Diplomarbeit, 2006
97 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Vorgehensweise der Untersuchung
1.3 Methodik
2 Wirtschaftliche Entwicklung
2.1 Wandel von einer geschlossenen zu einer offenen Volkswirtschaft
2.1.1 Zeit vor der Schuldenkrise 1982
2.1.2 Von der Schuldenkrise 1982 zur Finanzkrise 1994
2.1.3 Von der Finanzkrise bis heute
2.2 Derzeitige gesamtwirtschaftliche Situation
2.2.1 Bruttoinlandsprodukt
2.2.2 Arbeitsmarkt
2.2.3 Außenwirtschaft
2.2.4 Preisniveaustabilität
2.2.5 Zwischenfazit: Gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht
3 Bewertung der Öffnung des Marktes
3.1 Makroökonomische Situation
3.2 Abhängigkeit von internationalen Entwicklungen
3.3 Struktur der Wirtschaft
3.4 Struktur der Bevölkerung
3.4.1 Nachfrage nach qualifizierter Arbeit
3.4.2 Angebot an qualifizierten Arbeitskräften
3.4.3 Veränderte Arbeitsmarktbedingungen
3.5 Zwischenfazit: Die Liberalisierung und ihre Auswirkungen
4 Finanzkrise 1994/1995 und Risikobeurteilung
4.1 Wirtschaftspolitische Situation vor der „Tequila-Krise“
4.2 Hintergründe der Finanzkrise
4.2.1 Verhalten von Regierung, Zentralbank und Investoren
4.2.2 Auswirkung der Dollarisierung
4.3 Folgen einer Währungsabwertung in der Theorie
4.4 Auswirkungen der Währungsabwertung in Mexiko
4.5 Reformen im Banken- und Finanzsektor nach der Krise
4.6 Untersuchung der aktuellen Krisenanfälligkeit Mexikos
4.6.1 Indikatoren zur Bewertung der Krisenanfälligkeit eines Landes
4.6.2 Beurteilung der relevanten Indikatoren Mexikos
5 Wachstumschancen Mexikos
5.1 Wachstumstreiber einer Volkswirtschaft
5.1.1 Bevölkerungswachstum
5.1.2 Humankapital
5.1.3 Investitionsquote
5.1.4 Offenheit gegenüber der Weltwirtschaft
5.2 Sektoren mit Erfolgspotentialen
5.3 Herausforderungen
6 Deutschland und Mexiko
6.1 Wirtschaftliche Beziehungen
6.2 Kulturelle Unterschiede und Auswirkungen aufs Geschäftsleben
6.2.1 Auswertung der Expertenmeinungen
6.2.2 Charakterisierung der Mexikaner
6.2.3 Einordnung in die Kulturdimensionen nach Hofstede
6.2.4 Einordnung in die Kulturdimensionen nach Trompenaars
6.3 Vergleich der mexikanischen und deutschen Kultur
6.4 Ratschläge für einen erfolgreicheren Umgang beider Kulturen
7 Fazit
Die Arbeit analysiert den historischen Wandel der mexikanischen Wirtschaft von einer staatsgesteuerten zu einer offenen Marktwirtschaft sowie dessen Folgen für die Wirtschaftsstruktur und Bevölkerung, um daraus Erkenntnisse für deutsche Investitionsentscheidungen und die deutsch-mexikanischen Geschäftsbeziehungen abzuleiten.
3.1 Makroökonomische Situation
Durch die wachsende Bedeutung der Maquiladores stiegen die Exporte in die USA zwischen 1993 und 2005 um ca. 300% und der US-Anteil am mexikanischen Außenhandel auf ca. 70%. Unter Maquiladores versteht man Lohnveredelungsindustrien, die in freien Produktionszonen liegen und durch ein bestimmtes Zollsystem Vorprodukte aus den USA einführen, mit günstiger Arbeitskraft bearbeiten und anschließend als Endprodukte wieder in die USA reexportieren. Die Entwicklung zeigt, dass Mexiko heute weniger von den schwankenden Erlösen aus dem Erdölsektor, aber umso mehr von der konjunkturellen Entwicklung des nördlichen Nachbarn abhängig ist.
Neben dem Anstieg von Exporten zeichnet sich die Wirtschaft durch geringe Haushaltsdefizite, niedrige Inflationsraten, und hohe FDI Zuflüsse aus. Nach Betrachtung des Wirtschaftswachstums stellt man jedoch fest, dass dieses seit Beginn der Liberalisierung im Vergleich zu internationalen Konkurrenten niedriger ausfällt. Außerdem deutet die in Kapitel zwei dargestellte Arbeitsmarktsituation auf eine zu gering wachsende Wirtschaft hin, die nicht die erforderliche Anzahl an Arbeitsplätzen für die zunehmende Bevölkerung bereitstellen kann. Diese Punkte werden in den folgenden Abschnitten näher untersucht.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Wandels der mexikanischen Wirtschaft ein und skizziert das methodische Vorgehen der Untersuchung.
2 Wirtschaftliche Entwicklung: Das Kapitel beschreibt den historischen Wandel von der Schuldenkrise bis hin zur heutigen wirtschaftlichen Situation und analysiert zentrale Wirtschaftsindikatoren.
3 Bewertung der Öffnung des Marktes: Hier werden die makroökonomischen Daten, die Struktur der Wirtschaft und der Bevölkerung sowie die Auswirkungen der Liberalisierung kritisch bewertet.
4 Finanzkrise 1994/1995 und Risikobeurteilung: Dieses Kapitel untersucht die Hintergründe der "Tequila-Krise", die staatlichen Gegenmaßnahmen und beurteilt die aktuelle Krisenanfälligkeit Mexikos.
5 Wachstumschancen Mexikos: Es werden die zentralen Wachstumstreiber sowie sektoralen Erfolgspotentiale und Herausforderungen für die mexikanische Wirtschaft analysiert.
6 Deutschland und Mexiko: Hier werden die wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder sowie die kulturellen Unterschiede im geschäftlichen Umgang und Lösungsansätze für eine bessere Zusammenarbeit erörtert.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Chancen und Risiken des Standortes Mexiko für deutsche Unternehmen.
Mexiko, Wirtschaftswandel, Liberalisierung, Finanzkrise, Außenhandel, NAFTA, Maquiladores, Arbeitsmarkt, Humankapital, Auslandsinvestitionen, Kulturdimensionen, deutsch-mexikanische Beziehungen, Wirtschaftsstandort, Risikobeurteilung, Wachstumspotential.
Die Arbeit untersucht die Transformation der mexikanischen Wirtschaft von einem staatsgesteuerten Modell hin zu einer offenen, exportorientierten Marktwirtschaft und deren Konsequenzen.
Die zentralen Themen umfassen die ökonomische Entwicklung seit den 1980er Jahren, die Analyse der Finanzkrisen, die Bewertung von Wachstumspotentialen sowie die kulturellen Aspekte der Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und Mexiko.
Ziel ist es, deutschen Unternehmen einen fundierten Überblick über den Standort Mexiko zu geben, um sie bei Investitionsentscheidungen durch eine Analyse der wirtschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen zu unterstützen.
Der Autor verwendet eine Kombination aus einer umfassenden Auswertung nationaler und internationaler Fachliteratur, Wirtschaftsberichten von Organisationen sowie selbst erhobenen Experteninterviews mit Deutschen und Mexikanern.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der wirtschaftlichen Liberalisierung, die Untersuchung historischer Finanzkrisen und deren Lehren, eine Potentialanalyse für verschiedene Wirtschaftssektoren sowie einen detaillierten Vergleich der kulturellen Standards beider Nationen.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Wirtschaftswandel, Liberalisierung, Mexiko, NAFTA, Finanzkrisen, interkulturelles Management und Auslandsinvestitionen charakterisieren.
Das Modell wird genutzt, um die mexikanische Kultur wissenschaftlich im Hinblick auf Machtdistanz, Unsicherheitsvermeidung, Maskulinität und Kollektivismus mit der deutschen Kultur zu vergleichen.
Sie sind ein zentraler Bestandteil der exportorientierten Wirtschaftspolitik, die durch die Veredelung von Importprodukten in Freihandelszonen maßgeblich zum Exportwachstum beigetragen haben.
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