Examensarbeit, 2006
63 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
1.1 Mein Verhältnis zu Harry Potter
1.2 Das Phänomen Harry Potter
1.3 Strukturierung der Arbeit
2. Inhaltliche Bearbeitung
2.1 Inhaltliche Zusammenfassung
2.1.1 Harry Potter und der Stein der Weisen
2.1.2 Harry Potter und die Kammer des Schreckens
2.1.3 Harry Potter und Gefangene von Askaban
2.1.4 Harry Potter und der Feuerkelch
2.1.5 Harry Potter und der Orden des Phönix
2.1.6 Harry Potter und der Halbblutprinz
3. Religionspädagogischer Diskussionsstoff
3.1 Kritik an der Harry-Potter-Reihe
3.2 Positive Bewertungen der Harry-Potter-Reihe
3.3 Eigene Bewertung der Harry-Potter-Reihe
4. Anknüpfungspunkte für den Religionsunterricht
4.1 Biographische Zugänge
4.2 Harry Potter als Begleiter für zentrale Themen des Religionsunterrichts
4.3 Sinnvolle Anwendung im Unterricht
Die vorliegende Arbeit untersucht wissenschaftlich die gegensätzlichen Meinungen zu den Harry-Potter-Romanen von J.K. Rowling, beleuchtet den religionspädagogischen Diskussionsstoff und prüft Möglichkeiten der Anwendung im schulischen Kontext, insbesondere im Religionsunterricht.
1.2 Das Phänomen Harry Potter
Wie lässt sich das Phänomen um den Waisenjungen mit den zerzausten schwarzen Haaren, der runden Brille und der Narbe auf der Stirn am besten beschreiben?
Keine Buchhandlung, in der die Harry-Potter-Bücher nicht ein Verkaufsschlager sind. Hunderte von Merchandisingprodukten rund um den Helden der bisher sechs erschienenen Bücher von J.K. Rowling. Wer einen Harry Potter Buch kauft, möchte es in der dazu passenden Tüte mit nach Hause nehmen. Viele Kinder wollen sich anziehen wie ihr Vorbild aus dem Buch. Und warum nicht morgens den Tee aus einer Harry-Potter-Tasse trinken?
Gibt man in der Internetsuchmaschine google den Begriff Harry Potter ein, erhält man ca. 184.000.000 Treffer. Harry Potter scheint jeden anzusprechen, und geht man nach den Treffern bei google, haben auch sehr viele etwas dazu zu sagen. Nicht alles ist seriös, doch die meisten der Fanseiten sind mit viel Liebe gestaltet.
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert das persönliche Interesse der Autorin am Thema und führt in das globale Phänomen Harry Potter sowie die Zielsetzung der Arbeit ein.
2. Inhaltliche Bearbeitung: In diesem Kapitel werden die Inhalte der bisher sechs erschienenen Bände der Romanreihe kurz zusammengefasst.
3. Religionspädagogischer Diskussionsstoff: Es erfolgt eine Gegenüberstellung der konträren Positionen zur Reihe, von der christlich motivierten Kritik bis hin zur positiven theologischen Bewertung.
4. Anknüpfungspunkte für den Religionsunterricht: Dieses Kapitel zeigt didaktische Möglichkeiten auf, wie Harry Potter als biografischer Zugang oder als Begleiter für zentrale Themen im Religionsunterricht genutzt werden kann.
5. Abschließendes Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung der Reihe für den schulischen Religionsunterricht unter Berücksichtigung kritischer Stimmen.
Harry Potter, J.K. Rowling, Religionsunterricht, christliche Ethik, Okkultismus, Magie, biblische Motive, Auserwählter, Gut und Böse, Jugendliteratur, Identitätsfindung, Religionspädagogik, Dumbledore, Voldemort, Wertesystem.
Die Arbeit untersucht die Harry-Potter-Romane im Kontext christlicher Kritik sowie religionspädagogischer Anwendungsmöglichkeiten.
Die Schwerpunkte liegen auf der inhaltlichen Zusammenfassung der Bände, der Auseinandersetzung mit Okkultismus-Vorwürfen und dem Potenzial der Reihe für den Religionsunterricht.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Harry Potter trotz konträrer Meinungen als sinnvolles Medium im schulischen Kontext und für die moralische Bildung eingesetzt werden kann.
Die Arbeit nutzt die Analyse von Sekundärliteratur und religionspädagogischen Diskursen sowie den Vergleich literarischer Motive mit biblischen Themen.
Der Hauptteil umfasst inhaltliche Zusammenfassungen der Romane sowie eine tiefgehende Darstellung und Gegenüberstellung von Kritikern und Befürwortern aus theologischer Sicht.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Harry Potter, christliche Ethik, Religionsunterricht, biblische Parallelen und moralische Werte definieren.
Die Autorin empfindet viele der kritischen Stimmen als überzogen und argumentiert, dass man die Romane als literarische Geschichte betrachten sollte, die positive Werte vermittelt.
Es werden Parallelen zu Gestalten wie Mose gezogen, da sowohl Harry als auch Mose als Kinder bedroht wurden, durch Liebe gerettet wurden und eine große Verantwortung für ihr Volk bzw. ihre Welt tragen.
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