Forschungsarbeit, 2006
47 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Problemstellung
3. Theoretischer Hintergrund des Untersuchungsmodells
3.1 Prozess der Informationsgewinnung
3.2 Durchführung des Pretests
3.3 Analyseverfahren
3.4 Analyse und Auswertung mittels SPSS
3.5 Auftretende Probleme bei Befragungen
4. Formulierung von Hypothesen und Operationalisierung der abhängigen und unabhängigen Variablen
4.1 Hypothesen zum Allgemeinen Teil des Fragebogens
4.2 Hypothesen zum Fragebogenteil „Gebrauchtwagen“
4.3 Hypothesen zum Fragenbogenteil „Neuwagen“
4.4 Hypothesen zum Autohausspezifischenteil des Fragebogens
5. Konzipierung des Forschungsplans
5.1 Marktforschungszielgruppe
5.2 Ermittlung der Stichprobe
6. Fragebogen und dessen Ergebnisse
6.1 Fragen 1 bis 3
6.2 Fragen 4 bis 11
6.3 Fragen 12 bis 14
6.4 Fragen 15 bis 17
6.5 Fragen 18 bis 19
6.6 Fragen 20 bis 27
6.7 Demographische Fragen:
7. Auswertung der Ergebnisse
7.1 Projektauswertung zum Allgemeinen Teil des Fragebogens
7.2 Projektauswertung zum Gebrauchtwagenteil des Fragebogens
7.3 Auswertung zum Neuwagenteil des Fragebogens
7.4 Projektauswertung zum autohausspezifischen Teil des Fragebogens
8. Schlussfolgerungen/Empfehlungen
8. 1 „ Auf welche Eigenschaften legen junge Kunden beim Autokauf besonderen Wert?“
8. 2 „ Welche Faktoren spielen bei Beratung und Verkauf eine ausschlaggebende Rolle?“
8. 3 Wie sehen die Befragten das VW-Zentrum Fulda in Bezug auf andere VW-Vertragspartner?“
Die Arbeit untersucht das Kaufverhalten von Kunden im Alter von 18 bis 30 Jahren im Landkreis Fulda, um zu ermitteln, ob die rückläufige Kundenbindung junger Zielgruppen ein branchenweites Phänomen oder ein autohausspezifisches Problem des VW-Zentrums Fulda darstellt.
1. Einleitung
Viele Autohäuser in der Branche sind der Meinung, dass es immer weniger Kunden unter 30 Jahren gibt, die sich ein Auto im Autohaus kaufen. Dies begründen sie dadurch, dass die Arbeitslosigkeit in dieser Altersschicht steigt, die Einkommen sinken und sie immer unloyaler gegenüber einem Autohaus sind. Dies war insbesondere in der Vergangenheit der Fall, doch durch Werte- und Einstellungsveränderungen ist es schwieriger geworden, einen festen Kundenstamm in dieser Altersschicht aufzubauen.
Allerdings handelt es sich dabei um allgemeine Aussagen vieler Autohausbesitzer, für die es keinerlei empirische Beweise gibt.
Es wird unterstellt, dass es jedoch kein allgemeines oder branchenbezogenes Problem ist, sondern dieses Phänomen ein autohausspezifisches Problem bei diversen Autohäusern darstellt.
Aus diesem Grund wurde ein Fragebogen ausgearbeitet, der das Kaufverhalten beim Automobilkauf in der Altersgruppe 18-30 Jahre zuerst im Allgemeinen untersucht. Im zweiten Teil des Fragebogens wird dann ein Autohaus aus der Region Fulda exemplarisch ausgewählt, welches drei weiteren Autohäusern aus dem Landkreis Fulda gegenübergestellt wird. Hierbei entschied sich der Forscher, dass es sich bei allen vier Autohäusern um VW-Autohäuser handeln soll, um so zum einen eine bessere Vergleichbarkeit zu garantieren. Zum anderen entschied er sich für die Marke VW, da diese im Landkreis Fulda mit vier Autohäusern vertreten ist und sich somit die Autohäuser untereinander vergleichen lassen.
Des Weiteren erfuhr der Forscher aus einer nicht sicheren Quelle, dass explizit das VW-Zentrum Fulda angeblich ein ähnlich gelagertes Problem besitzt, da das Durchschnittsalter ihres Kundenstamms über 50 Jahre beträgt. So kann sich in nicht all zu ferner Zukunft das Problem ergeben, dass die Stammkunden aus dem Kundenstamm raus fallen, gleichzeitig sich aber zu wenig Jüngere darin befinden und sie deshalb mit einem schrumpfenden Kundenstamm konfrontiert werden. Deshalb wird diese Aussage auch auf die Richtigkeit für dieses Autohaus untersucht sowie die potentiellen Gründe erforscht.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der schwindenden jungen Kundschaft in Autohäusern und leitet die Forschungsfrage sowie das Vorgehen der empirischen Untersuchung her.
2. Problemstellung: Dieses Kapitel definiert die zentrale Fragestellung zur Erforschung des Kaufverhaltens junger Kunden und leitet daraus untergeordnete Forschungsfragen ab.
3. Theoretischer Hintergrund des Untersuchungsmodells: Hier werden der methodische Prozess der Informationsgewinnung, die Durchführung des Pretests sowie die statistischen Analyseverfahren erläutert.
4. Formulierung von Hypothesen und Operationalisierung der abhängigen und unabhängigen Variablen: Das Kapitel legt die theoretischen Hypothesen fest und operationalisiert die Variablen für die anschließende quantitative Messung.
5. Konzipierung des Forschungsplans: Es wird die Definition der Zielgruppe sowie die methodische Vorgehensweise zur Stichprobenermittlung innerhalb des Landkreises Fulda beschrieben.
6. Fragebogen und dessen Ergebnisse: Dieser Abschnitt präsentiert die erhobenen Daten aus den verschiedenen Fragebogenblöcken und stellt die zentralen Ergebnisse grafisch dar.
7. Auswertung der Ergebnisse: Hier erfolgt die tiefgehende statistische Analyse und Auswertung der Hypothesen mittels Kreuztabellen und T-Tests.
8. Schlussfolgerungen/Empfehlungen: Das Fazit beantwortet die Forschungsfragen und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die strategische Ausrichtung des VW-Zentrums Fulda.
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Die Arbeit untersucht das Kaufverhalten von Personen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren beim Erwerb von Automobilen im Landkreis Fulda.
Die Schwerpunkte liegen auf den Anforderungen an Gebrauchtwagen und Neuwagen, der Bedeutung von Beratung und Service sowie der Wahrnehmung des VW-Zentrums Fulda.
Es soll geklärt werden, ob das Ausbleiben junger Kunden ein allgemeines Branchenproblem darstellt oder spezifisch an der Performance des untersuchten VW-Zentrums liegt.
Die Arbeit nutzt eine quantitative Marktforschung mit einem standardisierten Fragebogen, dessen Daten mittels SPSS statistisch ausgewertet werden.
Der Hauptteil umfasst die Hypothesenbildung, die Konzeption des Forschungsplans sowie die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten hinsichtlich verschiedener Kundenkriterien.
Wichtige Begriffe sind Konsumentenverhalten, Preissensibilität, Beratungsqualität, Service-Zufriedenheit und Zielgruppensegmentierung.
Aufgrund des Gerüchts eines zu hohen Durchschnittsalters der Stammkunden wurde das VW-Zentrum als Fallbeispiel gewählt, um die Attraktivität für junge Käuferschichten zu prüfen.
Die Ergebnisse zeigen, dass Kunden besonders lange Wartezeiten, inkompetente Beratung und ein als schlecht wahrgenommenes Preis-Leistungs-Verhältnis bemängeln.
Es wird empfohlen, Marketingstrategien gezielter auf junge Kunden auszurichten, den Service durch Schulungen zu verbessern und attraktive Angebote zu schaffen, da die junge Zielgruppe Neuwagen bevorzugt.
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