Examensarbeit, 2006
104 Seiten, Note: 1,0
EINLEITUNG
1 SCHULPROGRAMME ALS AUSDRUCK VON SCHULKULTUR
1.1 PARADIGMENWECHSEL UND VERGRÖßERTE SELBSTSTÄNDIGKEIT DER EINZELSCHULE
1.2 SCHULKULTUR
1.3 SCHULPROGRAMM
2 INTERNATIONALE UND NATIONALE ENTWICKLUNG VON SCHULPROGRAMMEN
2.1 VERBREITUNG VON SCHULPROGRAMMEN IN EUROPA
2.2 VORGABEN DER EINZELNEN BUNDESLÄNDER IN DEUTSCHLAND
2.3 VORGABEN DER LANDESREGIERUNG VON SCHLESWIG-HOLSTEIN
3 DIE METHODISCHE ANLAGE UND DAS KATEGORIENSYSTEM
3.1 METHODISCHE ANLAGE DER ANALYSE
3.2 KATEGORIEN ZUR ERFASSUNG VON SCHULISCHEN MERKMALEN IN SCHULPROGRAMMEN
3.2.1 Über das Schulprogramm
3.2.2 Profil der Schulen
3.2.3 Kulturelle Innenausstattung
3.2.4 Profil der Schule und Kulturelle Innenausstattung
3.2.5 Zielsetzung
3.2.6 Evaluation
3.2.7 Naturwissenschaften
3.3 METHODISCHER ZUGANG
4 EINZELDARSTELLUNG DER SCHULPROGRAMME IN BEZUG AUF DIE SCHULISCHEN MERKMALE DER GYMNASIEN
4.1 DAS PROGRAMM DER ALTSPRACHLICHEN SCHULE A
4.1.1 Über das Schulprogramm
4.1.2 Schulprofil
4.1.3 Profilbildung
4.1.4 Leitbild
4.1.5 Unterricht
4.1.6 Schulleben
4.1.7 Organisationsformen
4.2 DAS 57-SEITIGE PROGRAMM DER SCHULE B
4.2.1 Über das Schulprogramm
4.2.2 Schulprofil
4.2.3 Profilbildung
4.2.4 Leitbild
4.2.5 Unterricht
4.2.6 Schulleben
4.2.7 Organisationsformen
4.3 DAS BUNTE PROGRAMM DER SCHULE C
4.3.1 Über das Schulprogramm
4.3.2 Schulprofil
4.3.3 Profilbildung
4.3.4 Leitbild
4.3.5 Unterricht
4.3.6 Schulleben
4.3.7 Organisationsformen
4.4 DAS AUSGEWOGENE PROGRAMM DER SCHULE D
4.4.1 Über das Schulprogramm
4.4.2 Schulprofil
4.4.3 Profilbildung
4.4.4 Leitbild
4.4.5 Unterricht
4.4.6 Schulleben
4.4.7 Organisationsformen
4.5 DAS PROGRAMM DER SCHULE E
4.5.1 Über das Schulprogramm
4.5.2 Schulprofil
4.5.3 Profilbildung
4.5.4 Leitbild
4.5.5 Unterricht
4.5.6 Schulleben
4.5.7 Organisationsformen
4.6 EIN ‚UNGESCHRIEBENES PROGRAMM’ – SCHULE F
4.6.1 Über das Schulprogramm
4.6.2 Schulprofil
4.6.3 Profilbildung
4.6.4 Leitbild
4.6.5 Unterricht
4.6.6 Schulleben
4.6.7 Organisationsformen
4.7 DAS ÜBERARBEITETE SCHULPROGRAMM DER SCHULE G
4.7.1 Über das Schulprogramm
4.7.2 Schulprofil
4.7.3 Profilbildung
4.7.4 Leitbild
4.7.5 Unterricht
4.7.6 Schulleben
4.7.7 Organisationsformen
4.8 DAS DETAILLIERTE PROGRAMM DER SCHULE H
4.8.1 Über das Schulprogramm
4.8.2 Schulprofil
4.8.3 Profilbildung
4.8.4 Leitbild
4.8.5 Unterricht
4.8.6 Schulleben
4.8.7 Organisationsformen
5 VERGLEICH DER SCHULPROGRAMME
5.1 ÜBER DIE SCHULPROGRAMME
5.2 PROFIL DER SCHULEN
5.3 DIE KULTURELLE INNENAUSSTATTUNG DER SCHULEN
5.4 ZIELSETZUNGEN DER GYMNASIEN
5.5 EVALUATION
5.6 FUNKTIONEN
6 IM FOKUS: VERANKERUNG DES NATURWISSENSCHAFTLICHEN UNTERRICHTS IN DEN SCHULPROGRAMMEN
7 FAZIT UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Schulprogramme von acht schleswig-holsteinischen Gymnasien qualitativ miteinander zu vergleichen, wobei insbesondere der Zusammenhang von Schulprogramm und Schulkultur sowie die Verankerung naturwissenschaftlicher Schwerpunkte in den Programmen untersucht werden.
1.1 Paradigmenwechsel und vergrößerte Selbstständigkeit der Einzelschule
Mit Paradigmenwechsel wird der „Perspektivenwechsel“ bezeichnet, wobei die Einzelschule in den Mittelpunkt gestellt wird und das inputorientierte System in den Hintergrund tritt. Die Einzelschule wird als „pädagogische Handlungseinheit“ und die Lehrenden als „Motor der Schulentwicklung“ betrachtet.
„Die meisten Staaten des europäischen Kontinents sehen sich mit diesem Paradigmenwechsel konfrontiert.“ „Systembezogene Strategien“ haben die gewünschten Ziele nicht erreicht. Die beteiligten Personen in den Organisationen wurden dabei als Empfänger von dienstlichen Weisungen betrachtet. Lehrer, Schüler, Schülerinnen und Eltern haben die eigenen Einstellungen, Erwartungen und „Verhaltensweisen nicht in der intendierten Weise verändert.“ Daher haben die Steuerungsimpulse häufig nur eine geringe Wirkung gezeigt.
In den letzten Jahren setzt sich in Deutschland wieder die Auffassung durch, dass „personenbezogene und organisationsbezogene Strategien des Wandels“ die Ansatzpunkte der Veränderung der Schule sind. In den 70er Jahren wurde versucht durch Ansätze von Schulautonomie die westdeutschen Schulen zu demokratisieren, indem die Partizipationsstrukturen ausgebaut werden sollten. Im Gegensatz dazu steht gegenwärtig die Qualitätsentwicklung der Schulen im Mittelpunkt.
EINLEITUNG: Die Arbeit stellt das Forschungsprojekt „Naturwissenschaftlicher Unterricht“ vor und legt das Ziel fest, acht schleswig-holsteinische Schulprogramme qualitativ zu vergleichen und deren Bezug zur Schulkultur zu analysieren.
1 SCHULPROGRAMME ALS AUSDRUCK VON SCHULKULTUR: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Zusammenhang zwischen Schulkultur und Schulprogramm vor dem Hintergrund eines sich wandelnden schulischen Steuerungssystems.
2 INTERNATIONALE UND NATIONALE ENTWICKLUNG VON SCHULPROGRAMMEN: Es wird die historische und aktuelle Entwicklung der Schulprogrammarbeit in Europa und speziell in Schleswig-Holstein dargestellt.
3 DIE METHODISCHE ANLAGE UND DAS KATEGORIENSYSTEM: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Analyse und die Entwicklung des Kategoriensystems zur Auswertung der Schulprogrammtexte.
4 EINZELDARSTELLUNG DER SCHULPROGRAMME IN BEZUG AUF DIE SCHULISCHEN MERKMALE DER GYMNASIEN: Hier werden die acht ausgewählten Schulprogramme der Gymnasien A bis H anhand des entwickelten Kategoriensystems detailliert vorgestellt.
5 VERGLEICH DER SCHULPROGRAMME: Die Programme werden hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Form und Inhalt vergleichend analysiert.
6 IM FOKUS: VERANKERUNG DES NATURWISSENSCHAFTLICHEN UNTERRICHTS IN DEN SCHULPROGRAMMEN: Das Kapitel untersucht gezielt, wie und in welchem Maße naturwissenschaftliche Aspekte in den Schulprogrammen verankert und profiliert sind.
7 FAZIT UND AUSBLICK: Zum Abschluss werden die Ergebnisse zusammengefasst, kritisch bewertet und Ausblicke auf die weitere Entwicklung der Schulprogrammarbeit gegeben.
Schulprogramm, Schulkultur, Schulentwicklung, Gymnasien, Schleswig-Holstein, Schulprofil, Unterrichtsqualität, Evaluation, Naturwissenschaften, Schulautonomie, Qualitätssicherung, Bildungsforschung, Selbstständigkeit, Schulleben, Organisationsentwicklung.
Die Hausarbeit untersucht Schulprogramme von acht Gymnasien in Schleswig-Holstein und analysiert deren Funktion sowie ihre Bedeutung für die Schulkultur und den naturwissenschaftlichen Unterricht.
Die zentralen Themen sind der Paradigmenwechsel in der schulischen Steuerung, die Bedeutung von Schulkultur und Schulprofilen sowie die Verankerung des naturwissenschaftlichen Lernens in den Schulen.
Das Ziel ist der qualitative Vergleich der acht Schulprogramme, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und die Qualität der Konzepte im Hinblick auf ihre Wirksamkeit als Schulentwicklungsinstrumente aufzuzeigen.
Die Analyse basiert auf der vergleichenden Erziehungswissenschaft. Es wird ein deduktiv und induktiv entwickeltes Kategoriensystem verwendet, um die vorliegenden Schulprogrammtexte qualitativ auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Einzeldarstellung der acht Gymnasien, einen umfassenden Vergleich der Programme in verschiedenen Kategorien und eine fokussierte Untersuchung der naturwissenschaftlichen Schwerpunktbildung.
Neben „Schulprogramm“ und „Schulkultur“ sind vor allem Begriffe wie „Schulentwicklung“, „Evaluation“, „Gymnasium“ und „Naturwissenschaften“ zentral.
Die Auswertung zeigt, dass nur wenige Schulen konkrete Zeitpläne oder verantwortliche Gruppen für eine systematische Evaluation benennen; oft bleibt die Evaluation eher pauschal oder oberflächlich.
Die Analyse ergab, dass die Schulen sehr unterschiedliche Ansätze verfolgen: Während einige eine klare naturwissenschaftliche Profilbildung aufweisen, ist der Stellenwert an anderen Schulen gering und teilweise nur sehr vage dokumentiert.
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