Diplomarbeit, 2006
96 Seiten, Note: 2,0
1 Einführung
1.1 Problemstellung und Relevanz des Themas
1.2 Strukturierung der Arbeit
2 Mergers & Acquisitions
2.1 Grundlagen
2.1.1 Definition Mergers & Acquisitions
2.1.2 Entwicklung von M&A
2.1.3 Motive und Ziele
2.2 Mergers & Acquisitions Prozess
2.2.1 Prozesscharakter von M&A
2.2.2 Mergers & Acquisitions Phasen
2.2.2.1 Vorfeldphase
2.2.2.2 Transaktionsphase
2.2.2.3 Integrationsphase
2.2.3 Schnittstellen im M&A-Prozess
3 Dienstleister im M&A-Prozess
3.1 Definitionen und Abgrenzung
3.2 Branchenentwicklung für professionelle Dienstleistungen
3.3 Abgrenzung der professionellen Dienstleister
3.4 Gründe für den Einsatz von professionellen Dienstleistern
4 Erfolgsfaktoren der Unterstützung des M&A-Prozesses
4.1 Erfolgsfaktorenforschung
4.1.1 Stand der Forschung
4.1.2 Erfolgsmessung
4.1.3 Bewertung der Ansätze
4.2 Identifikation und Diskussion von Erfolgsfaktoren
4.2.1 Netzwerkmanagement
4.2.1.1 Art, Aufbau und Steuerung von Netzwerken
4.2.1.2 Dienstleisternetzwerke in M&A Projekten
4.2.1.3 Netzwerkorganisation im M&A-Prozess
4.2.2 Erfolgsfaktor Dienstleisterselektion
4.2.2.1 Auwahlprozess eines geeigneten Beraters
4.2.2.2 Schlüsselfaktoren eines Beraters
4.2.2.3 Schlüsselfaktoren des Beratungsunternehmens
4.2.3 Erfolgsfaktor Dienstleistersteuerung
4.2.3.1 Prinzipal-Agent-Problematik
4.2.3.2 Ursachen von Interessenkonflikten
4.2.3.3 Ansätze zur Vermeidung von Interessenkonflikten
4.2.4 Erfolgsfaktor Dienstleisterallokation
4.2.4.1 Professionelle Dienstleister in der Vorfeldphase
4.2.4.2 Professionelle Dienstleister in der Transaktionphase
4.2.4.3 Professionelle Dienstleister in der Integrationsphase
4.2.5 Erfolgsfaktor Dienstleister-Klienten-Beziehung
5 Fazit
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die zentralen Erfolgsfaktoren beim Einsatz externer Dienstleistungsunternehmen zur Unterstützung von M&A-Transaktionen aus der Perspektive des Käuferunternehmens, um die Effizienz und den Erfolg komplexer Unternehmenszusammenschlüsse zu steigern.
2.2.1 Prozesscharakter von M&A
Für die Darstellung eines M&A-Projekts hat sich in der Literatur eine Einteilung in drei grundlegende Phasen durchgesetzt: Vorfeldphase (Pre-Merger-Phase), Transaktionsphase (Merger-Phase) und Integrationsphase (Post-Merger-Phase) (vgl. Jansen 2001, 164; Vogel 2002, 114). Wirtz folgt dieser Gliederungslogik, ergänzt für eine idealtypische Darstellung allerdings den gesamten Prozess um die Demerger-Phase, der damit auch eine Wiederveräußerung umfasst (vgl. 2003, 107). Jansen betont, dass die Phasen integrativ und iterativ zu sehen sind und daher nicht einer chronologischen Reihenfolge entsprechen (vgl. 2001, 164).
In der Literatur herrscht Einigkeit darüber, dass innerhalb der jeweiligen Phasen ein M&A Projekt in Einzelschritten mit verschiedenen Aktivitäten erfolgt, sodass ein solches Projekt auch als Prozess beschrieben werden kann (vgl. Meckl 2006, 408). Ein Prozess wird als eine inhaltlich abgeschlossene, sachlogische sowie zeitliche und räumliche Abfolge von Aktivitäten definiert (vgl. Becker/Kahn 2003, 6; Vahs 2003, 206-207), welche der Erzielung von Kosten-, Qualitäts- und Zeitvorteilen dienen soll (vgl. Kugeler/Vieting 2000, 251). Das Hauptaugenmerk liegt bei der Prozesssichtweise nicht auf der optimalen Gestaltung einzelner Aktivitäten sondern auf der Optimierung des Gesamtprozesses (vgl. Kugeler/Vieting 2000, 255).
1 Einführung: Das Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz und Volatilität des M&A-Marktes sowie das Ziel der Arbeit, Erfolgsfaktoren für die Unterstützung durch externe Dienstleister zu identifizieren.
2 Mergers & Acquisitions: Dieses Kapitel definiert M&A, beleuchtet die Marktentwicklung und strukturiert den komplexen M&A-Prozess in Vorfeld-, Transaktions- und Integrationsphasen.
3 Dienstleister im M&A-Prozess: Hier werden professionelle Dienstleister definiert, ihre Rolle im M&A-Kontext abgegrenzt und Gründe für ihre Beauftragung durch Unternehmen analysiert.
4 Erfolgsfaktoren der Unterstützung des M&A-Prozesses: Das Kapitel identifiziert und diskutiert zentrale Erfolgsfaktoren, insbesondere Netzwerkmanagement, Dienstleisterselektion, -steuerung und -allokation sowie die Beziehung zwischen Klient und Berater.
5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung eines gezielten Managements der Dienstleisterbeziehungen für den Erfolg von Transaktionen.
Mergers & Acquisitions, M&A, Unternehmenskauf, Erfolgsfaktoren, Dienstleister, Unternehmensberatung, Due Diligence, Netzwerkmanagement, Transaktionskosten, Prinzipal-Agent-Theorie, Integrationsmanagement, Beratungssteuerung, Prozessmanagement.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch den gezielten Einsatz externer Dienstleister den Erfolg von M&A-Transaktionen (Käufe, Fusionen) sicherstellen können.
Die Schwerpunkte liegen auf der Strukturierung des M&A-Prozesses, der Rolle externer Berater und der Identifikation von Erfolgsfaktoren, die eine effektive Zusammenarbeit ermöglichen.
Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren zu identifizieren, die für einen erfolgreichen Einsatz externer Dienstleister (wie Investmentbanken, Anwälte, Unternehmensberater) zentral sind.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und nutzt Konzepte der Neoinstitutionenökonomie sowie Netzwerktheorien zur Herleitung der Erfolgsfaktoren.
Der Hauptteil analysiert den M&A-Prozess in seinen Phasen, definiert Dienstleistergruppen und diskutiert Steuerungsinstrumente zur Vermeidung von Interessenkonflikten sowie Erfolgsfaktoren wie Netzwerkmanagement.
Wichtige Begriffe sind insbesondere M&A, Erfolgsfaktoren, Dienstleister, Due Diligence, Netzwerkmanagement und Prinzipal-Agent-Theorie.
Sie beschreibt das Risiko, dass der Berater (Agent) aufgrund von Informationsvorsprüngen eigene Ziele verfolgt, die nicht im optimalen Interesse des auftraggebenden Unternehmens (Prinzipal) liegen.
Diese Auswahlverfahren dienen dazu, die Leistungen konkurrierender Berater transparent zu vergleichen und so den Dienstleister zu finden, der am besten zu den spezifischen Anforderungen der Transaktion passt.
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