Essay, 2005
3 Seiten
Vor 90 Jahren: Erste Abiturprüfungen in Wittenberge
Die vorliegende Arbeit rekonstruiert historisch die Einführung der ersten Abiturprüfungen am Marie-Curie-Gymnasium in Wittenberge vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs und analysiert die Auswirkungen kriegsbedingter Umstände auf den Schulabschluss.
Vor 90 Jahren: Erste Abiturprüfungen in Wittenberge
Im Frühjahr 2005 feierte das Marie-Curie-Gymnasium Wittenberge den 110. Jahrestag der Gründung der Privat-Realschule für Knaben, des Vorgängers des heutigen Gymnasiums.
2005 hat einen weiteren anmerkenswerten Jahrestag. Im Sommer 1915, vor 90 Jahren, wurden die ersten Reifeprüfungen an der Schule abgelegt. Dass dies im Ersten Weltkrieg geschah und auch mit diesem zusammenhing, soll hier dargestellt werden.
Nach der Gründung der Privatschule 1895 war sie bald eine städtische Einrichtung geworden und hatte sich bis 1900 so entwickelt, dass es erstmals eine Abschlussklasse, eine Prima, gab. Die abgelegten Examina hießen seit 1902 Schlussprüfungen.
Vor 90 Jahren: Erste Abiturprüfungen in Wittenberge: Dieser Text beschreibt die Entwicklung der Schule in Wittenberge zur Vollanstalt und beleuchtet detailliert, wie der Erste Weltkrieg die ersten Abiturprüfungen durch Notreifeprüfungen beeinflusste sowie welche Auswirkungen auch der Zweite Weltkrieg auf den Erwerb des Reifezeugnisses hatte.
Wittenberge, Marie-Curie-Gymnasium, Abiturprüfung, Notreifeprüfung, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Kriegsreifeprüfung, Schulgeschichte, Vollanstalt, Reifezeugnis, Schulwesen, Militärdienst, Kriegsfreiwillige, Bildungsgeschichte, preußische Schulverwaltung.
Die Arbeit behandelt die Geschichte der ersten Abiturprüfungen am Marie-Curie-Gymnasium in Wittenberge und deren enge Verknüpfung mit den historischen Ereignissen des Ersten Weltkriegs.
Die Themenfelder umfassen die schulische Entwicklung der Einrichtung zur Vollanstalt, die Auswirkungen des Kriegszustandes auf den Schulalltag sowie die gesetzlichen Sonderregelungen für Prüfungen während der beiden Weltkriege.
Das Ziel ist die historische Dokumentation der ersten Reifeprüfungen von 1915 und die Einordnung, wie politische und militärische Umstände die Form des Schulabschlusses veränderten.
Es handelt sich um eine historische Dokumentation, die auf der Auswertung von Archivmaterial, Jahresberichten der Schule und ministeriellen Verfügungen basiert.
Der Hauptteil analysiert die Einführung der Notreifeprüfungen, das Schicksal von Schülern im Ersten Weltkrieg sowie die Beeinträchtigungen des Abiturs durch den Zweiten Weltkrieg.
Wittenberge, Notreifeprüfung, Erster Weltkrieg, Schulgeschichte und Reifezeugnis sind die prägenden Begriffe.
Die wachsende Einwohnerzahl und die Bedeutung als Standortfrage für Beamte waren wesentliche Motive, die Schule zu einer Vollanstalt weiterzuentwickeln.
Aufgrund des Ersten Weltkriegs konnten viele Schüler ihre reguläre Schulzeit nicht beenden, da sie als Kriegsfreiwillige eingezogen wurden; die Notreifeprüfung ermöglichte ihnen dennoch einen Schulabschluss.
Im Zweiten Weltkrieg wurden ab 1942 keine schriftlichen Reifeprüfungen mehr abgenommen; stattdessen wurden Klassenarbeiten gewertet oder Zeugnisse ohne Prüfung aufgrund von Einzügen zur Wehrmacht oder zum Reichsarbeitsdienst ausgestellt.
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