Diplomarbeit, 2006
137 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Aufbau und Ziel der Arbeit
2 Human Resource Management
2.1 Begriffsabgrenzung
2.2 Von der Personalverwaltung zum Human Resource Management
2.3 Gründe für den Auffassungswandel
2.3.1 Wirtschaft und Arbeitsmarkt
2.3.2 Recht
2.3.3 Technik/Technologie
2.3.4 Wertewandel
2.3.5 Demographische Entwicklungen
2.4 Integrative Ansätze
2.4.1 Historische Wurzeln
2.4.1.1 Verhaltenswissenschaftliche Fundierung
2.4.1.2 Ökonomische Fundierung
2.4.2 Der Harvard- Ansatz
2.4.2.1 Die Aufgaben des HRM
2.4.2.2 Einflussfaktoren und Ziele des HRM
2.4.2.3 Die zentrale Rolle der Mitarbeiterpartizipation
3 Immaterielle Mitarbeiterbeteiligung
3.1 Ursachen des Bedeutungszuwachses
3.2 Historische Wurzeln
3.3 Begriffsabgrenzung und Ziele
3.4 Dimensionen
4 Partizipative Personalentwicklung
4.1 Job Rotation
4.1.1 Definition und Beschreibung
4.1.2 Bewertung
4.2 Job Enlargement
4.2.1 Definition und Beschreibung
4.2.2 Bewertung
4.3 Job Enrichment
4.3.1 Definition und Beschreibung
4.3.2 Bewertung
5 Partizipative Organisationsentwicklung
5.1 Humanisierung der Arbeit als Ziel der Organisationsentwicklung
5.2 Arbeitsorganisation
5.2.1 Teilautonome Arbeitsgruppen
5.2.1.1 Definition und Beschreibung
5.2.1.2 Bewertung
5.2.2 Qualitätszirkel
5.2.2.1 Definition und Beschreibung
5.2.2.2 Organisatorischer Aufbau
5.2.2.3 Bewertung
5.2.3 Projektgruppe
5.2.3.1 Definition und Ausprägungsformen
5.2.3.2 Bewertung
5.2.4 Betriebliches Vorschlagswesen
5.2.4.1 Grundidee und Verfahrensablauf
5.2.4.2 Bewertung
5.3 Flexible Arbeitszeitmodelle
5.3.1 Begriff der Arbeitszeitflexibilisierung
5.3.2 Gleitzeit
5.3.2.1 Formen der Gleitzeit
5.3.2.2 Zeitautonome Gruppen als Prämisse für variable Arbeitszeit
5.3.2.3 Bewertung
5.3.3 Jobsharing
5.3.3.1 Formen des Job-Sharing
5.3.3.2 Bewertung
5.3.4 Arbeitszeitkonten
5.3.4.1 Kurzzeitkonten
5.3.4.2 Langzeitkonten
5.3.4.3 Bewertung
5.3.5 Vertrauensarbeitszeit
5.3.5.1 Kernelemente
5.3.5.2 Bewertung
5.3.6 Telearbeit
5.3.6.1 Formen
5.3.6.2 Bewertung
6 Partizipative Personalführung
6.1 Führungsstil
6.1.1 Verhaltensmuster und Partizipation
6.1.2 Kooperativer Führungsstil
6.2 Instrumente
6.2.1 Information
6.2.1.1 Ebenen des Informierens
6.2.1.2 Bewertung
6.2.2 Kommunikation
6.2.2.1 Mitarbeiterbefragung
6.2.2.2 Mitarbeiterbesprechungen
6.2.2.3 Kooperatives Mitarbeitergespräch
6.2.2.4 Bewertung
6.2.3 Zielvereinbarungen
6.2.3.1 Ablauf
6.2.3.2 Bewertung
6.2.4 Delegation
6.2.4.1 Verteilung der Verantwortung
6.2.4.2 Bewertung
6.2.5 Vorgesetztenbeurteilung als partizipative Ergänzung der herkömmlichen Personalbeurteilung
6.2.5.1 Definition und Einzelmerkmale
6.2.5.2 Bewertung
7 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Human Resource Management und die Rolle der Mitarbeiterbeteiligung. Ziel ist es, die vielfältigen Methoden der immateriellen Mitarbeiterbeteiligung zu systematisieren und ihren jeweiligen partizipativen Gehalt kritisch zu bewerten, um Wege zu einer aktiven Einbindung der Mitarbeiter als strategischer Erfolgsfaktor aufzuzeigen.
2.4.1.1 Verhaltenswissenschaftliche Fundierung
Nach den verhaltenswissenschaftlichen Ansätzen wird der Mitarbeiter als Reservoir vielfältiger Fähigkeiten und Fertigkeiten gesehen. Dabei ist der Manager verantwortlich für die Aktualisierung, Förderung und Weiterentwicklung der Anlagen der Arbeitnehmer. Der Durchbruch des verhaltenswissenschaftlichen Paradigmas wurde durch die Hawthorne-Experimente erzielt, in welchen versucht wurde die physischen Einflussfaktoren der Arbeitsproduktivität nachzuweisen, um so zu einer produktivitätsfördernden Gestaltung der Arbeitsbedingungen beizutragen.
Diese aus den Experimenten gewonnenen Grunderkenntnisse wurden durch die Human-Relations-Bewegung weiterentwickelt. Diese geht davon aus, dass ein Unternehmen nur ökonomisch effizient arbeiten kann, wenn die zwischenmenschlichen Beziehungen am Arbeitsplatz so gestaltet sind, dass die sozialen Bedürfnisse befriedigt sind. Die Human-Relations-Bewegung hatte ihren Höhepunkt in den 50er Jahren bereits überschritten.
Sie wurde abgelöst durch den Human-Ressourcen-Ansatz, wonach die bisher vernachlässigte Organisationsstruktur wieder stärkere Einbindung erfuhr. Es wurde ein Spannungsverhältnis festgestellt, das sich aus den Entfaltungsbedürfnissen der Menschen auf der einen Seite und traditionellen Strukturen der Organisation auf der anderen Seite ergibt und zu Verschwendung von Human-Ressourcen führt. In „Theories of Management“ beschreibt Miles drei verschiedene Management-Modelle: Traditional, Human Relations und Human Resources. Im Zuge dieser Unterscheidung wird insbesondere das „Human Resources Führungsmodell“ propagiert und der gesteigerte Stellenwert des Personals, im Vergleich zu anderen Modellen, betont.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel des Personalwesens von der Verwaltung zur strategischen Managementaufgabe und definiert das Ziel der Arbeit, immaterielle Mitarbeiterbeteiligung zu systematisieren.
2 Human Resource Management: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des HRM, dessen historische Entwicklung und die Gründe für den Auffassungswandel unter Berücksichtigung verschiedener Konzepte.
3 Immaterielle Mitarbeiterbeteiligung: Das Kapitel definiert den Begriff der immateriellen Beteiligung, untersucht deren Ursachen für den Bedeutungszuwachs und beleuchtet die historischen Wurzeln sowie relevante Dimensionen.
4 Partizipative Personalentwicklung: Hier werden Methoden der Personalentwicklung wie Job Rotation, Job Enlargement und Job Enrichment als Instrumente der immateriellen Partizipation analysiert und kritisch bewertet.
5 Partizipative Organisationsentwicklung: Dieses Kapitel widmet sich der Arbeitsorganisation und flexiblen Arbeitszeitmodellen und evaluiert deren Beitrag zur Humanisierung der Arbeit und zur Partizipation.
6 Partizipative Personalführung: Das Kapitel untersucht Führungsstile und Instrumente wie Mitarbeiterbefragungen, Mitarbeitergespräche, Zielvereinbarungen, Delegation und Vorgesetztenbeurteilungen unter dem Aspekt der partizipativen Umsetzung.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, immaterielle Mitarbeiterbeteiligung als überlebenswichtigen Teil der zukünftigen Unternehmenspolitik zu etablieren.
Human Resource Management, Mitarbeiterbeteiligung, immaterielle Beteiligung, Partizipation, Personalführung, Organisationsentwicklung, Arbeitsorganisation, Arbeitszeitflexibilisierung, Motivation, Identifikation, Arbeitnehmer, Mitunternehmertum, Führungsinstrumente, Zielvereinbarungen, Unternehmensstrategie.
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der immateriellen Mitarbeiterbeteiligung als essenzieller Bestandteil des modernen Human Resource Managements.
Zentrale Themen sind die Personalentwicklung, die Organisationsentwicklung und die partizipative Personalführung unter Berücksichtigung von Beteiligungs- und Flexibilisierungskonzepten.
Das primäre Ziel ist die Systematisierung der breit gefächerten Methoden der immateriellen Beteiligung und deren kritische Bewertung hinsichtlich ihres partizipativen Gehalts.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgreifende Literaturanalyse und die methodische Strukturierung von Führungsinstrumenten und organisatorischen Ansätzen.
Der Hauptteil gliedert sich in drei Bereiche: Partizipative Personalentwicklung, partizipative Organisationsentwicklung und partizipative Personalführung, wobei diverse Instrumente detailliert analysiert werden.
Wichtige Begriffe sind Partizipation, Human Resource Management, Mitarbeiterbeteiligung, Entscheidungsautonomie und Arbeitnehmerorientierung.
Die Autorin stellt kritisch fest, dass viele in der Theorie als partizipativ geltende Methoden in der Praxis oft nur einen geringen tatsächlichen Einfluss auf die Arbeitnehmer bieten, da Entscheidungsrechte häufig beim Management verbleiben.
Die Vorgesetztenbeurteilung wird als "Führung von unten" betrachtet, die durch eine Aufwärtsbeurteilung dem Mitarbeiter eine gesteigerte Einflusskompetenz einräumt und somit ein Element demokratischerer Führungsbeziehungen darstellt.
Die Humanisierung der Arbeit dient als zentrales Ziel der Organisationsentwicklung, um durch die Einbindung von Mitarbeitern deren Bedürfnisse und Potenziale besser zu nutzen und Entfremdung entgegenzuwirken.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

