Diplomarbeit, 2006
117 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Service-orientierte Architekturen
2.1 Einordnung des Architekturbegriffes
2.2 Definition einer Software-Architektur
2.3 Ziele einer Software-Architektur
2.4 Grundlagen service-orientierter Architekturen
2.4.1 Einführung
2.4.2 Begriffsabgrenzung
2.4.3 Der Anspruch an SOA – Definition und Ziele
2.5 Die Implementierung service-orientierter Architekturen
2.5.1 SOAP
2.5.2 Web Service Description Language (WSDL)
2.5.3 Universal Description, Discovery and Integration (UDDI)
2.6 Weiterführende Aspekte service-orientierter Architekturen
2.6.1 Top-Down Ansatz
2.6.2 Granularität
2.6.3 Umsetzung von Geschäftsprozessen in SOA
2.6.3.1 Business Process Execution Language (BPEL)
3 Unternehmensportale
3.1 Historische Entwicklung und Begriffsabgrenzung
3.2 Klassifizierung von Portalen
3.2.1 Offene und geschlossene Portale
3.2.2 Horizontale und Vertikale Portale
3.3 Analyse von Unternehmensportalen
3.3.1 Definition eines Unternehmensportals
3.3.2 Motivation für die Einführung eines Unternehmensportals
3.3.2.1 Kooperation
3.3.2.2 Unterstützung der Unternehmensstrategie
3.3.2.3 Motivation der Mitarbeiter
3.3.3 Kernelemente eines Unternehmensportals
3.3.3.1 Personalisierung und Benutzerverwaltung
3.3.3.2 Single Sign On
3.3.3.3 Kommunikation und Collaboration
3.3.3.4 Workflow Management
3.3.3.5 Wissensmanagement
3.3.4 Integration
3.3.4.1 Datenintegration
3.3.4.2 Systemintegration
3.3.4.3 Prozessintegration
3.4 Die Bedeutung des Portals im Rahmen SOA
3.4.1 Standards für Portalimplementierungen
3.4.2 Portallösungen im SOA-Umfeld
4 Entwurf und Implementierung eines Portal-Prototypen
4.1 Einführung und Überblick in die SOA-Strategie der SAP AG
4.1.1 SAP Architektur Überblick
4.1.2 Architektur des SAP Enterprise Portals
4.2 Überblick über die Systemlandschaft
4.2.1 Einführung
4.2.2 Betrachtung der einzelnen Komponenten
4.2.2.1 Infrastruktur der Systemlandschaft
4.2.2.2 Portal-Server
4.2.2.3 Supplier Relationship Management System
4.2.3 Fachliche Struktur des Unternehmensportals
4.3 Abgrenzung Produktivportal vs. Prototypenimplementierung
4.4 Vorteile für das Unternehmen durch die Portaleinführung
4.5 Anwendungsintegration im Unternehmensportal
4.5.1 Integration eines SAP Backend-Systems
4.5.1.1 Aufgabenbeschreibung
4.5.1.2 Vorgehensweise
4.5.1.3 Aktivierung von Single Sign On (SSO)
4.5.1.3.1 SAP Logon Tickets
4.5.2 Web Service Integration am Beispiel von google.de
5 Fazit und Ausblick
Die Arbeit analysiert das Konzept service-orientierter Architekturen (SOA) und untersucht den Mehrwert ihrer Verbindung mit prozessorientierten Unternehmensportalen. Ziel ist es, durch die Realisierung eines Portal-Prototypen für die Collogia AG aufzuzeigen, wie komplexe Systeme und Geschäftsprozesse integriert werden können.
2.4.1 Einführung
Eingangs wurde bereits erwähnt, dass man sich mit den sprachlichen Bausteinen „Service-orientierung“ und „Architektur“ beschäftigen muss, um das Konzept SOA zu verstehen (vgl. 2.1). Der Begriff der Architektur im Zusammenhang mit Software ist im vorangegangenen Kapitel bereits definiert und erläutert worden.
Services sind in service-orientierten Architekturen die beschriebenen Komponenten, die miteinander kommunizieren. Ein Service beschreibt eine wohl definierte, in sich abgeschlossene fachliche Funktion. Er verfügt über eine klar definierte Schnittstelle. Diese Schnittstelle legt fest, wie der Service aufgerufen werden kann, welche Parameter zu übergeben sind und wie das Resultat aussieht [Richter u.a. 2005].
Der Aufruf eines Services ist standardisiert. Es wird exakt festgelegt wie und mit welchem Parameter ein Service aufgerufen werden kann. Der Service wird von einem Anbieter bereitgestellt und kann dann von einem Nutzer verwendet werden. Dabei muss weder der Servicenutzer den Anbieter kennen, noch umgekehrt. Beide Parteien können völlig unabhängig voneinander agieren. Durch die Definition ist jeder Service exakt spezifiziert.
1 Einleitung: Stellt das Themenfeld SOA und Unternehmensportale vor und definiert die Forschungsziele sowie den praktischen Prototypenbau.
2 Service-orientierte Architekturen: Bietet eine theoretische Analyse von SOA, deren Definitionen, Implementierungsmöglichkeiten mittels Web Services und prozessorientierte Modellierung.
3 Unternehmensportale: Analysiert den Portalbegriff, die Rolle prozessorientierter Portale sowie deren zentrale Funktionen wie Personalisierung, SSO und Integration.
4 Entwurf und Implementierung eines Portal-Prototypen: Beschreibt die praktische Umsetzung eines Unternehmensportals bei der Collogia AG inklusive technischer Systemlandschaft und Anbindung von SAP-Backends.
5 Fazit und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen und diskutiert zukünftige Entwicklungen wie Semantic Web Services sowie die strategische Bedeutung von SOA.
Service-orientierte Architekturen, SOA, Unternehmensportal, Web Services, SAP Enterprise Portal, Prozessintegration, Systemintegration, SOAP, WSDL, UDDI, Business Process Execution Language, BPEL, Single Sign On, Personalisierung, Wissensmanagement.
Die Arbeit untersucht das Konzept service-orientierter Architekturen (SOA) und deren vorteilhafte Kombination mit Unternehmensportalen zur effizienten Prozesssteuerung.
Die Schwerpunkte liegen auf service-orientierten IT-Architekturen, der Definition und dem Design von Unternehmensportalen sowie der technischen Anbindung von Backend-Systemen.
Das Ziel ist die Analyse der technologischen Synergien zwischen SOA und Portalen sowie die praktische Veranschaulichung durch die Erstellung eines Portal-Prototypen.
Es handelt sich um eine theoretische Analyse kombiniert mit einer Prototypenimplementierung (Design-Science-Ansatz) in einer realen Systemumgebung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu SOA und Portalen sowie einen umfangreichen Praxisteil zum Entwurf eines Portals bei der Collogia AG.
Die zentralen Begriffe sind SOA, Unternehmensportale, Web Services, Prozessintegration, SOAP, WSDL und SAP NetWeaver.
Der SAP NetWeaver dient als technologische Integrationsplattform, um die service-orientierten Konzepte und das SAP Enterprise Portal in einem konkreten Praxisbeispiel zu vereinen.
Die Umsetzung erfolgt durch SAP Logon Tickets, die nach der Portal-Authentifizierung eine vertrauenswürdige Identitätsweitergabe an das Backend-System ermöglichen.
Die Wahl der Granularität beeinflusst die Wiederverwendbarkeit der Services sowie die Performance des Gesamtsystems durch die Komplexität der Datentransformationen.
Das PCD ist das zentrale Verzeichnis des SAP Enterprise Portals, in dem Rollen, Content-Strukturen und Berechtigungen für die Nutzerverwaltung abgelegt sind.
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