Diplomarbeit, 2000
85 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
2 Übertragung im Tiefpasskanal
3 Prinzip der Impulsformung
4 Filtertypen
4.1 Filter mit symmetrischer Gewichtsfunktion
4.1.1 Rechteck-Tiefpass
4.1.2 Trapez-Tiefpass
4.1.3 Cos²-Tiefpass
4.2 Filter mit unsymmetrischer Gewichtsfunktion
4.2.1 Cauer-Tiefpass
4.2.2 Butterworth-Tiefpass
4.2.3 Tschebyscheff1-Tiefpass
4.2.4 Tschebyscheff2-Tiefpass
5 Vergleich der Augendiagramme
5.1 Filter mit symmetrischer Gewichtsfunktion
5.2 Filter mit unsymmetrischer Gewichtsfunktion
5.3 Einfluss von Amplitudenschwankungen und Phasenjittern
6 Softwaredokumentation
6.1 Hinweise zur Installation
6.2 Menüpunkte
6.2.1 Menüpunkt Programm
6.2.2 Menüpunkt Nutz-/Störsignalquelle
6.2.3 Menüpunkt Ü-Kanal-Filter
6.2.4 Menüpunkt Impulsformer-Filter
6.2.5 Menüpunkt Hilfe
6.3 Einbindung von Mathcad
7 Zusammenfassung
8 Literaturverzeichnis
9 Anhang
10 Thesen
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Simulationssoftware unter HP VEE, die zur Analyse der Übertragungseigenschaften eines digitalen Basisband-Übertragungssystems dient. Ziel ist es, den Einfluss verschiedener Detektionsgrundimpulsformen auf das Augenmuster zu untersuchen und dabei die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Filtertypen zu bewerten.
4.2 Filter mit unsymmetrischer Gewichtsfunktion
Da durch unsymmetrische Detektionsgrundimpulse besonders interessante Augenmuster der rekonstruierten Signale entstehen, wurden für die nachfolgend vorgestellten vier Filtertypen Programme unter Mathcad geschrieben, mit denen Übertragungs- und Gewichtsfunktion für Tiefpässe dritter bis siebter Ordnung berechnet und in HP VEE eingebunden werden können.
Die Beispiele sind mit den aus [6] übernommenen PN-Daten jeweils für eine maximale Durchlassdämpfung von aD=0,2 dB und aD=1 dB und bei Butterworth-Filtern von aD=3 dB berechnet worden. Für die Sperrdämpfung der Cauer- und Tschebyscheff2-Filter dritter bis sechster Ordnung wurde as=30 dB beziehungsweise bei siebter Ordnung as=40 dB angenommen.
1 Einleitung: Einführung in die digitale Signalübertragung, die Motivation für das Projekt und die Zielsetzung der Untersuchung mittels Augendiagrammen.
2 Übertragung im Tiefpasskanal: Erläuterung der Signalverformung durch Bandbegrenzung im Kanal und der daraus resultierenden Nachbarzeicheninterferenzen.
3 Prinzip der Impulsformung: Darstellung der Notwendigkeit einer Impulsformung zur Verbesserung der Übertragungseffizienz und Beschreibung der Systemstruktur.
4 Filtertypen: Detaillierte mathematische und funktionale Vorstellung verschiedener Filtertypen, unterteilt in solche mit symmetrischer und unsymmetrischer Gewichtsfunktion.
5 Vergleich der Augendiagramme: Analyse und Bewertung der resultierenden Augenmuster unter verschiedenen Filterkonfigurationen und Störeinflüssen.
6 Softwaredokumentation: Anleitung zur Installation, Beschreibung der Menüführung sowie Erläuterung der Mathcad-Einbindung zur Erweiterung der Simulationsmöglichkeiten.
7 Zusammenfassung: Resümee der erzielten Erkenntnisse über die Eignung verschiedener Filter als Impulsformer und die Auswirkungen von Störungen.
Digitale Übertragung, Basisband, Impulsformung, Augendiagramm, Simulationssoftware, HP VEE, Nyquist-Tiefpass, Filtertyp, Nachbarzeicheninterferenz, Signalrekonstruktion, Phasenjitter, Rauschen, Mathcad, Übertragungskanal, Detektionszeitpunkt.
Es geht um die Entwicklung und Anwendung von Simulationssoftware zur Analyse von Übertragungseigenschaften in digitalen Basisband-Übertragungssystemen, insbesondere im Hinblick auf verschiedene Filtertypen.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Prinzip der Impulsformung, dem Einfluss verschiedener Filtercharakteristika auf das Augendiagramm und der Simulation von Störeinflüssen.
Das Ziel ist die Untersuchung, wie sich verschiedene Detektionsgrundimpulsformen auf das Augenmuster des rekonstruierten Signals auswirken, um so die optimale Wahl für einen Impulsformer zu treffen.
Die Untersuchung erfolgt durch eine systematische Simulation unter Nutzung von HP VEE in Kombination mit komplexen Berechnungen aus Mathcad, die anschließend in der Simulation ausgewertet werden.
Der Hauptteil behandelt theoretische Grundlagen der Filtertypen (symmetrisch vs. unsymmetrisch), deren Implementierung in Software sowie den systematischen Vergleich der resultierenden Augendiagramme.
Zentrale Begriffe sind Impulsformung, Augendiagramm, Filtercharakteristika, Signalrekonstruktion und Übertragungssysteme.
HP VEE reicht für die Berechnung komplexerer mathematischer Zusammenhänge, wie sie für Filter höherer Ordnung notwendig sind, nicht aus, weshalb Mathcad für diese spezifischen Berechnungen ergänzt wurde.
Phasenjittern führt zu einer Verschiebung der Nulldurchgänge im Empfangssignal, was die Synchronisierung erschwert und die Augenbreite reduziert, was präzise Detektionszeitpunkte erforderlich macht.
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