Diplomarbeit, 2005
141 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziele und Gliederung der Arbeit
1.3 Die Bedeutung einer globalen Betrachtung
2 Grundlagen der Modellbildung
2.1 Elementare Systembegriffe
2.1.1 “Durchsatz“
2.1.2 “Servicegrad“
2.1.3 “Cross Docking“
2.2 Einfuhrung in die linearen Optimierung
2.3 Mathematische Grundlagen der Warteschlangentheorie
2.3.1 Grundbegriffe der Warteschlangentheorie
2.3.2 Das M|M|1 - Wartesystem
2.3.3 Das M|M|m - Wartesystem
2.4 Die Modellbildung
2.4.1 Begriffe
2.4.2 Die Vorgehensweise
3 Das Distributionszentrum
3.1 Begriffsbeschreibung: “Distributionszentrum“
3.2 Anforderungen und Planung eines Distributionszentrums
3.2.1 Relevante Strukturen der Planung
3.3 Ziele eines Distributionszentrums
3.4 Die Vor- und Nachteile eines Distributionszentrums
3.5 Der Aufbau eines Distributionszentrums
3.6 Interne Bereiche eines Distributionszentrums und deren Prozesse
3.6.1 Wareneingang
3.6.2 Lagerung
3.6.3 Kommissionierung
3.6.4 Packbereich
3.6.5 Warenausgang
3.6.6 Versand
4 Der Packbereich
4.1 Begriffsbeschreibung “Packbereich“
4.2 Die Arbeitsinhalte eines Packbereiches
4.3 Die Anforderungen an einen Packbereich
4.4 Die Planung eines Packbereiches
4.4.1 Planungsansätze fur einen Packbereich
4.5 Die Einflussfaktoren eines Packbereiches
4.5.1 Die vorgelagerten Bereiche des Packbereiches
4.5.2 Die nachgelagerten Bereiche des Packbereiches
4.6 Der Aufbau eines Packbereiches
4.6.1 Der Packbereich der Bosch GmbH in Karlsruhe - Hagsfeld
4.6.2 Der Packbereich der John Deere Ltd.in Bruchsal
4.6.3 Der Packbereich der Schwabe GmbH in Karlsruhe - Durlach
5 Die quantitative Darstellung der Systemparameter
5.1 Der standardisierte Packbereich
5.1.1 Packbereich “A“
5.1.2 Packbereich “B“
5.2 Die quantitative Darstellung des Systems “Packbereich“
5.2.1 Messgrößen zur Quantifizierung
5.2.2 Packbereich “A“
5.2.3 Packbereich “B“
5.3 Die Bedeutung der standardisierten Packbereiche fur die Modellierung
6 Die Modellierung des Packbereiches
6.1 Die Infinitesimalrechnung
6.1.1 Das System
6.1.2 Das Modell
6.1.3 Modellannahmen
6.1.4 Die Eingabedaten des Modelles
6.2 Die Lineare Optimierung
6.2.1 Das System
6.2.2 Das Modell
6.2.3 Modellannahmen
6.2.4 Die Eingabedaten des Modelles
6.3 Die Warteschlangentheorie
6.3.1 Das System
6.3.2 Das Modell
6.3.3 Modellannahmen
6.3.4 Eingabedaten des Modelles
6.4 Das intuitive Modell
6.4.1 Das System
6.4.2 Das Modell
6.4.3 Die Modellannahmen
6.4.4 Eingabedaten des Modelles
7 Test der Modelle
7.1 Test des Modells: “Infinitesimalrechnung“
7.2 Test des Modells: “Lineare Optimierung“
7.2.1 Test 1: Kostenrestriktion
7.2.2 Test 2: Durchsatzrestriktion
7.2.3 Test 3: Raumrestriktion
7.2.4 Test 4: Mengenenrestriktion
7.3 Test des Modells: “Warteschlangentheorie“
7.4 Test des Modells: “Intuitives Modell“
8 Validierung
8.1 Zusammenfassung der wesentlichen Arbeitsergebnisse
8.2 Der Modellvergleich - Einsatzmöglichkeiten in der Praxis
8.3 Schlusswort
Die Diplomarbeit widmet sich der Entwicklung eines Modells zur Dimensionierung des Packbereiches in Distributionszentren, um angesichts zunehmender Globalisierung und steigender Effizienzanforderungen eine systematische Planungsgrundlage zu schaffen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, wie Packbereiche leistungs- und kostenorientiert unter Berücksichtigung stochastischer Ankunftsprozesse und spezifischer Kundenanforderungen dimensioniert werden können.
3.6.4 Packbereich
Im Packbereich kommen dann schließlich die kommissionierten Aufträge an. Die Hauptaufgabe besteht nun darin, die ankommenden Behälter aus dem Kommissionierzone zu verpacken. Man muss hier unterscheiden, welche Kommissionierstrategie gewählt wurde. Wird bei der Kommissionierung zum Beispiel die “Pick-&-Pack“-Strategien gewählt, wird in der Kommissionierzone bereits in den Versandkarton hinein kommissioniert. Die kommissionierten Teile werden auftragsweise in Behältern oder einzeln auf Fördertechnik in den Packbereich befördert. Um Fehler beim Verpacken der Waren zu vermeiden, werden Sorter vor den Packbereich geschaltet, die die Waren in der richtigen Zusammensetzung an die Packplätze befördern. An den Packplätzen selbst wird dann die Ware in die entsprechenden Transportbehälter verpackt und eventuell mit einem Barcode versehen, um die spätere Sendungsverfolgung zu gewährleisten (Arnold D. et al. 2004).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Dimensionierung von Packbereichen in Distributionszentren ein und definiert die Ziele sowie die Gliederung der Arbeit.
2 Grundlagen der Modellbildung: Hier werden elementare Systembegriffe sowie die mathematischen Grundlagen der linearen Optimierung und der Warteschlangentheorie erläutert.
3 Das Distributionszentrum: Dieses Kapitel definiert das Distributionszentrum, analysiert dessen Anforderungen, Ziele und Aufbau sowie die internen Prozesse.
4 Der Packbereich: Dieser Abschnitt beleuchtet den Themenschwerpunkt der Arbeit, analysiert Anforderungen an den Packbereich und stellt beispielhafte Umsetzungen bei drei verschiedenen Unternehmen vor.
5 Die quantitative Darstellung der Systemparameter: Hier werden beispielhafte Packbereiche quantifiziert und Messgrößen für die spätere Modellierung hergeleitet.
6 Die Modellierung des Packbereiches: In diesem Kapitel werden vier verschiedene Modellierungsansätze (Infinitesimalrechnung, lineare Optimierung, Warteschlangentheorie und ein intuitives Modell) zur Dimensionierung entwickelt.
7 Test der Modelle: Hier werden die entwickelten theoretischen Modelle mithilfe definierter Datengrundlagen getestet und deren Konsistenz geprüft.
8 Validierung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, führt einen Vergleich der Modelle durch und diskutiert deren Einsatzmöglichkeiten in der Praxis.
Distributionszentrum, Packbereich, Dimensionierung, Logistik, Modellierung, Warteschlangentheorie, Lineare Optimierung, Kommissionierung, Servicegrad, Durchsatz, Supply Chain, Effizienz, Materialfluss, Packbahntyp, Systemanalyse.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung von Modellen, um den Packbereich innerhalb von Distributionszentren systematisch zu dimensionieren.
Zu den zentralen Themen gehören die Logistikprozesse in Distributionszentren, mathematische Modellierungsverfahren wie die Warteschlangentheorie und lineare Optimierung sowie die praktische Gestaltung und Planung von Packplätzen.
Das primäre Ziel ist es, dem Planer eines Distributionszentrums methodische Instrumente an die Hand zu geben, um Packbereiche unter Berücksichtigung von Kosten- und Leistungsaspekten fundiert zu dimensionieren.
Es werden vier Ansätze kombiniert: Infinitesimalrechnung, lineare Programmierung, Warteschlangentheorie und ein selbst entwickeltes, intuitives Modell.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Analyse der Prozesse eines Distributionszentrums, die Herleitung von Parametern für Packbereiche sowie die mathematische Modellierung und anschließende Testung dieser Dimensionierungsansätze.
Wichtige Begriffe sind Distributionszentrum, Packbereich, Dimensionierung, Logistik, Modellierung und Kommissionierung.
Die Kommissionierung ist der größte Einflussfaktor für den Packbereich, da sie die Art der Bereitstellung der Waren und deren Zwischenankunftszeiten maßgeblich bestimmt.
Das intuitive Modell verknüpft verschiedene Systemparameter und bietet dem Planer die Möglichkeit, durch Gewichtungen (z.B. für "Peaks") und die Berücksichtigung von Servicegraden einen größeren Handlungsspielraum bei der Dimensionierung zu erhalten.
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