Magisterarbeit, 2006
175 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Arbeit untersucht die Motive der Aktiven im Bürgermediensender „oldenburg eins". Dabei werden sowohl die persönlichen Beweggründe für das Engagement der Aktiven als auch die Motive der Gründer des Senders analysiert. Darüber hinaus werden die soziologischen Vordenker einer stärkeren Bürgerbeteiligung in den Medien beleuchtet und die Erkenntnisse der Untersuchung mit diesen Theorien in Beziehung gesetzt.
Das erste Kapitel befasst sich mit der Einleitung und stellt die Forschungsfrage nach den Motiven der Aktiven im Bürgermediensender „oldenburg eins" dar. Das zweite Kapitel beleuchtet die soziologischen Vordenker einer stärkeren Bürgerbeteiligung in den Medien und setzt diese im Kontext der Entstehung von Bürgermedien in Deutschland in Beziehung. Das dritte Kapitel betrachtet die Gründungsgeschichte und die Aufgaben des Senders „oldenburg eins". Im vierten Kapitel werden die Ergebnisse der empirischen Untersuchung der oeins-Aktiven vorgestellt, welche durch Fragebögen und Leitfadeninterviews gewonnen wurden. Das fünfte Kapitel fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und stellt die Ergebnisse in einen Vergleich mit den soziologischen Theorien des zweiten Kapitels.
Bürgermedien, „oldenburg eins", Motivation, Bürgerbeteiligung, Medienlandschaft, Soziologie, Empirische Untersuchung, Leitfadeninterviews, Fragebögen, Theorien, Vordenker, Kant, Hegel, Brecht, Benjamin, Lazarsfeld, Merton, Enzensberger, Negt, Kluge, Bourdieu, Thomas, Schneider, Medienkompetenz, Clusteranalyse.
Motive sind unter anderem der Erwerb von Medienkompetenz, die Freude am kreativen Gestalten und das Interesse an lokaler Berichterstattung ohne Bezahlung.
Vordenker wie Bertolt Brecht (Radio als Kommunikationsapparat) oder Hans Magnus Enzensberger plädierten für einen emanzipatorischen Mediengebrauch durch Bürger.
Hauptziele sind die Förderung der Medienkompetenz, die Bereitstellung eines offenen Zugangs für alle Bürger und die Schaffung von lokalen Gegenprodukten zum Massenfernsehen.
Die Arbeit untersucht mittels quantitativer Erhebung Faktoren wie Alter, Geschlecht und Bildungsstand und ordnet diese in Milieumodelle ein.
Die Studie zeigt auf, welche Schichten noch gezielter motiviert werden müssten, um eine breitere demokratische Teilhabe zu gewährleisten.
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