Magisterarbeit, 2006
121 Seiten, Note: 1,1
Die vorliegende Magisterarbeit analysiert die Nördliche Dimension der Europäischen Union unter besonderer Berücksichtigung der finnischen Perspektive. Sie untersucht die Entwicklung und den Einfluss der Nördlichen Dimension auf Finnlands Außenpolitik und die EU-Strategie in Nordeuropa. Die Arbeit befasst sich insbesondere mit den Herausforderungen und Chancen, die sich aus der geographischen Lage Finnlands im nördlichen Europa ergeben.
Die Einleitung führt in die Problematik der Nördlichen Dimension ein und erläutert die Fragestellung der Arbeit. Sie beleuchtet den Forschungsstand und die Relevanz des Themas. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der nordeuropäischen Entwicklungsdynamik und analysiert die Entstehung der Nördlichen Dimension als EU-Strategie. Es befasst sich mit der Genese der EU-Präsenz in Nordeuropa und der EU-Politik in dieser Region. Das dritte Kapitel widmet sich den finnischen Interessen an der Nördlichen Dimension. Es beleuchtet die Kontinuität und den Wandel finnischer Außenpolitik sowie die Position Finnlands als EU-Mitgliedstaat. Im vierten Kapitel wird die finnische Initiative für die Nördliche Dimension vorgestellt. Es werden der Hintergrund und die Lancierung der Initiative sowie die europäischen Reaktionen und finnische Vermarktungsstrategien analysiert. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit der EU-Strategie der Nördlichen Dimension. Es betrachtet den Rahmen und Charakter der Strategie, ihre Entwicklung und Schwächen sowie die Implementierung durch Koordination, Kooperation und die Förderung von Programmen und Projekten. Das sechste Kapitel untersucht die Rolle Finnlands in der Nördlichen Dimension und beleuchtet finnische Programme und Projekte sowie die aktuelle Debatte und den anstehenden EU-Vorsitz Finnlands. Die Schlussbetrachtung fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Nördliche Dimension, EU-Strategie, Finnland, Arktis, Sicherheitspolitik, Außenpolitik, Entwicklung, Herausforderungen, Chancen, Koordination, Kooperation, Programme, Projekte, EU-Vorsitz.
Die Nördliche Dimension ist eine 1997 gestartete EU-Strategie zur Förderung der Zusammenarbeit in Nordeuropa, insbesondere mit Russland, dem Baltikum und den arktischen Regionen.
Finnland war der Initiator der Nördlichen Dimension. Das Land nutzte den Vorstoß, um seine nationalen Interessen in der EU zu wahren und aktiv die europäische Politik im Norden zu gestalten.
Die Region ist charakterisiert durch eine niedrige Bevölkerungsdichte, ein empfindliches Ökosystem und ein starkes wirtschaftliches Gefälle an der Grenze zu Russland.
Als multilateraler Partneransatz bietet die ND ein Forum für grenzüberschreitende Projekte in Bereichen wie Wirtschaft, Umwelt und Sicherheit, die über die EU-Außengrenzen hinausreichen.
Die ND dient Finnland als wirksames Instrument zur Anmeldung nationaler Interessen und stärkt die Position des Landes sowie der gesamten EU in der geopolitisch wichtigen Arktis-Region.
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