlung des Weiterbildungsbedarfs der xxx GmbH: Nach einer Unternehmensvorstellung werden Methoden zur Identifikation von Weiterbildungsbedarfen konkret für das Fallbeispiel xxx GmbH analysiert.
4 Personalentwicklungskonzepte für die xxx GmbH: Dieses Kapitel stellt konkrete Konzepte wie Ausbildung, Seminare, Coaching und Nachfolgeplanung für die xxx GmbH vor.
5 Einbeziehung von Interessengruppen bei der Einführung von Personalentwicklungsmaßnahmen: Hier werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die notwendigen Überzeugungsarbeit bei Geschäftsleitung und Belegschaft thematisiert.
6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und betont die Notwendigkeit einer systematischen Qualifizierung zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
Personalentwicklung, Mittelstand, xxx GmbH, Mitarbeitergespräch, Qualifizierungsbedarf, Nachfolgeplanung, Leistungsbeurteilung, Humankapital, Weiterbildung, Führungskompetenz, Kompetenzentwicklung, Erfolgskontrolle, Personalwirtschaft.
Die Arbeit behandelt die systematische Einführung und Gestaltung von Personalentwicklungsmaßnahmen in einem mittelständischen Unternehmen am Beispiel der xxx GmbH.
Die Arbeit fokussiert sich auf Bedarfsanalyse, Qualifizierungskonzepte, Mitarbeiterführung, Nachfolgeplanung sowie die Einbindung von Interessengruppen.
Ziel ist es, den Nutzen strukturierter Personalentwicklung aufzuzeigen und konkrete, umsetzbare Vorschläge für die Personalqualifizierung und -förderung der xxx GmbH zu liefern.
Es wurde eine Kombination aus Literaturanalyse zu theoretischen Grundlagen und eine fallstudienbasierte Analyse der betrieblichen Situation bei der xxx GmbH vorgenommen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung von Personalentwicklungs-Instrumenten und deren spezifische Anwendung, Anpassung und Organisation bei der xxx GmbH.
Zentrale Begriffe sind Personalentwicklung, Mittelstand, Kompetenzentwicklung, Qualifikationsbedarfsanalyse und Nachfolgeplanung.
Aufgrund der begrenzten Größe der Verwaltung und der Notwendigkeit, Führungspositionen aus eigenen Reihen zu besetzen, ist eine planmäßige Nachwuchsförderung dem Zufallsprinzip vorzuziehen.
Der Betriebsrat hat ein gesetzlich verankertes Mitbestimmungsrecht bei der Auswahl von Trainings und Dozenten sowie bei der Auswahl der teilnehmenden Mitarbeiter gemäß BetrVG.
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