Diplomarbeit, 2006
79 Seiten, Note: 2
1. EINLEITUNG
1.1. GEGENWÄRTIGKEIT
1.2. PRÄMISSEN UND ZIELSETZUNG DER ARBEIT
1.3. VORGEHENSWEISE UND AUFBAU
2. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN DER KONZERNSTEUERQUOTE
2.1. DEFINITION/BEGRIFFLICHKEITEN DER KONZERNSTEUERQUOTE
2.2. EIGNUNG DER KONZERNSTEUERQUOTE ALS STEUERLICHES TEILZIEL
2.2.1. Ableitung der steuerlichen Ziele aus Unternehmenszielen
2.2.2. Konzernsteuerquote versus Steuerbarwertminimierung
2.3. FUNKTIONEN DER KONZERNSTEUERQUOTE
2.3.1. Kontrollfunktion
2.3.2. Kommunikationsfunktion
2.4. EINFLÜSSE AUF DIE KONZERNSTEUERQUOTE
2.4.1. Einfluss von Steuern auf die Konzernsteuerquote
2.4.1.1. Kompensatorischer Effekt latenter Steuern
2.4.1.2. Reagibilität latenter Steuern
2.4.2. Einfluss des Gewinns vor Steuern auf die Konzernsteuerquote
2.5. KRITIK
3. MAßNAHMEN ZUR REDUKTION DER KONZERNSTEUERQUOTE
3.1. KONZERNAUFBAU SOWIE RECHTSFORMWAHL
3.1.1. Wahl der Unternehmensstandorte
3.1.1.1. Steuerliches Anforderungsprofil an den Standort für Holdinggesellschaften
3.1.1.2. Steuerliches Anforderungsprofil an den Standort für Finanzierungsgesellschaften
3.1.1.3. Mögliche steuerliche Folgen der Verlegung von Sitz und Geschäftsleitung
3.1.2. Steueroptimale Rechtsformen im Konzern
3.1.2.1. Beteiligung an ausländischer Kapitalgesellschaft
3.1.2.2. Ausländische Betriebsstätte
3.1.2.3. Beteiligung an ausländischer Personengesellschaften
3.1.3. Einsatz von Zwischen(holding)gesellschaften
3.1.3.1. Repatriierungsstrategien – Gestaltung des Einkommenstransfers
3.1.3.1.1. Umleitung von Einkünften – „Treaty-Shopping“
3.1.3.1.2. Umformung von Einkünften
3.1.3.2. Allokationsstrategien
3.1.3.3. Missbrauchsbestimmungen
3.1.3.3.1. Nationale Missbrauchsbestimmungen
3.1.3.3.2. Zwischenstaatliche Missbrauchsvorkehrungen
3.1.4. Steuerliche Verlustverwertung
3.1.4.1. Nationale Verlustverwertungsmöglichkeiten
3.1.4.2. Ausländische Verlustverwertung
3.1.5. Auswirkungen auf Konzernsteuerquote
3.2. FUNKTIONS- UND RISIKOVERLAGERUNG
3.2.1. Gründe für Funktionsverlagerungen
3.2.2. Allgemeine steuerliche Prämissen und Ziele einer Risiko- und Funktionsverlagerung über die Grenze
3.2.3. Möglichkeiten der Funktions- und Risikoverlagerung
3.2.3.1. Verlagerung der Produktion
3.2.3.2. Verlagerung des Vertriebs
3.2.3.3. Transfer von immateriellen Wirtschaftsgütern
3.2.3.4. Auslagerung von Dienstleistungen
3.2.4. Steuerliche Grenzen
3.3. VERRECHNUNGSPREISE
3.3.1. Funktionen und Ziele von Verrechnungspreisen
3.3.2. Steuerliche Optimierung durch Verrechnungspreise
3.3.3. Dokumentationsvorschriften
3.4. FINANZIERUNGSGESTALTUNGEN
3.4.1. Gestaltungsformen
3.4.1.1. Finanzierungsgesellschaften
3.4.1.2. Refinanzierungen im Konzern
3.4.2. Missbrauchsbestimmungen
3.5. QUALIFIKATIONSKONFLIKTE
3.5.1. Anwendungsbeispiele der Nutzung von Qualifikationskonflikten
3.5.1.1. Hybride Finanzierungsinstrumente
3.5.1.2. Hybride Gesellschaftsformen (Transparente/intransparente Personengesellschafen)
3.5.1.3. Grenzüberschreitendes Leasing
3.5.2. Steuerliche Einschränkungen
3.6. VERMEIDUNG STEUERLICHER INEFFIZIENZEN – NICHT ABZIEHBARE AUFWENDUNGEN UND STEUERFREIE ERTRÄGE
3.6.1. Nicht abziehbare Aufwendungen
3.6.2. Steuerfreie Erträge
4. SCHLUSSBETRACHTUNG
4.1. ZUSAMMENFASSUNG
4.2. AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit untersucht Strategien und Maßnahmen zur Reduktion der Konzernsteuerquote börsennotierter Kapitalgesellschaften unter Anwendung internationaler Steuerplanung. Ziel ist es, Einflussmöglichkeiten aufzuzeigen, wie Konzerne ihre effektive Steuerbelastung im Rahmen internationaler Rechnungslegungsvorschriften optimieren können.
3.2.1. Gründe für Funktionsverlagerungen
Jedes international agierende Unternehmen versucht seine Aktivitäten so zu gestalten, dass sich für den Konzern der maximale Nutzen in Hinblick auf die Befriedigung von Umsatz- und Renditeerwartungen sowie laufende Verbesserung des shareholder value ergibt. Um diese Ziele in einem immer stärker wachsenden internationalen Wettbewerb zu erreichen, werden bestimmte Aktivitäten in das niedriger besteuernde Ausland verlagert, obwohl der Staat Österreich gewichtige Anstrengungen unternommen hat, als Wirtschaftsstandort attraktiv zu bleiben und der zunehmenden Funktionsverlagerung vorzubeugen. Neben den steuerlichen Motiven zur Verlagerung von Funktionen können folgende austersteuerlichen Beweggründe genannt werden.
1. das Erfordernis der Kundennähe bei Ausdehnung der Marktpräsenz auf das Ausland,
2. das hohe Kostenniveau (zB Lohnkosten),
3. die hohe rechtliche Steuerbelastung,
1. EINLEITUNG: Darstellung der Bedeutung der Konzernsteuerquote als Kennzahl für börsennotierte Unternehmen und Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit.
2. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN DER KONZERNSTEUERQUOTE: Definition und Erläuterung der Funktionsweise der Konzernsteuerquote sowie deren Eignung und Grenzen als steuerliches Ziel.
3. MAßNAHMEN ZUR REDUKTION DER KONZERNSTEUERQUOTE: Detaillierte Analyse von Gestaltungsmaßnahmen wie Standortwahl, Funktionsverlagerung, Verrechnungspreise und Nutzung von Qualifikationskonflikten zur Senkung der effektiven Steuerbelastung.
4. SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Analyse der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Konzernsteuerquote in der Steuerplanung.
Konzernsteuerquote, Internationale Steuerplanung, Steuerbarwertminimierung, Verrechnungspreise, Funktionsverlagerung, Rechtsformwahl, Holdinggesellschaft, Finanzierungsgesellschaft, Qualifikationskonflikte, Steuerbelastung, Doppelbesteuerung, IAS/IFRS, Steuerplanung, Konzernabschluss, Steueroptimierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der Konzernsteuerquote bei börsennotierten Unternehmen, die in Konzernstrukturen eingebettet sind.
Im Zentrum stehen die Reduktion der steuerlichen Belastung durch internationale Steuerplanung, die Gestaltung von Konzernstrukturen und die steuerliche Behandlung grenzüberschreitender Aktivitäten.
Das primäre Ziel ist es, Einflussmöglichkeiten aufzuzeigen, wie durch legale steuerliche Gestaltungsmaßnahmen die Konzernsteuerquote optimiert bzw. minimiert werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und systematischer Aufarbeitung steuerrechtlicher Instrumente und Strategien der internationalen Steuerplanung.
Der Hauptteil analysiert konkrete Maßnahmen zur Reduktion der Steuerquote, insbesondere Standortwahl, Funktions- und Risikoverlagerung, Verrechnungspreisgestaltung sowie die Nutzung von Qualifikationskonflikten.
Konzernsteuerquote, internationale Steuerplanung, Verrechnungspreise, Steueroptimierung und Funktionsverlagerung sind maßgebliche Begriffe.
Latente Steuern wirken periodisierend und kompensatorisch; sie glätten die Konzernsteuerquote und verhindern, dass rein zeitliche Verschiebungen bei der Steuerzahlung die Kennzahl zu stark volatil machen.
Da die Konzernsteuerquote die Steuerzahlungen einperiodisch betrachtet, können langfristige Vorteile einer Steuerbarwertminimierung, wie etwa Zins- und Liquiditätseffekte durch Steuerstundungen, in der Quote oft nicht abgebildet werden.
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