Diplomarbeit, 1993
62 Seiten, Note: 1,0
1. Einführung
2. Marktanalyse zu Literatur und Software zur Unternehmensgründung
3. Der konzeptionelle Aufbau
3.1. Der Inhalt der Module
4. Die Umsetzung des Programms anhand eines Beispiels
4.1 Modul 1 (Vorbereitende Analyse)
4.1.1. Der Programmauftakt
4.1.2. Die Persönlichkeitsanalyse
4.1.3. Die Produktanalyse
4.1.4. Die Standortanalyse
4.1.5. Die Finanzanalyse
4.2. Modul 2 (Kostenplanung)
4.3. Modul 3 (Erlösplanung)
4.4. Modul 4 (Erfolgsplanung)
4.5. Modul 5 (Liquiditätsplanung)
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Konzeption eines EDV-gestützten Programms zur Unterstützung von Existenzgründern bei der Erstellung eines Unternehmenskonzepts. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie ein solches Programm strukturiert sein muss, um den Anwender durch betriebswirtschaftliche Planungsprozesse zu leiten und eine fundierte Entscheidungsbasis für den Gründungsvorhaben zu schaffen.
Die Persönlichkeitsanalyse
Die Existenzgründer wollen oft aus den verschiedensten Gründen ein Unternehmer werden. Ebenso unterschiedlich sind die Vorstellungen wie die neue Existenz aussehen soll und die Voraussetzungen in Bezug auf die Qualifikation der Gründer.
Oft sind sich die Gründer gar nicht bewußt, in welche Gefahr sie sich und ihre Familie durch eine unbedachte und vorschnelle Gründung bringen können. Daher sollten sich die Gründer schon bevor sie mit der eigentlichen konkreten Planung beginnen, Gedanken über Ihre zukünftige Tätigkeit machen. Dabei kann das Programm den Gründer unterstützen. Nach meiner Meinung gibt es in dieser Richtung zwei grundlegende Möglichkeiten, wobei jede Vorteile und Nachteile hat. Die erste wäre eine passive Unterstützung durch Fragestellungen, welche der Gründer im allgemeinen sich selbst zu beantworten hat. Der Computer hat keine Möglichkeit zum aktiven Eingreifen in den Programmablauf. Der Vorteil dieser Lösung ist der relativ geringe Erarbeitungsaufwand für die Fragestellungen und der Programmierung. Der Nachteil ist, daß der Gründer die Fragen ohne sie zu durchdenken einfach übergehen kann und dadurch der Effekt gleich Null ist und bei der späteren Abarbeitung des Hauptteils Probleme auftauchen können.
1. Einführung: Darstellung der aktuellen Insolvenzlage und Begründung der Notwendigkeit für EDV-gestützte Unterstützung bei Unternehmensgründungen.
2. Marktanalyse zu Literatur und Software zur Unternehmensgründung: Untersuchung des bestehenden Angebots an Software für Gründer in Berlin und Brandenburg, mit Fokus auf Defizite im Bereich kompakter Beratungsangebote.
3. Der konzeptionelle Aufbau: Erläuterung der modularen Strukturierung des geplanten Programms zur Gewährleistung von Übersichtlichkeit und Kompatibilität.
4. Die Umsetzung des Programms anhand eines Beispiels: Detaillierte Darstellung der fünf Programmodule, die von der vorbereitenden Analyse bis hin zur Liquiditätsplanung reichen.
Unternehmensgründung, Existenzgründer, EDV-gestützte Beratung, Kostenplanung, Erlösplanung, Liquiditätsplanung, Standortanalyse, Persönlichkeitsanalyse, Produktpositionierung, Erfolgsplanung,Break-Even-Analyse, Rechtsformen, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft, Finanzbedarf.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines softwarebasierten Konzepts zur professionellen Unterstützung von Existenzgründern bei der Planung ihrer Geschäftsvorhaben.
Zentrale Themen sind die Eignungsprüfung des Gründers, die Produktanalyse, Standortwahl sowie die detaillierte Finanzplanung inklusive Kosten-, Erlös- und Liquiditätsbetrachtungen.
Das Ziel ist es, Möglichkeiten und Anforderungen an ein Computerprogramm aufzuzeigen, das als "elektronischer Berater" für Gründer fungiert, um betriebswirtschaftliche Risiken zu minimieren.
Es wird ein modularer Aufbau entworfen, der durch ein konkretes Beispielprogramm illustriert wird, inklusive Hilfestellungen zur Datenermittlung und betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.
Der Hauptteil gliedert sich in fünf Module: vorbereitende Analyse, Kostenplanung, Erlösplanung, Erfolgsplanung und Liquiditätsplanung.
Schlüsselwörter sind Unternehmensgründung, EDV-gestützte Beratung, Finanzplanung, Break-Even-Analyse und Rechtsformwahl.
Der Sicherheitszuschlag von 10 % dient als Vorsichtsmaßnahme, um unvorhersehbare Kostensteigerungen abzudecken und das kaufmännische Prinzip der Vorsicht zu wahren.
Das Programm stellt die gängigen Rechtsformen (von Einzelunternehmen bis Genossenschaften) mit ihren Merkmalen gegenüber, um dem Gründer bei der Auswahl unter Berücksichtigung von Haftung und Finanzierung zu helfen.
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