Ausarbeitung, 2005
52 Seiten
Vorwort
Beschreibung der Brehnaer Kirche
Das Hauptziel dieser Arbeit ist eine detaillierte architektonische und historische Beschreibung der Brehnaer Kirche, von außen wie von innen, um Einwohnern und Besuchern die kulturellen und historischen Besonderheiten dieses Gebäudes näherzubringen. Die Forschungsfrage widmet sich der Klärung der Bauphasen, der historischen Einordnung der Ausstattung und der Korrektur früherer, teilweise ungenauer Beschreibungen durch neue Erkenntnisse.
Beschreibung der Brehnaer Kirche
Jeder Ort hat das Bedürfnis, sich mit einem möglichst angenehmen Aussehen zu präsentieren, jede Stadt hat ein Interesse an ihrem spezifischen Image.
Wenn man sich in Brehna umschaut, in einem Ort, der keine Burg, kein Schloss, kein großes Herrenhaus besitzt, dessen weitere Sehenswürdigkeiten das Alte Rathaus, die Postdistanzsäule, zwei Windmühlen und ein aus dem alten Friedhof umgestalteter Park sind, dann ist das bemerkenswerteste Bauwerk in der Stadt die Kirche, „ein ansehnliches, sehr altes Gebäude in antikem Geschmack, nach gotischer Bauart, mit großen und starken Pfeilern und felsenfesten Mauern erbaut. Die Erbauer derselben sind Hedwig mit ihren Söhnen Otto und Friedrich gewesen, welche sie im Jahr 1202 von dem Erzbischof zu Magdeburg einweihen ließen“, wie Pastor Köhler schreibt [vgl. Literaturverzeichnis Nr. 7; S. 63], denn Brehna gehörte damals zu diesem Erzbistum. Nach Köhler erfolgte in dem genannten Jahr die Weihe der zum Kloster gehörigen „Kirche, die an die Pfarrkirche angebaut ist“ [7; 50].
Vorwort: Der Autor erläutert seine Motivation als gebürtiger Brehnaer, die Kirche zu beschreiben und frühere, teils fehlerhafte Beschreibungen zu korrigieren.
Beschreibung der Brehnaer Kirche: Dieses Kapitel liefert eine umfassende baugeschichtliche Analyse des Kirchengebäudes, inklusive Turm, Chor, Innenraum, Ausstattung und historischer Artefakte.
Brehnaer Kirche, Augustiner-Chorfrauenstift, Baugeschichte, Sakralbau, Hochaltar, Orgel, Glocken, Mittelalter, Architektur, St. Jakobus Major, Stadtgeschichte, Epitaph, Reformationsgeschichte, Inventar, Denkmalpflege.
Die Arbeit bietet eine fundierte bauhistorische und kunstgeschichtliche Beschreibung der Brehnaer Kirche, basierend auf einer kritischen Auseinandersetzung mit existierender Literatur und neuen Erkenntnissen.
Die zentralen Felder umfassen die Baugeschichte der Kirche, die Historie des Augustiner-Chorfrauenstifts sowie die detaillierte Beschreibung der Ausstattung wie Altar, Orgel, Epitaphe und Glocken.
Das Ziel ist, Einwohner und Besucher auf die architektonischen und historischen Besonderheiten der Brehnaer Kirche aufmerksam zu machen und den aktuellen Forschungsstand zu dokumentieren.
Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse, vergleichender Untersuchung von Bauelementen, Auswertung historischer Quellen sowie eigener Beobachtung und Dokumentation.
Im Hauptteil werden der Turm, das Kirchenschiff, die Nonnenkirche, die Orgelgeschichte, der Hochaltar sowie die verschiedenen Grabstätten und Inschriften detailliert analysiert.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Brehnaer Kirche, Augustiner-Chorfrauenstift, Baugeschichte, Architektur, Altar, Orgel und Stadtgeschichte.
Der Choranbau erfolgte in zwei Phasen zu Beginn des 16. Jahrhunderts, wobei zunächst die Stadt einen Chor an das romanische Schiff anbaute und anschließend die Klosterfrauen ihren eigenen Chor errichteten.
Die Orgel stellt ein historisch bedeutsames, wenn auch durch Kriegseinwirkungen und Plünderungen stark beschädigtes Instrument dar, dessen Geschichte durch diverse Reparaturen und Neuanschaffungen seit dem 16. Jahrhundert geprägt ist.
Die Stickerei, die vermutlich als Antependium diente und heute in der Staatlichen Galerie Moritzburg in Halle aufbewahrt wird, gilt als ein seltenes und wertvolles Zeugnis der ehemals reichen Klosterausstattung.
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