Examensarbeit, 2006
54 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
I Theoretische Grundlagen
1.1 Das Schultheater
1.1.1 Begriffsbestimmung des Theaters
1.1.2 Begriffsbestimmung und Abgrenzung des Schultheaters
1.1.3 Die Geschichte des Schultheaters
1.1.4. Pädagogische Begründung des Schultheaters
1.1.5 Das Schultheater im Deutschunterricht
1.1.5.1 Sprachliche Relevanz
1.1.5.2 Schriftsprachliche Relevanz
1.1.6 Theaterübungen
1.1.6.1 Körperübungen
1.1.6.2 Sprechübungen
1.1.6.3 Raumübungen
1.2 Das Comeniusprojekt im Rahmen des Sokrates-Programms
1.2.1 Das Sokrates-Programm
1.2.2 Zielsetzung und Struktur von Comenius
1.2.2.1 Comenius 1: Schulpartnerschaften
1.3 Der Kurztext „Das Wasser gehört allen“
1.3.1 Inhaltsangabe
1.3.2 Formale Aspekte
1.3.3 Zur Eignung des Textes für Grundschüler
1.4 Schlussfolgerungen
II Zur Planung der Unterrichtseinheit
2.1 Organisatorische Rahmenbedingungen und Vorüberlegungen
2.2 Lernvoraussetzungen
2.3 Allgemeine didaktische Begründungen
2.4 Allgemeine methodische Begründungen
III Darstellung der Unterrichtseinheit
3.1 Die Unterrichtseinheit im Überblick
3.2 Verlaufsdarstellung und Reflexion der einzelnen Stunden
3.2.1 „Das Wasser gehört allen“: Einführung in den südafrikanischen Kurztext
3.2.2 Körper, Sprache, Raum: Einführung in die Theaterübungen (2 Std.)
3.2.3 Rollenspiel und Rollenverteilung für das Theaterstück (Doppelstunde)
3.2.4 Erarbeitung des Rollentextes (Doppelstunde)
3.2.5 Austeilen der Rollentexte und Lesen mit verteilten Rollen
3.2.6. Theaterprobe (10 Std.)
3.2.7 Theaterprobe mit dem afrikanischen Trommler (2 Std.)
3.2.8 Wir schreiben eine Einladungskarte zur Theateraufführung
3.2.9 Die Tiere in der Savanne: Schüler schreiben kreative Texte aus der Sicht ihres Tieres
3.2.10 Die Tiere in der Savanne: Vollendung der Texte
3.2.11 Generalprobe
3.2.12 Aufführung des Theaterstückes
3.2.13 Reflexion der Aufführung
3.3 Darstellung zweier ausgewählter Unterrichtsstunden
3.3.1 Theaterprobe I
3.3.2 Die Tiere in der Savanne: Schüler schreiben kreative Texte aus der Sicht ihres Tieres
IV Gesamtreflexion
4.1 Weitere Ereignisse nach der Durchführung der Unterrichtseinheit
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und den pädagogischen Mehrwert der Erarbeitung und Aufführung eines Theaterstücks in einer zweiten Grundschulklasse, insbesondere vor dem Hintergrund des Comenius-Projektes und des Fachs Deutsch. Ziel ist es, den Beitrag des Schultheaters zur ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung und Sprachförderung von Schülern zu belegen.
1.1.1 Begriffsbestimmung des Theaters
Der Begriff leitet sich ab aus dem griechischen „theatron“ und bedeutet „Ort / Raum zum Schauen“. Ursprünglich bezeichnete man damit nicht die Sache selber, sondern den Zuschauerraum im antiken Theater.
Neben der Institution selbst, ist Theater heute: Darstellung von Menschen, Figuren, Gegenständen durch Personen oder Figuren. Die Kunst des Theaterspielens ist es, eine Person, eine Situation oder eine Handlung mit Hilfe der Sprache und des Körpers als Ausdrucksmittel glaubhaft auf der Bühne darzustellen. ein Spiel, das eine fiktive Handlung im „So-tun-als-ob“ zeigt und dabei wirklich ist, weil es in diesem Moment stattfindet. Schöpferisches Gestalten: eine Geschichte wird für ein Publikum mit den Mitteln des Theaters (Bewegung, Sprache) sicht- und hörbar gemacht. Kommunikation und Interaktion zwischen Zuschauer und Darsteller.
„Zu sich selber kommt Theater erst im Moment seiner Veröffentlichung; erst in der direkten, unmittelbaren Kommunikation zwischen Spielern und Zuschauern. Das Publikum ist nicht nur eine Zielgröße, eine Vorstellung im Kopf des Künstlers; es ist eine Größe, die Theater konstituiert. Theater wird nicht nur für ein Publikum gemacht, es wird mit einem Publikum gemacht.“
Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz des Schultheaters in der Grundschule und leitet die Forschungsfragen aus der persönlichen Motivation sowie der veränderten Kindheit ab.
I Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Schultheater, ordnet es historisch sowie pädagogisch ein und beleuchtet das Comenius-Projekt sowie die literarische Vorlage des Theaterstücks.
II Zur Planung der Unterrichtseinheit: Hier werden die organisatorischen Voraussetzungen, Lernvoraussetzungen der Klasse sowie die didaktischen und methodischen Überlegungen für das Projekt detailliert dargelegt.
III Darstellung der Unterrichtseinheit: Dieser Teil dokumentiert den stundenweisen Verlauf, die Reflexionen der Probenarbeit sowie die Aufführung des Theaterstückes.
IV Gesamtreflexion: Das abschließende Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Unterrichtseinheit im Hinblick auf die eingangs aufgestellten Fragestellungen und Kompetenzziele.
Schultheater, Grundschule, Deutschunterricht, Comenius-Projekt, Darstellendes Spiel, Theaterpädagogik, Sprachförderung, Soziale Kompetenz, Szenisches Spiel, Rollenspiel, Theaterproben, Kreatives Schreiben, Fabel, ganzheitliches Lernen.
Die Hausarbeit dokumentiert die theoretische Fundierung sowie die praktische Durchführung eines Theaterprojekts in einer zweiten Grundschulklasse im Rahmen des europäischen Comenius-Programms.
Die zentralen Themen sind die pädagogische Bedeutung des Schultheaters, die Sprachförderung durch Theaterspiel sowie die Einbettung eines künstlerischen Projekts in einen fächerübergreifenden Unterricht.
Das Ziel ist es zu zeigen, wie Schüler durch die Erarbeitung und Aufführung eines Theaterstücks ihre sprachlichen Fähigkeiten, ihr Selbstbewusstsein und ihre soziale Kompetenz entwickeln können.
Die Arbeit basiert auf einer handlungsorientierten Unterrichtsmethodik, die durch die Dokumentation und kritische Reflexion des Unterrichtsgeschehens (Aktionsforschung) validiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Sachanalyse, die Planung der Unterrichtssequenzen sowie die ausführliche Verlaufsdarstellung und Reflexion der einzelnen Proben und der Aufführung.
Wichtige Begriffe sind Schultheater, Sprachförderung, handlungsorientierter Unterricht, Comenius-Projekt und Soziale Kompetenz.
Es dient als Rahmen für das Thema "Wasser", das den inhaltlichen Kern des Theaterstücks bildet und die internationale Zusammenarbeit an der Schule fördert.
Der Text bietet eine klare Struktur, identifizierbare Tiercharaktere und existenzielle menschliche Probleme, die für Grundschüler leicht zugänglich und pädagogisch wertvoll zu bearbeiten sind.
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