Doktorarbeit / Dissertation, 2001
146 Seiten, Note: 2
1. EINLEITUNG
1.1. Rechtsgrundlagen
1.1.1. Österreich
1.1.2. Deutschland
1.1.3. Europarecht
1.2. Personen des Versicherungsvertrages
1.3. Zustandekommen des Versicherungsvertrages
1.3.1. Form
1.3.2. Bindungsfristen
1.3.3. Abweichungen vom Antrag
1.4. Möglichkeiten der (rechtsgeschäftlichen) Beendigung
2. ALLGEMEINE VERTRAGSLÖSUNGSMÖGLICHKEITEN
2.1. Rückwirkende Auflösung des Versicherungsvertrages
2.1.1. Allgemeine Bestimmungen
2.1.2. Rücktrittsoptionen des Versicherungsnehmers
2.1.2.1. Österreichisches Recht
2.1.2.1.1. Rücktritt gemäß § 3 KSchG
2.1.2.1.2. Rücktritt gemäß § 3a KSchG
2.1.2.1.3. Rücktritt gemäß § 5b öVersVG
2.1.2.1.3.1. Pflichten des Versicherers beim Vertragsabschluss
2.1.2.1.3.2. Rücktrittsrecht
2.1.2.1.3.3. Ausübung des Rücktrittsrechtes
2.1.2.2. Deutsches Recht
2.1.2.2.1 Übersicht zu Widerspruch, Widerruf und Rücktritt
2.1.2.2.2. Widerspruch
2.1.2.2.2.1. Gegenstand des Widerspruchsrechtes
2.1.2.2.2.2. Ausübung des Widerspruchsrechtes
2.1.2.2.2.3. Ausschluss des Widerspruchsrechtes
2.1.2.2.3. Widerruf
2.1.2.2.3.1. Geltendmachung des Widerrufs
2.1.2.2.3.2. Ausschluss des Widerrufsrechtes
2.1.3. Rücktrittsoptionen des Versicherers
2.1.3.1. Rücktritt des Versicherers bei Verletzung der Auskunftspflicht
2.1.3.1.1 Österreichisches Recht
2.1.3.1.1.1. Darstellung der Auskunftspflicht
2.1.3.1.1.2. Rücktrittsrecht
2.1.3.1.1.3. Ausübung des Rücktrittsrechtes
2.1.3.1.2. Deutsches Recht
2.1.3.2. Rücktritt des Versicherers bei Erstprämienverzug
2.1.3.2.1 Österreichisches Recht
2.1.3.2.1.1. Definition der Prämie
2.1.3.2.1.2. Rücktrittsrecht
2.1.3.2.2. Deutsches Recht
2.1.3.2.2.1. Prämie
2.1.3.2.2.2. Rücktrittsrecht
2.1.4. Anfechtung
2.2. Auflösung des Versicherungsvertrages für die Zukunft
2.2.1. Kündigung
2.2.1.1. Allgemeine Bestimmungen
2.2.1.1.1. Personen, Form und Inhalt der Kündigung
2.2.1.1.2. Teilkündigung
2.2.1.1.3. Zurückweisungspflicht
2.2.1.1.4. Rechtsfolgen der Kündigung
2.2.1.2. Ordentliche Kündigung
2.2.1.2.1. Kündigung von Verträgen mit unbestimmter Laufzeit
2.2.1.2.2. Kündigung von Verträgen mit bestimmter Laufzeit
2.2.1.2.1.1. Österreichisches Recht
2.2.1.2.1.2. Deutsches Recht
2.2.1.2.3. Kündigung von Verträgen mit bestimmter Laufzeit und Verlängerungsklausel
2.2.1.3. Außerordentliche Kündigung
2.2.1.3.1. Kündigung des Versicherers bei Verletzung vertraglicher Obliegenheiten
2.2.1.3.1. Definition und Einteilung der Obliegenheiten
2.2.1.3.2. Voraussetzungen der Kündigung
2.2.1.3.3. Ausübung der Kündigung
2.2.1.3.4. Abweichungen des österreichischen Rechtes
2.2.1.3.2. Kündigung des Versicherers bei Gefahrerhöhung
2.2.1.3.2.1. Gefahrerhöhung
2.2.1.3.2.2. Kündigungsmöglichkeiten bei Gefahrerhöhung
2.2.1.3.3. Kündigung wegen Verletzung der Anzeigepflicht
2.2.1.3.3.1. Voraussetzungen des Kündigungsrechtes
2.2.1.3.3.2. Ausübung des Kündigungsrechtes
2.2.1.3.4. Kündigung des Versicherers wegen Prämienzahlungsverzug
2.2.1.3.4.1. Voraussetzungen der Kündigung
2.2.1.3.4.2. Kündigung
2.2.1.3.4.3. Rechtslage nach erfolgter Kündigung
2.2.1.3.4.4. Vergleich der Rechtsordnungen
2.2.1.3.5. Kündigung bei Eröffnung des Insovenzverfahrens bzw. des Konkurs- oder des Ausgleichsverfahrens
2.2.1.3.6. Besitzwechselkündigung,
2.2.1.3.6.1. Übergang des Versicherungsverhältnisses
2.2.1.3.6.2. Kündigungsmöglichkeit
2.2.1.3.6.3. Ausübung des Kündigungsrechtes
2.2.1.3.6.4. Folgen der Kündigung
2.2.1.3.6.5. Sonderfälle der Besitzwechselkündigung
2.2.1.3.7. Kündigung nach dem Versicherungsfall
2.2.1.3.7.1. Anwendungsbereich und Voraussetzungen
2.2.1.3.7.2. Ausübung des Kündigungsrechtes
2.2.1.3.7.3. Abdingbarkeit
2.2.1.3.8. Kündigung bei Doppelversicherung
2.2.1.3.8.1. Doppelversicherung
2.2.1.3.8.2. Rechtsfolgen der Doppelversicherung
2.2.1.3.8.3. Ausübung der Kündigung
2.2.1.3.9. Kündigung bei Teilkündigung bzw. Teilrücktritt
2.2.1.3.9.1. Voraussetzungen
2.2.1.3.9.2. Rechtsfolgen der Teilkündigung
2.2.1.3.10. Kündigung nach Erhöhung der Prämie (Deutschland)
2.2.1.3.10.1. Prämienanpassungsklauseln
2.2.1.3.10.2. Kündigungsrecht
2.2.1.3.10.3. Altverträge
2.2.1.3.10.4. Österreichisches Recht
2.2.1.3.11. Kündigung nach Bestandübertragung
2.2.1.3.11.1. Übergang von Versicherungsverträge auf Grund einen Bestandübertragung
2.2.1.3.11.2. Rechtsfolgen der Bestandübertragung
2.2.1.3.12. Außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund
2.2.2. Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer
2.2.3. Aufhebungsvertrag
3. SPEZIELLE VERTRAGSLÖSUNGSMÖGLICHKEITEN IN EINZELNEN VERSICHERUNGSSPARTEN
3.1. Lebensversicherung
3.1.1. Rücktritt von Lebensversicherungsverträgen
3.1.1.1. Rücktritt des Versicherers bei Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht
3.1.1.2. Rücktritt des Versicherungsnehmers gemäß § 8 Abs.5 dVVG
3.1.1.3. Rücktritt des Versicherungsnehmers gemäß § 165a öVersVG
3.1.2. Kündigung von Lebensversicherungsverträgen
3.1.2.1. Ordentliche Kündigung des Versicherungsnehmers
3.1.2.2. Außerordentliche Kündigung des Versicherers wegen Gefahrerhöhung
3.2. Krankenversicherung
3.2.1. Deutsches Recht
3.2.1.1. Ordentliche Kündigung des Versicherungsnehmers
3.2.1.2. Außerordentliche Kündigung des Versicherungsnehmers
3.2.1.3. Kündigungsrecht des Versicherers
3.2.1.4. Rücktritt von Krankenversicherungsverträgen
3.2.2. Österreichisches Recht
3.2.2.1. Kündigung
3.2.2.2. Rücktritt
3.3. Transportversicherung
3.4. KFZ-Haftpflichtversicherung
3.4.1. Kündigung des Versicherungsnehmers bei Prämienerhöhung
3.4.2. Kündigung des Versicherungsnehmers nach Bestandübertragung
4. ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht die rechtsgeschäftliche Beendigung von Versicherungsverhältnissen im österreichischen und deutschen Recht. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse verschiedener Auflösungsmechanismen wie Rücktritt, Kündigung, Widerruf und Anfechtung, unter besonderer Berücksichtigung der verbraucherschutzrechtlichen Bestimmungen, die sich aus der europäischen Integration und den daraus resultierenden Richtlinien ergeben haben.
1.1.1. Österreich
Die Versicherungsverträge sind schuldrechtliche Verträge. Sie sind im 2. Teil, 29. Hauptstück des ABGB den „Glücksverträgen“ zugeordnet1. Am Anfang des 19. Jahrhunderts, als das ABGB geschaffen wurde, hatte das Versicherungsrecht noch keine sehr große Bedeutung. Deshalb sind die Ausführungen des ABGB sehr knapp gehalten und heute nicht mehr ausreichend. Allerdings hat das ABGB für Versicherungsverträge insofern Bedeutung, als es die allgemeinen Vorschriften über das Zustandekommen schuldrechtlicher Verträge enthält.
Hinsichtlich des Entstehens gültiger Verträge und des Auflösens bestehender Verträge beinhaltet das ABGB eine Reihe von Bestimmungen, die auch auf Versicherungsverträge anwendbar sind (z.B. Geschäftsfähigkeit, Irrtum).2 Als Rechtsgrundlage für schuldrechtliche Verträge überhaupt kann auch das Konsumentenschutzgesetz (KSchG) angesehen werden. Von seinem Regelungsbereich sind allerdings nur Verträge betroffen, die mit Verbrauchern i.S.d. KSchG3 abgeschlossen werden. Genauso gelten für Versicherungsverträge auch die Vorschriften des HGB, da Versicherungsunternehmen immer Kaufleute i.S.d. § 1 HGB sind.
1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel legt die rechtlichen Grundlagen für Versicherungsverträge in Österreich, Deutschland und auf EU-Ebene dar und definiert die zentralen Akteure sowie das Zustandekommen des Vertrages.
2. ALLGEMEINE VERTRAGSLÖSUNGSMÖGLICHKEITEN: Hier werden die verschiedenen Instrumente zur rückwirkenden und zukünftigen Auflösung von Versicherungsverträgen, wie Rücktritt, Widerruf, Widerspruch und Kündigung, systematisch analysiert und verglichen.
3. SPEZIELLE VERTRAGSLÖSUNGSMÖGLICHKEITEN IN EINZELNEN VERSICHERUNGSSPARTEN: Dieses Kapitel erläutert, wie sich die allgemeinen Beendigungsregeln in spezifischen Versicherungssparten wie Lebens-, Kranken-, Transport- und KFZ-Versicherung modifizieren lassen oder dort greifen.
4. ZUSAMMENFASSUNG: Die abschließende Betrachtung resümiert die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Rechtsordnungen bei der Umsetzung europäischer Vorgaben und bewertet die Handhabung des Verbraucherschutzes.
Versicherungsvertrag, Versicherungsrecht, Kündigung, Rücktritt, Widerruf, Widerspruch, Versicherungsnehmer, Versicherer, Verbraucherschutz, Rechtsvergleichung, österreichisches Recht, deutsches Recht, Versicherungsbedingungen, Anzeigepflicht, Prämienverzug
Die Arbeit analysiert die verschiedenen rechtlichen Möglichkeiten der Beendigung von Versicherungsverhältnissen unter rechtsvergleichender Betrachtung des österreichischen und deutschen Rechts.
Zentrale Themen sind die Beendigung durch Rücktritt, Widerruf, Widerspruch, Kündigung sowie die Bedeutung von Verbraucherschutzrichtlinien im Zuge der europäischen Marktöffnung.
Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Rechtsordnungen bei der rechtsgeschäftlichen Auflösung von Versicherungsverträgen aufzuzeigen und insbesondere die Auswirkung des Verbraucherschutzes auf diese Gestaltungsrechte zu untersuchen.
Der Autor wendet eine rechtsvergleichende Methode an, um die nationalen gesetzlichen Regelungen des Versicherungsvertragsrechts in Österreich und Deutschland in Bezug auf Vertragsauflösungen systematisch gegenüberzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in allgemeine Vertragslösungsmöglichkeiten, wie verschiedene Rücktritts- und Kündigungsgründe (z.B. Prämienverzug, Gefahrerhöhung), und spezielle Lösungen für einzelne Versicherungssparten wie Lebens-, Kranken- und Transportversicherungen.
Schlüsselbegriffe sind vor allem Versicherungsvertragsrecht, Kündigungsrecht, Rücktrittsoptionen, Versicherer, Versicherungsnehmer sowie der Einfluss des europäischen Rechts auf den nationalen Verbraucherschutz.
Die Arbeit beleuchtet spezifische Fristen und Voraussetzungen, wie etwa die Bedeutung der vorvertraglichen Anzeigepflicht und die Anforderungen an die konkrete Fragestellung durch den Versicherer in beiden Ländern.
Diese Kündigungsmöglichkeit greift bei der Veräußerung versicherter Sachen, wobei der Versicherungsvertrag unter bestimmten Bedingungen auf den Erwerber übergeht, jedoch sowohl Versicherer als auch Erwerber ein Kündigungsrecht zur Wahrung der Privatautonomie erhalten.
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