Diplomarbeit, 2005
137 Seiten, Note: 1,0
I. Einleitung
II. Allgemeine Landesdaten
1. GEOGRAPHIE
1.1 Lage
1.2 Klima
2. GESCHICHTE
2.1 Von den Anfängen bis 1900
2.2 Beginn der Öl-Ära
2.3 Die Gründung der Vereinigten Arabischen Emirate
3. SOZIALE UND KULTURELLE GEGEBENHEITEN
3.1 Bevölkerung
3.2 Sprache
3.3 Religion
3.4 Kultur
3.5 Gesundheitswesen
3.6 Bildung
4. POLITISCHES SYSTEM
4.1 Hoher Rat
4.2 Formelle Institutionen
4.3 Bundeseinfluss
4.4 Internationale Abkommen
5. RECHTSSYSTEM
III. Beurteilung der VAE als Investitionsstandort
1. Investitionsklima
1.1 Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung
1.2 Freihandelszonen
1.3 Dubai als Handelsdrehscheibe
1.4 Aufbruchsstimmung in Abu Dhabi
1.5 Investitionsvorhaben in den VAE
1.6 SWOT-Analyse
1.6.1 Stärken
1.6.2 Schwächen
1.6.3 Chancen
1.6.4 Risiken
1.7 Währung und Inflation
1.8 Irakkonflikt
2. WIRTSCHAFTSSTRUKTUR
2.1 Abu Dhabi
2.2 Dubai
2.3 Der Industriesektor
2.3.1 Strom- und Wasserversorgung
2.3.2 Bodenschätze
2.4 Der Dienstleistungssektor
2.4.1 Banken
2.4.2 Tourismus
3. MARKTENTWICKLUNG
3.1 Konsumgewohnheiten
3.2 Industriegüterbedarf
3.3 Dienstleistungsbedarf
4. BEZIEHUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND DEN VAE
4.1 Politisch und Kulturell
4.2 Warentausch
5. VAE POSITION IM WELT RANKING
5.1 Global Competitiveness Report
5.2 Human Development Index
5.3 Corruption Perceptions Index
5.4 Weitere
6. STEUERRECHT
IV. Durchgeführte Umfrage und Interviews in den VAE
1. GRUND DER UMFRAGE
2. DURCHFÜHRUNG
2.1 Umfrage
2.2 Interviews
2.3 Ergebnis und Aussagen
2.3.1 Auswertung der Umfrage
2.3.2 Auswertung der geführten Interviews
2.3.2.1 Giesecke & Devrient
2.3.2.2 Degussa
2.3.2.3 Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft in den VAE
2.3.2.4 Al Sharif Advocates & Legal Consultants
2.3.2.5 Dubai Development & Investment Authority
2.3.2.6 Dubai Chamber of Commerce & Industry
V. Investitionsmöglichkeiten in den VAE
1. ALLGEMEINER ÜBERBLICK
1.1 Öffentliche Ausschreibungen
1.2 Liefergeschäft auf Einzelfallbasis
1.3 Bestellung eines Handelsvertreters/Eigenhändlers
1.3.1 Allgemein
1.3.2 Nicht registrierte Handelsvertreterverträge
1.3.3 Registrierte Handelsvertreterverträge
1.4 Gründung einer Zweigniederlassung
1.4.1 Allgemeines
1.4.2 Zweigniederlassung in Form eines Repräsentationsbüros
1.4.3 Zweigniederlassung in Form einer Branch
1.5 Besonderheiten bei Dienstleistungsunternehmen
1.6 Niederlassung in Form von Joint Ventures – Gesellschaften
1.6.1 Allgemein
1.6.2 General Partnership
1.6.3 Limited Partnership
1.6.4 Partnership Limited by Shares
1.6.5 Joint Venture Company
1.6.6 Public Shareholding Company
1.6.7 Private Shareholding Company
1.6.8 Limited Liability Company
1.7 Niederlassung in Freihandelszonen
VI. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die wirtschaftliche Attraktivität der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) für deutsche Unternehmen. Dabei wird analysiert, wie deutsche Firmen von der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort partizipieren können, welche Investitionsmodelle existieren und welche rechtlichen sowie kulturellen Rahmenbedingungen dabei zu berücksichtigen sind.
1.3.1 Allgemein
Der lokale Markt und die Produkte selbst können die Bestellung eines Handelsvertreters/Eigenhändlers erforderlich machen. Dieser muss nach den Bestimmungen des VAE Handelsvertretergesetzes Staatsangehöriger der VAE sein. Handelt es sich bei dem Handelsvertreter um eine juristische Person, so müssen alle Gesellschafter VAE-Staatsangehörige sein. Eine Vertriebsgesellschaft mit ausländischer Kapitalbeteiligung kann daher nicht als Handelsvertreter fungieren. In der Praxis gibt es allerdings zahlreiche Vertriebsgesellschaften mit ausländischer Kapitalbeteiligung, die nicht registriert sind.
In den VAE ist der Begriff des Handelsvertreters nach seiner Definition im Handelsvertreterrecht weiter gefasst als im deutschen Recht. Deswegen erstreckt er sich auch auf den Eigenhändler sowie auf Franchise- und Lizenzverträge und die nachfolgenden Ausführungen gelten deshalb auch für den Eigenhändler. Für Franchise- und Lizenzverträge ist das VAE Handelsvertreterrecht unter Erweiterung spezialgesetzlicher Regelungen analog anwendbar.
Der Handelsvertretervertrag ist nach dem VAE Handelsvertretergesetz beim zuständigen Handelsministerium zu registrieren. Die Nichtregistrierung eines registrierungsfähigen Vertragsverhältnisses kann nach dem VAE Handelsvertretergesetz theoretisch mit einem Bußgeld geahndet werde. Praktisch kommt diese Vorschrift jedoch grundsätzlich nicht zum Tragen.
I. Einleitung: Beschreibt die rasante Entwicklung der VAE als Handelsdrehscheibe und stellt die Fragestellung zur Marktbeteiligung für deutsche Unternehmen vor.
II. Allgemeine Landesdaten: Vermittelt grundlegende Fakten zu Geographie, Klima, Geschichte, Gesellschaft und dem politischen sowie rechtlichen System der VAE.
III. Beurteilung der VAE als Investitionsstandort: Analysiert die wirtschaftliche Stärke, Freihandelszonen, Infrastruktur, Exportchancen und das Investitionsklima der Region.
IV. Durchgeführte Umfrage und Interviews in den VAE: Präsentiert Ergebnisse einer Umfrage unter Expatriates sowie Experteninterviews zur Einschätzung des Wirtschaftsstandortes.
V. Investitionsmöglichkeiten in den VAE: Detailliert die verschiedenen rechtlichen Optionen für ausländische Investoren, von öffentlichen Ausschreibungen bis zur Firmengründung.
VI. Schlussbetrachtung: Fasst die Chancen und Risiken zusammen und dient als strategische Grundlage für Unternehmen, die einen Markteintritt erwägen.
Vereinigte Arabische Emirate, VAE, Investition, Markteintritt, Handelsvertreter, Freihandelszone, Wirtschaftsstruktur, deutsche Unternehmen, Rechtssystem, Joint Venture, Wirtschaftswachstum, Dubai, Abu Dhabi, Ölindustrie, Außenhandel
Die Arbeit analysiert die VAE als Geschäftsfeld für deutsche Unternehmen und beleuchtet die kulturellen und rechtlichen Bedingungen für einen erfolgreichen Markteintritt.
Neben allgemeinen Landesdaten und der wirtschaftlichen Struktur stehen Investitionsmodelle, Freihandelszonen und die Beziehungen zwischen Deutschland und den VAE im Mittelpunkt.
Die Arbeit untersucht, wie deutsche Unternehmen an der wirtschaftlichen Entwicklung in den VAE partizipieren und in welcher Rechtsform sie dort aktiv werden können.
Der Autor führt eine umfassende Landesstudie durch und kombiniert diese mit einer eigenen Umfrage unter Expatriates sowie einer Reihe von Experteninterviews vor Ort.
Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Beurteilung des Investitionsklimas, eine detaillierte Analyse der Freihandelszonen sowie konkrete rechtliche Schritte für Firmengründungen.
Investitionsklima, Handelsdrehscheibe, Rechtssicherheit, Diversifizierung, Freihandelszonen und strategische Partnerschaften.
Die Freihandelszonen werden als wesentlicher strategischer Vorteil für ausländische Investoren hervorgehoben, da sie unter anderem 100% ausländisches Eigentum ermöglichen.
Die Experten schätzen das politische Gebilde als sehr stabil ein, weisen jedoch auf die Wichtigkeit hin, sich der regionalen Risiken und der Abhängigkeit von globalen Märkten bewusst zu sein.
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