Diplomarbeit, 2003
136 Seiten, Note: 1,0
Diese Diplomarbeit setzt sich zum Ziel, die Bedeutung von Jugend(sub)kulturen, jugendlichen Cliquen und deren Raumverhalten für die soziale Arbeit mit Jugendlichen im Stadtteil zu untersuchen.
Die Einleitung stellt die zentrale Forschungsfrage der Diplomarbeit vor: Wie können jugendliche Cliquen, Jugend(sub)kulturen und deren Raumverhalten in die soziale Arbeit mit Jugendlichen im Stadtteil integriert werden?
Kapitel 2 untersucht die Grundlagen des Themas. Es analysiert die Situation und Lebenswelt Jugendlicher in der heutigen Gesellschaft, beleuchtet die Bedeutung von Cliquen und Jugend(sub)kulturen sowie den Zusammenhang zwischen Jugend und Sozialraum.
Kapitel 3 beleuchtet die sozialräumliche Jugendarbeit im Stadtteil und zeigt verschiedene Ansätze auf, wie diese in der Praxis umgesetzt werden kann.
Kapitel 4 beschäftigt sich mit Überlegungen zu einer sozialraum- und stadtteilorientierten Jugendarbeit. Es untersucht die Herausforderungen und Potenziale dieser Herangehensweise, beleuchtet den Einfluss von Mobilität und die Zusammenarbeit mit ausländischen Jugendcliquen.
Jugendliche, Clique, Jugend(sub)kultur, Sozialraum, Stadtteil, sozialräumliche Jugendarbeit, Stadtteilorientierung, Mobilität, Ausländische Jugendclique, Vernetzung, Kooperation.
Cliquen und Jugend(sub)kulturen dienen Jugendlichen als wichtige Felder für Ausdrucks- und Bewältigungsformen, um den Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels zu begegnen.
Der Sozialraum beschreibt den Stadtteil als Gefüge von Lebenswelten, die sich Jugendliche aneignen. Die Arbeit untersucht, wie Räume für Cliquen entstehen und welche Bedeutung sie für das tägliche Leben haben.
Jugendliche eignen sich Räume durch physische Präsenz und soziale Interaktion an, stoßen dabei jedoch oft auf Barrieren oder Konflikte mit anderen Nutzergruppen im Stadtteil.
Ziele sind die Förderung der Selbstbestimmung, die Unterstützung bei der Raumaneignung und die Vermittlung zwischen den Bedürfnissen der Jugendlichen und den Strukturen des Stadtteils.
Die Arbeit thematisiert Streetwork (mobile Jugendarbeit), offene Jugendarbeit als „sicheren Hafen“ sowie spezifisch cliquenorientierte Ansätze.
Die Arbeit diskutiert, ob die Jugendarbeit durch Konkurrenz zum Freizeitsektor in der Krise ist oder ob sozialräumliche Ansätze neue, wichtige Impulse zur Weiterentwicklung bieten.
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