Diplomarbeit, 2002
93 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Vorgehensweise
2. Wissensbasis Rating
2.1. Der deutsche Mittelstand
2.1.1. Definitionen für mittelständische Unternehmen
2.1.1.1. Der Größenaspekt
2.1.1.2. Der soziologische Aspekt
2.1.2. Wirtschaftliche Situation und Bedeutung
2.2. Das Rating
2.2.1. Rating- Definitionen
2.2.2. Entwicklung des Ratings
2.2.3. Rating- Symbolik und ihre Bedeutung
2.2.3.1. Solider Charakter (Investment Grade)
2.2.3.2. Spekulativer Charakter
2.2.4. Rating- Arten
2.2.4.1. Ratings für langfristige Schuldverschreibungen
2.2.4.2. Ratings für kurzfristige Schuldverschreibungen
2.2.4.3. Ratings für strukturierte Finanzierungen
2.2.4.4. Ratings für Vorzugsaktien
2.2.4.5. Counterparty- Ratings
2.2.4.6. Ratings für Bankdepositen
2.2.4.7. Financial- Strength- Ratings für Banken
2.2.4.8. Financial- Strength- Ratings für Versicherungen
2.2.4.9. Ratings für Investmentfonds
2.2.5. Bankinterne/ Bankexterne Ratings
2.2.6. Der Rating- Prozeß im externen Rating
2.2.7. Der Rating- Vorgang im externen Rating
2.2.7.1. Analyseschwerpunkte im externen Rating
a) Analyse des Länderrisikos
b) Analyse der Branchenrisiken
c) Analyse der Unternehmensrisiken
3. Basel II - die neue Eigenkapitalvereinbarung
3.1. Die Geschichte der Eigenkapitalvereinbarung
3.2.Die Entwicklungsstufen von Basel II
3.3. Ziele von Basel II
3.4.Die drei Säulen des neuen Baseler Akkords
3.4.1. Säule Eins: Mindestkapitalanforderungen
3.4.1.1 Kreditrisiko
4.Die Auswirkungen der Baseler Beschlüsse für die Finanzierung mittelständischer Unternehmen
4.1. Zukünftige mögliche Kreditbepreisung infolge Basel II
4.1.1.Berechnung der Kreditkonditionen (auf Basis Abbildung 21)
5. Aktueller Vorbereitungsstand der KMU auf Basel II
5.1. Selbsteinschätzung der KMU im allgemeinen
5.2.Qualität der Unternehmensorganisation
5.3.Zukunftsorientierung der Unternehmen
5.4.Einsatz leistungsfähiger Controllinginstrumente
5.5.Qualität der Dokumentation der wirtschaftlichen Verhältnisse
5.6. Zusammenfassung des Vorbereitungsstandes
5.7. Wie können sich Unternehmen auf ein Rating vorbereiten
6.Fazit der Arbeit
Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen der neuen Eigenkapitalvereinbarung Basel II auf die Kreditversorgung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) in Deutschland. Dabei wird analysiert, wie sich veränderte Anforderungen an die Bonitätsprüfung auf die Finanzierungssituation auswirken und inwieweit Unternehmen auf die neuen Anforderungen vorbereitet sind.
2.2.7. Der Rating- Vorgang im externen Rating
Rating versteht sich als die unternehmerische Bewertung der Zukunftsaussichten eines Unternehmens unter Berücksichtigung möglichst vieler Einflüsse im Vergleich mit den wichtigsten Wettbewerbern in den jeweiligen Ländern und Branchen.
Innerhalb eines Ratings werden insgesamt drei Hauptrisikoklassen bewertet. (siehe auch Abb. 12)
• Bewertung des Länderrisikos
• Bewertung des Branchenrisikos
• Bewertung des Unternehmensrisikos (Geschäftsrisiko und Finanzrisiko)
Die Bewertung bzw. die Analyse des Geschäfts- und Finanzrisikos eines Unternehmens erfolgt durch Benchmarking. Vor allem in der Bewertung des Branchen- und Unternehmensrisikos wird seitens der Agenturen auf das Benchmarking zurückgegriffen. Die Rating- Agentur vergleicht das von Ihnen geratete Unternehmen mit dem bekannten besten und schlechtesten Unternehmen einer Branche.
1. Einleitung: Beschreibt die Problemstellung und die Vorgehensweise der Arbeit im Kontext von Basel II und der Finanzierung von KMU.
2. Wissensbasis Rating: Erläutert grundlegende Begriffe, Arten und Abläufe von Ratings sowie die Bedeutung des Ratings für deutsche Unternehmen.
3. Basel II - die neue Eigenkapitalvereinbarung: Detaillierte Darstellung der Geschichte, der Ziele und der drei Säulen des neuen Baseler Akkords.
4.Die Auswirkungen der Baseler Beschlüsse für die Finanzierung mittelständischer Unternehmen: Analyse der finanziellen Folgen von Basel II für den Mittelstand unter Berücksichtigung möglicher Kreditkonditionen.
5. Aktueller Vorbereitungsstand der KMU auf Basel II: Untersuchung der internen Organisation, Strategie und Dokumentation der KMU im Hinblick auf kommende Rating-Anforderungen.
6.Fazit der Arbeit: Zusammenfassende Betrachtung der Auswirkungen und Chancen, die Basel II für die Bonitätssteuerung und Finanzierung von Unternehmen mit sich bringt.
Basel II, Rating, Kredit-Rating, Mittelstand, KMU, Kreditrisiko, Eigenkapitalvereinbarung, Bonitätsprüfung, Unternehmensfinanzierung, Risikomanagement, Benchmarking, Finanzanalyse, Geschäftsrisiko, Finanzrisiko.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des neuen Baseler Akkords (Basel II) auf die Kreditversorgung von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland.
Die zentralen Themen sind die Grundlagen des Bank-Ratings, die drei Säulen von Basel II, die Auswirkungen auf die Kreditkonditionen für KMU sowie die aktuelle Vorbereitung der Unternehmen auf diese neuen Anforderungen.
Das primäre Ziel ist es, den neuen Baseler Akkord hinsichtlich seiner Auswirkungen auf die Kreditversorgung des Mittelstands zu beleuchten und konkrete Anforderungen an Unternehmen im Rahmen der zukünftigen Finanzierungssituation aufzuzeigen.
Es wird eine fundierte theoretische Analyse des Rating-Verfahrens durchgeführt, kombiniert mit einer Bewertung von Studienergebnissen zum Vorbereitungsstand der KMU und einer beispielhaften Berechnung zukünftiger Kreditkosten.
Der Hauptteil befasst sich mit der Wissensbasis zum Rating, der detaillierten Struktur von Basel II, der Berechnung von Kreditkonditionen unter den neuen Rahmenbedingungen sowie der empirischen Untersuchung des Vorbereitungsstandes der deutschen Unternehmen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Basel II, Kredit-Rating, Mittelstand, Eigenkapitalunterlegung und Risikoanalyse charakterisieren.
Durch die stärkere risikoadäquate Eigenkapitalunterlegung führen schlechtere Rating-Klassen zu höheren Kreditkosten, da die Banken ihr Risiko nun individuell bepreisen müssen.
Der "Record Track" ist laut der Arbeit das Rückgrat der Glaubwürdigkeit einer Agentur, da sich hieran beweist, ob die Prognose einer Ausfallwahrscheinlichkeit in der Realität zutrifft.
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