Examensarbeit, 2006
93 Seiten, Note: 2,00
1. Einleitung
1.1. Themenbegründung
1.2. Technische Mittel
1.3. Thematische Eingrenzung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Medienerziehung in der Regelschule allgemein
2.2. Medienerziehung im Fachunterricht Kunsterziehung
2.3. Medienkompetenz als Ziel pädagogischer Arbeit
2.4. Grundlagen des Trickfilms – Sachanalyse
2.5. Die Trickboxx
2.6. Projektbezogene Schlussfolgerungen – didaktische Reduktion
3. Planung des Projekts
3.1. Voraussetzungen und Vorbereitungen
3.2. Didaktische und methodische Überlegungen
3.3. Schülerbezogene Überlegungen
3.4. Geplante Lernschritte
3.5. Verlaufsplanung der Projektwoche
4. Durchführung des Projekts
4.1. Vorbereitung und Anfertigung (Montag, 10.10.2005)
4.2. Erster Drehtag (Dienstag, 11.10.2005)
4.3. Zweiter Drehtag (Mittwoch, 12.10.2005)
4.4. Dritter Drehtag und Nachvertonung (Donnerstag, 13.10.2005)
4.5. Exkursion zum KiKA (Freitag, 14.10.2005)
5. Auswertung des Projekts
5.1. Auswertung des Projektverlaufs
5.2. Bewertungen der Schülerleistungen
5.3. Auswertung bezüglich der Ziele des Lehrplans Regelschule
5.4. Auswertung bezüglich der ausgewählten Ziele für die Projektwoche
6. Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die Befähigung von Schülern der 5. Klasse zur projektbezogenen Teamarbeit bei der Erstellung von Trickfilmen unter Verwendung der "Trickboxx". Das Ziel ist es, durch die aktive Auseinandersetzung mit dem Medium Film die Medienkompetenz sowie soziale und methodische Fähigkeiten der Schüler zu fördern, wobei schülereigene Geschichten in einer Projektwoche umgesetzt werden.
2.4. Grundlagen des Trickfilms – Sachanalyse
Mit dem Trickfilm lässt sich mit einfachen Mitteln alles „Mögliche und Unmögliche“ darstellen. Man hat die vielfältigste Wahl zwischen realitätsnaher oder abstrakter, utopischen Darstellung von Ideen und Geschichten. Experimentierfreude und Neugierde sind dabei notwendige Eigenschaften.
Als erstes entsteht eine Idee für die Geschichte. Sie sollte in kurzen Sätzen formuliert werden, die der Drehbuchautor (hier: ein Schüler) aufschreibt.
Im so genannten Storyboard (Drehbuch) werden die Gedanken in einfache, skizzenhafte Bilder, Texte und Ton (Geräusche, Musik, Sprache) umgesetzt. Schritt für Schritt entstehen damit die einzelnen Szenen, wobei schon die verschiedenen Einstellungsgrößen und Farbencharaktere entworfen werden können. Die Figuren in den Bildern einer Szene (Phase) werden im Film/Video durch schrittweise Abfolge vieler kleiner Stellungs- oder Haltungsänderungen zu Animationen. Der Beginn und das Ende einer Phase werden als Eckphasen, die Bilder dazwischen als Zwischenphase bezeichnet. Der Bewegungsablauf lässt sich je nach Anzahl der Zwischenphasen als „schnell“ (wenige Bilder) oder „langsam“ (viele Bilder) darstellen. Beim Zeichnen des Films ist darauf zu achten, dass sich die zu bewegende Figur immer an genau der gleichen Stelle des Bildes befindet und nicht von Phase zu Phase hin und her springt. Damit das nicht passiert, müssen die Phasen beim Zeichnen übereinander gelegt werden, also nachdem Phase 1 gezeichnet ist, das Blatt der Phase 2 darüber legen und durchpausen usw.
Die einfachste Form eines Trickfilms ist das Daumenkino20. Im Auge des Betrachters vermischt sich der Ablauf der Bilder zu einer flüssigen Bewegung.
1. Einleitung: Begründung der Projektarbeit auf Basis des Thüringer Lehrplans, Vorstellung der technischen Mittel und thematische Eingrenzung auf schülereigene Geschichten.
2. Theoretische Grundlagen: Erörterung der Medienerziehung, Medienkompetenz und der Sachanalyse zur Trickfilmherstellung mit der Trickboxx.
3. Planung des Projekts: Darstellung der organisatorischen Voraussetzungen, didaktisch-methodische Überlegungen sowie die Verlaufsplanung der Projektwoche.
4. Durchführung des Projekts: Detaillierte Dokumentation der einzelnen Projekttage von der Vorbereitung bis zur Exkursion zum Kinderkanal.
5. Auswertung des Projekts: Kritische Reflexion des Projektverlaufs, Bewertung der Schülerleistungen sowie Analyse der erreichten Lernziele.
6. Zusammenfassung: Resümee über die erfolgreiche Projektdurchführung und Ausblick auf zukünftige Vorhaben.
Trickfilm, Trickboxx, Medienpädagogik, Projektarbeit, Kunsterziehung, Medienkompetenz, Teamarbeit, Regelschule, Storyboard, Animation, Grundschule, Filmanalyse, Medienerziehung, Lernziele, Kreativität
Die Arbeit dokumentiert ein medienpädagogisches Projekt, in dem Schüler der 5. Klasse einer Regelschule unter Anleitung selbstständig eigene Trickfilme produzieren.
Im Mittelpunkt stehen die Medienerziehung im Kunstunterricht, die methodische Planung von Gruppenprojekten und die technische Umsetzung von Trickfilmen.
Das Hauptziel ist die Förderung von Medienkompetenz sowie die Stärkung sozialer Fähigkeiten wie Teamfähigkeit und eigenverantwortliches Arbeiten durch die praktische Filmproduktion.
Es handelt sich um eine handlungsorientierte Projektarbeit, die durch Verlaufspläne, Reflexionsbögen und eine begleitende Auswertung der Lernziele strukturiert wurde.
Der Hauptteil beschreibt detailliert die theoretische Fundierung, die organisatorische Vorbereitung und die konkrete Durchführung der Projektwoche, einschließlich der abschließenden Exkursion.
Die zentralen Begriffe sind Trickboxx, Medienkompetenz, Projektarbeit, Teamarbeit und handlungsorientierter Kunstunterricht.
Sie diente als zentrales technisches Werkzeug, mit dem die Schüler nach einer Einführungsphase in Gruppen eigene kleine Trickfilme auf Basis von Storyboards produzierten.
Die Gruppenarbeit war unerlässlich, da die Komplexität der Trickfilmherstellung (Zeichnen, Legen, Aufnehmen, Vertonen) eine Aufgabenteilung und intensive Kommunikation innerhalb der Lerngruppe erforderte.
Die Auswertung zeigte, dass für komplexe Aufgaben kleinschrittigere Anleitungen notwendig sind und eine sorgfältige Gruppeneinteilung sowie die frühzeitige technische Vertrautheit mit den Geräten den Lernerfolg maßgeblich beeinflussen.
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