Diplomarbeit, 2005
115 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Messung der effektiven Unternehmensteuerbelastung und analysiert die verschiedenen methodischen Ansätze, die in der wirtschaftswissenschaftlichen Diskussion verwendet werden. Das Ziel ist es, die Stärken und Schwächen der verschiedenen Indikatoren aufzuzeigen und die Ursachen für die divergierenden Ergebnisse der unterschiedlichen Ansätze zu untersuchen.
Kapitel 1 führt in das Thema der Unternehmensteuerbelastung ein und beschreibt die Relevanz des Themas im Kontext der Globalisierung und der zunehmenden Mobilität von Unternehmen. Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen Grundlagen der Steuerbelastungsforschung und definiert den Begriff der Unternehmensteuer. Es werden die verschiedenen methodischen Ansätze zur Messung der Steuerbelastung systematisiert und die Notwendigkeit einer präzisen Messung der effektiven Steuerbelastung erläutert. Kapitel 3 konzentriert sich auf zukunftsorientierte Konzepte zur Messung der effektiven Unternehmensteuerbelastung. Hierbei werden insbesondere die Modelle von King und Fullerton (1984) sowie Devereux und Griffith (1999) vorgestellt und kritisch analysiert. Kapitel 4 befasst sich mit vergangenheitsorientierten Messkonzepten. Es werden sowohl Ansätze auf Basis der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung als auch auf Basis von Jahresabschlussdaten betrachtet. Die offenen Problembereiche der jeweiligen Konzepte werden diskutiert. Kapitel 5 beleuchtet die empirischen und theoretischen Unterschiede zwischen den verschiedenen Indikatoren. Es wird untersucht, ob und inwieweit die Wahl des methodischen Ansatzes die Ergebnisse beeinflusst.
Effektive Unternehmensteuerbelastung, Steuerbelastungsindikatoren, zukunftsorientierte Konzepte, vergangenheitsorientierte Konzepte, Hypothetische Investitionsprojekte, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Jahresabschlussdaten, King und Fullerton (1984), Devereux und Griffith (1999), Europäischer Steueranalysator, Steuerplanungsaktivitäten, Unsicherheit, Irreversibilität.
Sie ist ein entscheidender Faktor für Investitions- und Standortentscheidungen von Unternehmen im Zuge der weltwirtschaftlichen Integration.
Zukunftsorientierte Modelle basieren auf hypothetischen Investitionsprojekten, während vergangenheitsorientierte Ansätze aggregierte Daten aus Jahresabschlüssen oder Volkswirtschaften nutzen.
Es ist ein Modell zur Messung der Steuerbelastung einer Grenzinvestition, also eines Projekts, das gerade noch eine geforderte Mindestrendite erzielt.
Ein computergestütztes Modell, das die Steuerbelastung hypothetischer Unternehmen über einen längeren Zeitraum simuliert und vergleicht.
Die Antwort hängt vom gewählten Messkonzept ab: Mikroökonomische Modelle stützen oft die Hochsteuer-These, während makroökonomische Daten Deutschland eher im Mittelfeld sehen.
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