Diplomarbeit, 2002
51 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
1.1.Problemstellung
1.2.Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1.Definition und Aufbau des Internets
2.2.Entstehung und Geschichte des Internets
2.3.Dienste im Internet
2.4.Internet und mittelständische Unternehmen
2.5.Definition E-Business
3. EINSATZMÖGLICHKEITEN DES INTERNETS IN KLEINEN UND MITTELSTÄNDISCHEN UNTERNEHMEN
3.1.Einkauf und Beschaffung
3.2.Forschung und Entwicklung
3.3 Produktion und Logistik
3.4 Personal
3.5 Finanzen
3.6 Vertrieb und Service
3.7 Marketing
3.8 Public relations
4. STRATEGIE ZUR EINFÜHRUNG EINER INTERNETPRÄSENZ UND ABLEITUNG VON ERFOLGSFAKTOREN
5. SCHLUßBETRACHTUNG
Die Arbeit analysiert die Bedeutung des Internets für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Das primäre Ziel ist es, den Nutzen internetbasierter Geschäftsstrategien in verschiedenen Unternehmensbereichen aufzuzeigen und Strategien für eine erfolgreiche Implementierung abzuleiten, um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen langfristig zu sichern.
3.6 Vertrieb und Service
Der Begriff Electronic commerce (elektronischer Handel) als Komponente des E-Business ist sehr eng mit dem Vertrieb gekoppelt. Dabei wird zwischen Internet Aided Selling und Mass Customizing unterschieden.
Das Internet Aided Selling ist die direkte Vermarktung von Produkt- und Dienstleistungsangeboten über oder mit Hilfe des Internets. Das Internet fungiert dabei als (zusätzlicher) Verkaufs- oder Vertriebskanal. Dabei ist jedoch besonders darauf zu achten, daß der Online-Vertrieb nicht die anderen eigenen Vertriebswege kannibalisiert, was beispielsweise dann passiert, wenn der Hersteller die Möglichkeiten des internetbasierenden Direktvertriebs nutzt, um mit dem Endverbraucher in Kontakt zu treten und damit den Handel umgeht.
Ein Beispiel für einen erfolgreichen Online-Shop ist der Marburger Tapetenhändler J.B. Schaefer GmbH & Co. KG. Dieser bietet seinen Kunden seit 1999 an, über das Internet zu bestellen, Aufträge zu verfolgen, Bestand und Lieferstatus abzufragen sowie Produkt- und Preisinformationen einzuholen. Als Folge dieser Innovation hat sich die Durchlaufzeit von Aufträgen deutlich reduziert und die bei der herkömmlichen Auftragsannahme gelegentlich unterlaufenden Übermittlungsfehler wurden quasi ausgeschlossen, was insgesamt zu einer Reduzierung der Transaktionskosten geführt hat. Bereits im Jahr 2000 realisierte das Unternehmen 1,5% seines Jahresumsatzes via Internet.
1. EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit von KMU im digitalen Zeitalter sowie Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit.
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erläuterung der technischen Basis des Internets, dessen Historie, zentraler Dienste sowie eine erste Einordnung der Situation für mittelständische Unternehmen.
3. EINSATZMÖGLICHKEITEN DES INTERNETS IN KLEINEN UND MITTELSTÄNDISCHEN UNTERNEHMEN: Detaillierte Analyse der Internetanwendungen in den verschiedenen Unternehmensbereichen von Einkauf bis Public Relations.
4. STRATEGIE ZUR EINFÜHRUNG EINER INTERNETPRÄSENZ UND ABLEITUNG VON ERFOLGSFAKTOREN: Vorstellung eines Phasenmodells zur Einführung einer E-Business-Strategie und Identifikation entscheidender Erfolgsfaktoren.
5. SCHLUßBETRACHTUNG: Zusammenfassendes Fazit über die Notwendigkeit des Interneteinsatzes zur Sicherung der zukünftigen Konkurrenzfähigkeit.
Internet, Mittelstand, KMU, E-Business, E-Commerce, Digitalisierung, Wettbewerbsfähigkeit, Online-Marketing, Internetauftritt, Wertschöpfungskette, Strategie, Kundennutzen, Prozessoptimierung, Online-Vertrieb, Erfolgsfaktoren.
Die Arbeit untersucht, wie kleine und mittelständische Unternehmen das Internet nutzen können, um ihre Wettbewerbsfähigkeit durch E-Business-Lösungen zu stärken.
Die Arbeit behandelt die technologischen Grundlagen, Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Unternehmensbereichen sowie strategische Ansätze zur Einführung einer Internetpräsenz.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass der Einstieg in das Internet für den Mittelstand eine strategische Notwendigkeit zur Sicherung der Konkurrenzfähigkeit ist.
Es handelt sich um eine Literatur- und Praxisanalyse, die durch die Auswertung existierender Studien und die Darstellung konkreter Unternehmensbeispiele untermauert wird.
Im Hauptteil werden die Einsatzmöglichkeiten des Internets in den Bereichen Einkauf, Forschung, Produktion, Personal, Finanzen, Vertrieb, Marketing und Public Relations detailliert beleuchtet.
Zentrale Begriffe sind KMU, E-Business, Strategie, Wertschöpfungskette, Wettbewerbsfähigkeit und Online-Marketing.
Der Einkauf wird als Kernprozess identifiziert, der durch das Internet das größte Einsparpotenzial bietet, etwa durch effizientere Lieferantenkommunikation und Prozesskostenreduktion.
Der Kunde wird als wichtigster Erfolgsfaktor betrachtet; die Internetpräsenz muss daher spezifische Mehrwerte bieten, um Kunden zu binden und Wettbewerbsvorteile zu generieren.
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