Diplomarbeit, 2002
90 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung
2 Grundlagen
2.1 Objektorientiertes Framework
2.2 Mobile Komponenten und Technologien
2.2.1 Mobile Netze
2.2.2 Mobile Mittelstrecken-Technologien
2.2.3 Mobile Kurzstrecken-Technologien
2.2.4 Mobile Lokalisierungs-Technologien
2.3 Der OCoN-Ansatz
2.4 Das Konsumentensegment
2.4.1 Mobile Information
2.4.2 Mobile Communication
2.4.3 Mobile Entertainment
2.4.4 Mobile Financial Transaction
3 Analyse
3.1 Ausgewählte Frameworks der Literatur
3.1.1 Situated Computing Framework
3.1.2 Globale Architektur (MOCA)
3.2 Szenarien
3.2.1 Ad-Hoc
3.2.2 Mobile Brokerage
3.2.3 Mobile Ticketing
3.2.4 M-Tracking
3.2.5 Mobile child tracking
3.2.6 Mobile Gaming
3.2.7 Mobile Advertising
3.2.8 M-Auctions
3.3 Anforderungen an ein Framework zu Integration mobiler Komponenten im Konsumentensegment
4 Das Framework und sein Modell
4.1 RequestM
4.1.1 Request
4.1.2 RequestListener
4.1.3 RequestManager
4.2 SessionM
4.2.1 Session
4.2.2 Sessionmanager
4.3 ApplicationM
4.3.1 Application
4.3.2 ApplicationManager
4.3.3 Essentielle Applikationen
4.4 ServiceM
4.4.1 Service
4.4.2 ServiceManager
4.4.3 Essentielle Services
4.5 UserAdministration
4.5.1 Admin
4.5.2 RemoteUser
4.5.3 UserManager
4.5.4 Group
4.5.5 GroupManager
5 Anwendungsbeispiele
5.1 Ad-Hoc
5.2 Mobile Brokerage
6 Fazit und Ausblick
Die Arbeit entwickelt ein sessionbasiertes, objektorientiertes Softwareframework, das die Integration mobiler Komponenten im Konsumentensegment ermöglicht. Das Hauptziel besteht darin, Applikationen unabhängig von der zugrunde liegenden Übertragungstechnologie auf mobilen Endgeräten bereitzustellen, indem Anwendungen in kooperierende Services zerlegt werden, die bei Bedarf lokal nachgeladen werden können.
Der OCoN-Ansatz
Im Rahmen der objektorientierten Analyse- und Entwurfsmethoden ist die Unified Modelling Language (UML) derzeitiger Standard der Object Management Group. Die UML ist im Wesentlichen eine Vereinheitlichung der Methoden von Booch, Rumbaugh (OMT) und Jacobson, obwohl sie umfassender ist. Die UML ist eine Sprache. Sie wird von Methoden verwendet, um Entwürfe auszudrücken. Eine Methode würde einen Prozess darstellen, der als Handlungsanleitung bei der Durchführung eines Entwurfes definiert werden kann. Ein Beispiel ist der Unified Process. UML umfasst viele verschiedene Diagramm-Typen, wie Anwendungsfälle, Klassendiagramme, Interaktionsdiagramme, Paketdiagramme, Zustandsdiagramme, Aktivitätsdiagramme und Verteilungsdiagramme. Um eine bessere Unterstützung für verteilte Systeme, insbesondere Parallelität, Nebenläufigkeit und Kooperation zu erhalten wurden die Object Coordination Nets (OCoN) entwickelt. OCoN sind spezielle Petri-Netze. Der OCoN-Ansatz verbindet die Strenge der Petri-Netze mit der strukturierten Modellierungstechnik der UML. Mit der Kombination beider findet man einen orthogonalen Weg der Nutzung, da OCoN und UML unabhängig voneinander arbeiten und sich ergänzen. Die Petri-Netze werden genutzt, um Koordination, Nebenläufigkeit und Teil-Zustände auszudrücken. Die UML dient der Strukturierung mit Hilfe von Klassendiagrammen und ihren Elementen, wie beispielsweise Pakete, Klassen, Assoziationen und Schnittstellen.
Der OCoN-Ansatz bietet die drei verschieden Netzarten Protokollnetze (PN), Ressource-Allokation-Netze (RAN) und Service Netze (SN). Instanzen von Objekten werden durch Marken gekennzeichnet. PN werden im Rahmen der Contracts genannten Schnittstellen, RAN im Rahmen der Implementation einer Klasse und SN im Rahmen von Services genutzt. Bevor diese Begriffe genauer erklärt werden, wird auf die Elemente der OCoN eingegangen.
1 Einführung: Die Arbeit beleuchtet die aktuelle Marktsituation des Mobilfunks und begründet die Notwendigkeit einer effizienten Netz- und Serviceinfrastruktur für das Mobile Business.
2 Grundlagen: Es werden zentrale Begriffe wie objektorientierte Frameworks, mobile Technologien (z. B. UMTS, WLAN, Bluetooth) und der OCoN-Ansatz definiert.
3 Analyse: Das Kapitel untersucht existierende Frameworks und leitet aus verschiedenen Nutzungsszenarien konkrete Anforderungen für das zu entwickelnde System ab.
4 Das Framework und sein Modell: Dies ist der Kernteil, in dem die fünf Subsysteme des Frameworks sowie deren Klassen und Implementierungen detailliert mittels UML und OCoNs beschrieben werden.
5 Anwendungsbeispiele: Anhand der Szenarien "Ad-Hoc" und "Mobile Brokerage" wird die Funktionalität des entwickelten Modells praktisch verdeutlicht.
6 Fazit und Ausblick: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Eignung des Modells sowie zukünftige Umsetzungsmöglichkeiten.
Mobile Komponenten, Konsumentensegment, Objektorientiertes Framework, OCoN, Petri-Netze, UML, Mobile Business, UMTS, Ressourcenmanagement, Sessionmanagement, Service, Applikationsmodell, Sicherheit, Ende-zu-Ende-Sicherheit.
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines objektorientierten Softwareframeworks zur Integration mobiler Komponenten, um Anwendungen flexibel auf verschiedenen Endgeräten im Konsumentensegment nutzbar zu machen.
Die zentralen Themen sind mobile Softwarearchitekturen, das Mobile Business, effiziente Ressourcennutzung auf Endgeräten und die Modellierung verteilter Systeme mittels Petrinetzen.
Das Ziel ist die Erstellung eines Frameworks, das Applikationen in unabhängig nachladbare Services aufteilt, um die Mobilität der Anwender sowie die Ressourcenbeschränkungen mobiler Geräte zu berücksichtigen.
Es wird der OCoN-Ansatz (Object Coordination Nets) verwendet, der UML-Klassendiagramme mit Petrinetzen kombiniert, um Struktur sowie dynamisches Verhalten und Parallelität abzubilden.
Der Hauptteil gliedert das System in fünf Subsysteme (UserAdministration, RequestM, SessionM, ApplicationM, ServiceM) und erläutert deren Klassenstruktur, Interfaces und deren Implementierung durch spezifische OCoN-Netze.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Mobile Komponenten, OCoN, Softwareframework und Mobile Business charakterisieren.
Das Framework setzt auf eine Ende-zu-Ende-Sicherheit, die verschiedene Teilkomponenten wie Gerätesicherheit, Verschlüsselung während des Transfers und eine rollenbasierte User-Verwaltung (Admin/RemoteUser) kombiniert.
Der Admin fungiert als Besitzer des mobilen Endgeräts, verwaltet Benutzerrechte und ist für die Zertifizierung und Registrierung von Applikationen sowie Services verantwortlich.
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