Examensarbeit, 2006
62 Seiten, Note: 1,5
Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1 EINLEITUNG
2 HANDLUNGS- UND PRODUKTIONSORIENTIERTER UNTERRICHT: THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG
2.1.1 Handeln
2.1.2 Handlungsorientierung
2.1.3 Produktionsorientierung / Produktorientierung
2.1.4 Ganzheitliches Lernen
2.1.5 Fazit
2.2 WISSENSCHAFTLICHE BEGRÜNDUNGEN
2.2.1 Begründung durch die kognitive Handlungstheorie
2.2.2 Lernpsychologische Begründung
2.2.3 Pädagogische Begründungen
2.2.4 Soziologische Begründung
2.3 MERKMALE UND ZIELE
2.4 METHODISCHE ELEMENTE
2.4.1 Spiele
2.4.2 Storytelling
2.4.3 Lieder und Reime
2.4.4 Dialoge
2.4.5 Total Physical Response (TPR)
2.4.6 Lernen an Stationen
2.5 PROBLEME UND GRENZEN
2.6 STELLUNGNAHME
3 VORÜBERLEGUNGEN ZUR EINHEIT „GOING ON HOLIDAY“
3.1 LEITFRAGEN FÜR DIE UNTERRICHTSEINHEIT
3.2 LERNZIELE DER UNTERRICHTSEINHEIT
3.3 BEDINGUNGSANALYSE
3.4 SACHANALYSE ZUR UNTERRICHTSEINHEIT
3.5 DIDAKTISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR UNTERRICHTSEINHEIT
3.5.1 Einordnung des Themas in die Empfehlungen und das Kerncurriculum
3.5.2 Begründung der Themenwahl
3.6 METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR UNTERRICHTSEINHEIT
3.6.1 Aufbau der Unterrichtseinheit und Prinzipien des Englischunterrichts
3.6.2 Wahl der Arbeits- und Sozialformen
3.7 TABELLARISCHE DARSTELLUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT
4 DURCHFÜHRUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT
4.1 BEGRÜNDUNG DER AUSFÜHRLICHEN DOKUMENTATION DER EINZELSTUNDEN
4.2 DARSTELLUNG DER UNTERRICHTSSTUNDE „WEATHER FORECAST“
4.2.1 Lernziele
4.2.2 Sachanalyse
4.2.3 Didaktische Überlegungen
4.2.4 Methodische Überlegungen
4.2.5 Verlaufsplanung
4.2.6 Reflexion
4.3 DARSTELLUNG DER UNTERRICHTSSTUNDE „A TRIP TO THE SEASIDE“
4.3.1 Lernziele
4.3.2 Sachanalyse
4.3.3 Didaktische Überlegungen
4.3.4 Methodische Überlegungen
4.3.5 Verlaufsplanung
4.3.6 Reflexion
4.4 DARSTELLUNG DER UNTERRICHTSSTUNDE „SPOT GOES ON HOLIDAY“
4.4.1 Lernziele
4.4.2 Sachanalyse
4.4.3 Didaktische Überlegungen
4.4.4 Methodische Überlegungen
4.4.5 Verlaufsplanung
4.4.6 Reflexion
5 GESAMTREFLEXION UND AUSBLICK
Die vorliegende Hausarbeit zielt darauf ab, die Anwendungsmöglichkeiten sowie Grenzen eines handlungs- und produktionsorientierten Englischunterrichts in der Grundschule zu untersuchen, konkret dargestellt an einer Unterrichtseinheit zum Thema „Going on holiday“ in einer dritten Klasse.
2.1.1 Handeln
A. Thomas (1974; in: Wöll 1998, S. 25) definiert Handeln als ein ziel- und erwartungsgesteuertes motiviertes Verhalten: „Das Handeln ist zielgerichtet. Es ist ein auf die Erreichung eines subjektiv wertvoll angesehenen und erlebten ‚Sollzustandes’ hin gerichtetes Tun. (…) Das Handeln ist erwartungsgesteuert, d.h. es ist ein aus bestimmten Bedürfnissen und Motiven heraus entstehendes und auf der Grundlage subjektiver und situativer Erfolgserwartungen gesteuertes Verhalten.“
Wie viele andere Wissenschaftler (vgl. z.B. Jank/Meyer 2002, S. 315 oder Wöll 1998, S. 25f) stellt Thomas zum einen das Attribut „zielgerichtet“ in den Mittelpunkt seiner Überlegungen. Dieses Merkmal ist es auch, was „Handeln“ vom allgemeiner und umfassender verwendeten Begriff „Verhalten“ abgrenzt, der z.B. atmen, stolpern oder sich freuen beinhaltet (vgl. Wöll 1998, S. 26). Zum anderen beinhaltet „Handeln“ nach Thomas eine Erwartungshaltung, das heißt der Handelnde hat einen Grund für sein Agieren oder erhofft sich von der Aktion etwas.
Wenn im Fremdsprachenunterricht gehandelt wird, bedeutet das, dass eine enge Verbindung zur gegenwärtigen Lebenswelt der Kinder geschaffen wird. Die Schüler sollen selbst den Sinn ihres Lernens einsehen, indem sie durch das eigene Handeln erkennen, wann ihnen der Lerngegenstand in ihrem Leben nützlich sein kann. Hilbert Meyer (1987, S. 422) hält die Bedeutung des Handelns in lebensnahen Kontexten wie folgt fest: „Die Schüler sollen handlungskompetent werden, und dies heißt, dass sie sich nicht nur auf Abruf bereitstehende Einzelqualifikationen aneignen, sondern dass sie gelernt haben sollen, mit diesen Einzelqualifikationen vernünftig umzugehen. Sie müssen also eine Gesamtkompetenz erworben haben (…).“
1 EINLEITUNG: Hinführung zum ganzheitlichen Fremdsprachenerwerb und Begründung der Wahl der Unterrichtseinheit „Going on holiday“.
2 HANDLUNGS- UND PRODUKTIONSORIENTIERTER UNTERRICHT: THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Detaillierte Darstellung der theoretischen Fundierung, Begriffsbestimmungen sowie wissenschaftliche Argumente für handlungsorientiertes Lernen.
3 VORÜBERLEGUNGEN ZUR EINHEIT „GOING ON HOLIDAY“: Analyse der Lerngruppe und didaktische sowie methodische Planung der Unterrichtsreihe.
4 DURCHFÜHRUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT: Ausführliche Dokumentation und Reflexion von ausgewählten Stunden, einschließlich Verlaufsplanung und methodischer Entscheidungen.
5 GESAMTREFLEXION UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bilanz der erreichten Ziele, Grenzen des Konzepts und Ausblick auf die Übertragbarkeit der Methoden.
Handlungsorientierung, Produktionsorientierung, Englischunterricht, Grundschule, Ganzheitliches Lernen, Going on holiday, Total Physical Response, Storytelling, Lernziele, Sozialverhalten, Fremdsprachenerwerb, Motivation, Unterrichtsplanung, Reflexion, Medien.
Die Arbeit untersucht die Umsetzung eines handlungs- und produktionsorientierten Englischunterrichts in einer dritten Grundschulklasse anhand der Einheit „Going on holiday“.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen dieses Unterrichtskonzepts, die methodische Planung und Durchführung konkreter Unterrichtsstunden sowie die kritische Reflexion des Lernerfolgs und der Rahmenbedingungen.
Das Hauptziel ist es zu erproben, ob und wie handlungs- und produktionsorientierte Ansätze in der Grundschule zur Förderung der fremdsprachlichen Kompetenz, Motivation und Freude beitragen können.
Die Autorin nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse (didaktische Theorien) und praktischer Unterrichtsdokumentation (Aktionsforschung) mit Reflexionsanteilen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Vorüberlegungen zur Einheit (Lernziele, Sachanalyse) und die ausführliche Durchführung und Reflexion einzelner Unterrichtsstunden.
Zentrale Begriffe sind Handlungsorientierung, Ganzheitliches Lernen, Grundschul-Englisch, Total Physical Response und Schülermotivation.
Es wurden authentische Materialien wie eine englische Zeitung und OHP-Folien genutzt, um das Vokabular in einen lebensnahen Kontext einzubetten und multisensorisches Lernen zu fördern.
Die Autorin wählte das Buch aufgrund seiner motivierenden „Lift-the-flap“-Technik, der ansprechenden Illustrationen und der Eignung zur Förderung des Hörverstehens und der Sprechanlässe.
Es wurde auf abwechslungsreiche Arbeits- und Sozialformen (Partner- und Kleingruppenarbeit) gesetzt, um unterschiedliche Lerntypen anzusprechen und individuelle Unterstützung zu ermöglichen.
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