Bachelorarbeit, 2006
41 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Rahmenbedingungen für die Entwicklung einer basketballspezifischen Konditionstestbatterie
2.1 Das Forschungsprojekt RTK Basketball
2.2 Die Rolle der Testbatterie als Teil des diagnostischen Inventars Basketball
3 Basketballspezifische und fachwissenschaftliche Grundlegung der Entwicklung einer Testbatterie
3.1 Basketballspezifisches Anforderungsprofil als Auswahlkriterium
3.2 Fachwissenschaftliche Basis der Selektion von basketballspezifischen Tests
3.3 Begründung der entwickelten Testbatterie
4 Allgemeine Hinweise zur Testanwendung
4.1 Hinweise zum Testablauf, zu räumlichen Voraussetzungen und Gerätebedarf
4.2 Aufwärmprogramm als Vorbereitung für die Konditionstestbatterie
4.3 Aufgabenbeschreibungen zu den verschiedenen Tests
(1) 20-m-Sprint
(2) 20-m-Agility-Drill
(3) Jump & Reach Test
(4) Standweitsprungtest
(5) Brustpass mit Weitenmessung
(6) Halbdistanzwurf-Test
(7) Multistage Fitness Test
4.4 Anthropometrische Daten (nach Braun, Clauss, Nicklaus, Wehner, 1995)
4.5 Zweck der Testerfassungsbögen
5 Ergebnisse des Versuchsdurchlaufs - Diskussion der praktischen Erfahrungen
6 Schluss
Die vorliegende Arbeit zielt auf die Entwicklung einer ökonomischen und aussagekräftigen Konditionstestbatterie für Nachwuchsleistungssportler im Basketball ab, die als zentraler Bestandteil des Diagnostischen Inventars Basketball (DIBB) im Rahmen der Rahmentrainingskonzeption (RTK) des Deutschen Basketball Bundes eingesetzt werden soll.
3. 3 Begründung der entwickelten Testbatterie
Nach Zugrundelegung erprobter Tests und unter Berücksichtigung des beschriebenen Anforderungsprofils des heutigen Basketballspielers möchte ich im Folgenden die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl von Tests für eine basketballspezifische Konditionstestbatterie in Anlehnung an Steinhöfer (1983) zusammenfassend festhalten. Gleichzeitig sind diese Kriterien auch für mich mitentscheidend für die Selektion der mir zur Auswahl stehenden Tests, um den Anforderungen einer gut umzusetzenden basketballspezifischen Konditionstestbatterie gerecht zu werden.
- Um möglichst vielen Komponenten der Spielleistung zu repräsentieren, bedarf es einer Leistungsüberprüfung durch mehrere sich ergänzende Tests.
- Der Test sollte dem Anforderungsprofil eines modernen Basketballspielers, dem „athletischen Alleskönner“, gerecht werden.
- Auf Tests, die nur schwer zu standardisieren sind, wie „Pendelläufe in der Defensehaltung“, sollte verzichtet werden.
- Von besonderer Wichtigkeit ist die problemlose Anwendbarkeit mit einem möglichst geringen Zeit-, Geräte- und Personalaufwand.
- Der Geltungsbereich sollte breit gehalten werden. Die Testbatterie soll sowohl für herausragende Talente als auch für Akteure, die erst seit kurzem dem Basketballsport nachgehen, absolviert werden können.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der trainingswissenschaftlichen Leistungsdiagnostik im Nachwuchsleistungssport und ordnet die Entwicklung der Testbatterie in das Forschungsprojekt der Ruhr-Universität Bochum ein.
2 Rahmenbedingungen für die Entwicklung einer basketballspezifischen Konditionstestbatterie: Das Kapitel erläutert das Beanspruchungsprofil im Basketball und die Bedeutung der RTK sowie des diagnostischen Inventars für die talentorientierte Nachwuchsförderung.
3 Basketballspezifische und fachwissenschaftliche Grundlegung der Entwicklung einer Testbatterie: Hier werden das Anforderungsprofil des Basketballers definiert sowie existierende Testverfahren fachwissenschaftlich analysiert und für die eigene Testbatterie begründet.
4 Allgemeine Hinweise zur Testanwendung: Dieses umfangreiche Kapitel beschreibt detailliert den Testaufbau, das notwendige Aufwärmprogramm, die spezifischen Testanweisungen sowie die anthropometrische Erfassung und den Zweck der Dokumentationsbögen.
5 Ergebnisse des Versuchsdurchlaufs - Diskussion der praktischen Erfahrungen: Der Autor diskutiert die Erkenntnisse aus einem ersten Testdurchlauf mit Jugendspielern hinsichtlich der Praktikabilität und testökonomischer Optimierungsmöglichkeiten.
6 Schluss: Das Schlusskapitel resümiert den Beitrag der Arbeit zum Forschungsprojekt und betont die Notwendigkeit weiterer Testdurchläufe zur Etablierung als Standardverfahren.
Basketball, Konditionstestbatterie, Leistungsdiagnostik, Nachwuchsleistungssport, Rahmentrainingskonzeption, Testgütekriterien, Anforderungsprofil, Schnellkraft, Ausdauer, Agility, Talentförderung, Diagnostisches Inventar, Trainingswissenschaft, Beweglichkeit, Athletik
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und wissenschaftlichen Begründung einer speziellen Konditionstestbatterie, die gezielt die physischen Leistungsvoraussetzungen von Basketball-Nachwuchstalenten messen soll.
Zentrale Themen sind die Trainingswissenschaft im Basketball, die Anwendung von Testgütekriterien bei der Auswahl von Einzeltests sowie die praktische Organisation einer leistungssportlichen Testbatterie.
Das primäre Ziel ist die Bereitstellung eines praxisnahen Testverfahrens für Trainer in Landesverbänden, um eine flächendeckende und vergleichbare Dokumentation der Leistungsentwicklung von Basketballtalenten zu ermöglichen.
Der Autor stützt sich auf die Sichtung und Analyse bestehender sportwissenschaftlicher Fachliteratur zur Leistungserfassung im Basketball sowie auf die empirische Evaluation der erstellten Testbatterie im Rahmen eines Versuchsdurchlaufs mit Jugendspielern.
Im Hauptteil werden das basketballspezifische Anforderungsprofil (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination) definiert, bestehende Testansätze kritisch gewürdigt und die eigene Auswahl der Tests detailliert beschrieben und begründet.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Leistungsdiagnostik, Basketball, Testbatterie, Nachwuchsleistungssport und Rahmentrainingskonzeption charakterisiert.
Die Testökonomie ist entscheidend, da das Verfahren von Trainern in 16 Landesverbänden flächendeckend mit minimalem Zeit-, Material- und Personalaufwand durchführbar sein muss, um eine hohe Akzeptanz und breite Anwendung zu gewährleisten.
Der Autor empfiehlt eine spezifische Reihenfolge der Testphasen: Sprints und Agility-Drills finden nach dem Aufwärmen im nicht-ermüdeten Zustand statt, während der Multistage Fitness Test zur Messung der aeroben Ausdauer ans Ende der Batterie gestellt wird.
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