Examensarbeit, 2002
32 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Bedeutungsvielfalt und Übernahme in das Management
1.2 Begriffsbestimmung Coaching
1.3 Entstehungskontext des Coachings
1.4 Varianten von Coaching
2 Anwendung von Coaching
2.1 Zielgruppe von Coaching
2.2 Funktionen und Zielsetzungen von Coaching
2.3 Anlässe für Coaching
3 Vorgehensweisen beim Coaching
3.1 Methoden und Arbeitsverlauf beim Coaching
3.2 Grenzen und Gefahren beim Coaching
3.3 Abgrenzung von Coaching zu anderen Konzepten
4 Internes und externes Coaching
4.1 Coaching – ein innovatives Konzept zur Potentialfreisetzung
4.2 Kriterien für einen professionellen Coach
4.3 Arbeitsbedingungen von internen und externen Coaches
5 Fazit
Diese Arbeit untersucht, inwieweit Coaching als innovatives Konzept zur Potentialfreisetzung dazu beitragen kann, Wettbewerbsvorteile durch die Förderung von Qualifikation, Motivation und Engagement der Mitarbeiter zu erzielen, wobei insbesondere die Rahmenbedingungen der Deutschen Bahn AG Berücksichtigung finden.
3.1 Methoden und Arbeitsverlauf beim Coaching
Während des Coachings erfolgt eine individuelle Beratung auf der Prozessebene, indem der Coach keine direkten Lösungsvorschläge liefert, sondern den Klienten begleitet und ihn anregt eigene Lösungen zu entwickeln.
Der typische Coachingprozess wird in sechs verschiedene Phasen unterteilt: Die erste Phase, das Erstgespräch bzw. der Vertrag, hat eine Schlüsselposition im gesamten Coachingprozess. Hier wird der Grundbaustein für eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut. Coach und Coachee lernen sich im Erstgespräch persönlich kennen. Sie besprechen, wie das geplante Coachingprojekt gemeinsam angegangen werden soll. Es ist sehr wichtig, dass der Coach dem Coachee sympathisch ist und ihm vertrauen kann. Der Coachee vertraut dem Coach viele persönliche Informationen an, um einen sinnvollen Coachingprozess zu etablieren. Daher ist Vertrauen und gegenseitige Akzeptanz für Coaching eine essentielle Basis.
1 Einleitung: Beleuchtung des Bedeutungswandels von Coaching im Managementkontext und erste begriffliche Einordnung.
2 Anwendung von Coaching: Analyse der Zielgruppen sowie der Funktionen und Anlässe für den Einsatz von Coaching.
3 Vorgehensweisen beim Coaching: Detaillierte Darstellung der Prozessphasen, Methoden sowie kritische Betrachtung von Grenzen und Abgrenzungen zu anderen Konzepten.
4 Internes und externes Coaching: Untersuchung der Rollen von Coaches sowie der Qualitätskriterien und Arbeitsbedingungen im Unternehmensumfeld.
5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale und Herausforderungen von Coaching als Instrument der Personalentwicklung.
Coaching, Personalentwicklung, Potentialfreisetzung, Führungskräfte, Einzelcoaching, Team-Coaching, Mitarbeiterführung, Selbsthilfe, Coaching-Prozess, Coaching-Methoden, Unternehmenskultur, Feedback, Management, Coaching-Qualität, Arbeitswelt
Die Arbeit untersucht Coaching als Instrument der Personalentwicklung zur Förderung von Mitarbeiterpotenzialen und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.
Im Fokus stehen die Methoden des Coachings, der Ablauf des Coaching-Prozesses, die Unterscheidung zwischen internen und externen Coaches sowie die Anwendung bei der Deutschen Bahn AG.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Coaching als innovatives Konzept zur Potentialfreisetzung die Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter verbessern und als Unterstützung bei beruflichen Herausforderungen dienen kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Coaching-Konzepten sowie auf praktischen Erkenntnissen und Experteninterviews, insbesondere im Kontext der Deutschen Bahn AG.
Der Hauptteil gliedert sich in die Anwendung von Coaching, die konkreten Vorgehensweisen und Phasen des Coachings sowie einen Vergleich zwischen internen und externen Coaching-Ansätzen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Potentialfreisetzung, Personalentwicklung, Coaching-Prozess, Selbsthilfe, Führungskräfte und Coaching-Qualität.
Da Coaching oft sensible, persönliche und berufliche Themen behandelt, ist Vertrauen die Grundvoraussetzung, damit der Coachee offen über Probleme sprechen und aktiv an seiner Weiterentwicklung arbeiten kann.
Der interne Coach kennt die Unternehmenskultur und Arbeitsabläufe, steht aber unter Umständen in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Auftraggeber, während ein externer Coach durch Neutralität und eine unbefangene Sichtweise überzeugt.
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