Wissenschaftliche Studie, 2005
26 Seiten
Brehnaer Grafen aus dem Haus Wettin von Friedrich I. bis zu Friedrich II. 1156-1221
Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Bedeutung der Brehnaer Grafen aus dem Haus Wettin, insbesondere von Friedrich I. und Friedrich II., im Zeitraum von 1156 bis 1221, und analysiert deren politische Rolle sowie ihre Einbindung in das kaiserliche Herrschaftsgefüge unter Friedrich Barbarossa.
Brehnaer Grafen aus dem Haus Wettin von Friedrich I. bis zu Friedrich II. 1156-1221
Die Grafschaft Brehna hat unter den Wettinischen Besitzungen zu bestimmten Zeiten eine nicht unbedeutende Rolle gespielt. Die historische Ersterwähnung Brehnaer Grafen und damit des Namens Brehna war in der in Goseck ausgestellten Urkunde von 1053 Sept. 29 erfolgt. Auf das umstrittene Datum der Ausstellung dieser Urkunde soll hier nicht eingegangen werden, zumal das Bestehen der Grafschaft Brehna und mit ihr des gleichnamigen Ortes zu diesem Zeitpunkt allgemein für sicher gehalten wird.
Bereits in der zweiten Generation der Brehnaer Grafen aus dem Adelsgeschlecht der Wettiner scheint Graf Dietrich (1089-1105) keine erbfähigen Nachkommen hinterlassen zu haben. Der Sohn seines Cousins Thimo II. von Wettin, Konrad der Große, Markgraf von Meißen und der sächsischen Ostmark, erbte neben Wettin und Eilenburg auch Dietrichs Grafschaft Brehna. Die Existenz dieses Thimo II. von Wettin wird allerdings von einigen Historikern nur aus der Tatsache geschlussfolgert, dass dessen Vater Thimo I., ein Onkel Graf Dietrichs, zu alt gewesen sei, um 1098 noch Markgraf Konrad zu zeugen, urkundlich belegt ist ein Thiemo II. nicht.
Brehnaer Grafen aus dem Haus Wettin von Friedrich I. bis zu Friedrich II. 1156-1221: Diese Arbeit beleuchtet die historische Rolle der Grafschaft Brehna innerhalb der wettinischen Besitztümer und zeichnet die Genealogie sowie die politische Wirksamkeit von Friedrich I. und Friedrich II. nach.
Grafschaft Brehna, Haus Wettin, Friedrich I. von Brehna, Friedrich II. von Brehna, Kaiser Friedrich I. Barbarossa, Mittelalter, Genealogie, Ministerialität, Reichspolitik, Urkundenwesen, Petersberg, Klöster, Herrschaftsgeschichte, Mitteldeutschland, 12. Jahrhundert.
Die Arbeit analysiert die Geschichte der Grafschaft Brehna unter der Herrschaft der Grafen Friedrich I. und Friedrich II. im Kontext der wettinischen Familiengeschichte und der Reichspolitik des 12. und frühen 13. Jahrhunderts.
Im Zentrum stehen die politische Handlungsfähigkeit der Brehnaer Grafen, ihre Verbindung zum kaiserlichen Hof unter Barbarossa sowie ihre Rolle als lokale Herren, die sowohl klösterliche Stiftungen förderten als auch eine eigene Verwaltung aufbauten.
Ziel ist es, die Bedeutung der Brehnaer Grafen als Akteure im Reich darzustellen und ein detailliertes Itinerar ihres Wirkens zu erstellen, um ihre Stellung innerhalb der mittelalterlichen Adels- und Herrschaftshierarchie präzise zu bestimmen.
Der Autor stützt sich auf eine umfassende Analyse zeitgenössischer Urkunden, Chroniken (wie die Petersberger Chronik) und die Auswertung relevanter historischer Forschungsliteratur, um die Lebenswege und politischen Aktivitäten der Grafen zu rekonstruieren.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Besitzaufteilung nach Markgraf Konrad dem Großen, der Teilnahme der Grafen an Hoftagen, ihrem militärischen Engagement (z.B. Schlacht bei Legnano) und ihrer spezifischen Beziehung zu geistlichen Einrichtungen.
Grafschaft Brehna, Haus Wettin, Kaiser Friedrich Barbarossa, Hochmittelalter, Urkundenanalyse, Ministerialität und politische Adelsgeschichte.
Das Dokument schließt mit dem Tod von Friedrich II. im Jahr 1221 und beleuchtet den Übergang der Herrschaftsrechte sowie die Rolle der nachfolgenden Generationen bis zum Ende der Eigenständigkeit der Grafschaft im Jahr 1290.
Das Verhältnis war zwiespältig; einerseits diente der Petersberg als Grablege und Empfänger zahlreicher Schenkungen, andererseits gab es immer wieder Konflikte um Besitzrechte und Patronatsverhältnisse, die das ambivalente Verhältnis zwischen Adel und Kirche widerspiegeln.
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