Wissenschaftliche Studie, 2006
31 Seiten, Note: 1,0
Diese didaktische Studie befasst sich mit der Problematik von Störungen des Sozialverhaltens im schulischen Kontext, insbesondere mit der Frage nach Intervention und Gewaltprävention. Die Arbeit soll Einblicke in verschiedene Formen aggressiven Verhaltens, die Ursachen und die Auswirkungen auf das schulische Umfeld geben.
Die Studie beginnt mit einer Einleitung, die die Wahl des Themas und die Relevanz im schulischen Kontext erklärt. Anschließend wird eine umfassende Übersicht über die Phänomenologie von Gewalt und verschiedene Formen aggressiven Verhaltens in der Schule gegeben, darunter Mobbing, verbaler und physischer Übergriffe, Sachbeschädigung und Drogenmissbrauch.
Im Anschluss an die Analyse der Problematik werden verschiedene Präventions- und Interventionsansätze vorgestellt. Dazu gehören Persönlichkeitsstärkung, Kommunikationsförderung, Empathietraining, Normverdeutlichung, Sanktionen, Streitschlichtung, soziales Lernen, Schulsozialarbeit, Elternarbeit, Erlebnispädagogik, kommunale Kriminalprävention und andere Maßnahmen.
Die Studie betrachtet auch die konkreten Maßnahmen an der Xxx-Realschule, wie Patenschaften und Streitschlichter. Abschließend wird ein Fragebogen zur Gewalt an der Schule vorgestellt und die Arbeit mit einem Resümee abgeschlossen.
Die Studie konzentriert sich auf die Themen Sozialverhalten, Gewaltprävention, Intervention, Schulalltag, Aggression, Mobbing, Bullying, Präventionsmaßnahmen, Streitschlichtung, Schulsozialarbeit, Erlebnispädagogik, Schulvereinbarung, Europäische Charta für eine demokratische Schule ohne Gewalt, Kriseninterventionsteams, Fragebogen, Evaluation.
Die Studie unterscheidet verschiedene Formen: Mobbing (Bullying), verbale, physische, paraverbale und nonverbale Aggression sowie Sachbeschädigung, Erpressung und sexuelle Belästigung.
Zu den Ursachen zählen schwierige familiäre Situationen, persönliche Isolation, mediale Gewaltinhalte sowie ein gesellschaftlicher Mangel an Unrechtsbewusstsein und Zivilcourage.
Wichtige Ansätze sind die Stärkung der Persönlichkeit, Förderung von Empathie und Kommunikationsfähigkeit, Streitschlichtung (Mediation), Erlebnispädagogik und das Aufstellen klarer Schulvereinbarungen.
Schule muss als Lebensraum fungieren, der soziale Defizite auffängt und Räume für gemeinsame Erfahrungen schafft, um das soziale Miteinander aktiv zu gestalten.
Die Evaluation dient der Dokumentation von Erkenntnissen über das tatsächliche Gewaltpotenzial und die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen wie Patenschaften und Streitschlichtern vor Ort.
Ja, die Arbeit thematisiert geschlechtsspezifische Unterschiede im Aggressionsverhalten und nutzt Konzepte wie Gender Mainstreaming zur Analyse und Prävention.
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