Diplomarbeit, 1999
38 Seiten, Note: 2,0
1.0 Einleitung
2.0 Die allgemeine Entwicklung des Vorschulkindes
2.1 Die motorische Entwicklung
2.2 Geistige Fähigkeiten
2.3 Soziale Aspekte
3.0 Das Musikerleben des Vorschulkindes
3.1 Spiel und Musik
3.2 Musik und Bewegung
3.3 Sprache und Gesang
3.4 Musikalische Hörfähigkeiten
4.0 Die Entwicklung musikalischer Fähigkeiten
4.1 Rhythmische Fähigkeiten
4.2 Melodische Fähigkeiten
5.0 Auswertung
5.1 Musikalische Förderung im Vorschulalter
5.2 Pädagogische Bedeutung für die eigene Arbeit
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Entwicklung musikalischer Fähigkeiten bei Kindern im Vorschulalter, um förderpädagogische Ansätze abzuleiten, die sowohl den individuellen Entwicklungsstand als auch das soziale Umfeld des Kindes berücksichtigen.
3.1 Spiel und Musik
"Wenn es richtig ist, Lernen im Vorschulalter als Spiel zu organisieren ...dann gliedert sich eine angemessene musikalische Förderung im wesentlichen als Folge von Spielen, die durch analoge Verlaufsregeln Vertrautheit bekommen und dem Kind nach und nach ein Repertoire spezifischer musikalischer Aktions-, Sprach- und Vorstellungsmuster liefern" (ZARIUS, 1985, S.103).
Das Spiel des Vorschulkindes nimmt also durch seinen experimentellen Charakter auch in der Auseinandersetzung mit "musikalischen Objekten und Dingen" innerhalb seiner Umwelt eine zentrale Stellung ein. Diese nicht nur rein intellektuelle Auseinandersetzung wird durch gefühlsmäßige und triebhafte Momente wesentlich geprägt.
Die aufgezeigte Dominanz des sachbezogenen und wissenerzeugenden Spiels in (selbst-) gestellten Aufgaben und die Herausbildung von objektspezifischen Konstruktions- und phantasievollen Fiktionsspielen stellen einen wichtigen Ansatzpunkt in der Herausbildung musikalischer Fähigkeiten dar.
1.0 Einleitung: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation zur Untersuchung gesanglicher Fähigkeiten von Vorschulkindern und formuliert das Ziel, Möglichkeiten einer fundierten musikalischen Förderung aufzuzeigen.
2.0 Die allgemeine Entwicklung des Vorschulkindes: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die komplexen motorischen, geistigen und sozialen Veränderungsprozesse im Vorschulalter.
3.0 Das Musikerleben des Vorschulkindes: Hier werden die Spielformen des Kindes im Kontext musikalischer Erfahrung sowie die Bedeutung von Bewegung, Gesang und Hörerfahrungen beleuchtet.
4.0 Die Entwicklung musikalischer Fähigkeiten: Die Ausführungen konzentrieren sich auf spezifische Gesetzmäßigkeiten bei der Ausbildung rhythmischer und melodischer Fertigkeiten.
5.0 Auswertung: Der Autor bewertet die Forschungsansätze und leitet daraus konkrete pädagogische Anforderungen für die musikalische Förderung und die Arbeit mit Eltern ab.
Musikalische Früherziehung, Vorschulkind, Entwicklung, Musikerleben, Rhythmische Fähigkeiten, Melodische Fähigkeiten, Musikpädagogik, Singstimme, Wahrnehmung, Lernvoraussetzungen, Soziale Entwicklung, Motorik, Förderung, Elementare Musik, Musikunterricht
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung musikalischer Fähigkeiten bei Kindern im Vorschulalter und den Möglichkeiten, diese durch gezielte musikpädagogische Maßnahmen zu unterstützen.
Zu den Schwerpunkten zählen die allgemeine kindliche Entwicklung, das Musikerleben durch Spiel und Bewegung sowie die Ausprägung von Rhythmus- und Melodiegefühl.
Das Ziel ist es, Musikpädagogen und Eltern dazu zu ermutigen, die musikalische Persönlichkeitsentfaltung im Vorschulalter durch ganzheitliche Ansätze zu fördern und das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken.
Der Autor stützt sich auf eine Analyse einschlägiger musikpsychologischer und musikpädagogischer Fachliteratur sowie auf eigene Beobachtungen aus seiner Tätigkeit als Früherzieher.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Wechselwirkungen zwischen allgemeiner Entwicklung und musikalischem Lernen sowie spezifische Fähigkeiten wie die Rhythmisierung und das Melodiebewusstsein.
Musikalische Früherziehung, Vorschulkind, musikalische Entwicklung, Rhythmus, Melodie, pädagogische Förderung und kindliches Musikerleben.
Die Einbindung der Eltern ist essenziell, da eine organisatorische Trennung der musikalischen Erziehung von der häuslichen Umgebung nur durch eine kooperative Zusammenarbeit überbrückt werden kann.
Der Autor empfiehlt, diese Kinder durch Bewegung, szenische Gestaltung und das Singen in der Nähe besserer Sänger zu motivieren, anstatt sie durch zu hohen Druck zu entmutigen.
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