Diplomarbeit, 2000
100 Seiten, Note: 1,15
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Phänomen des Social-Sponsorings und untersucht dessen Rolle als potentielle Finanzierungsquelle für soziale Einrichtungen in einer Zeit knapper öffentlicher Mittel. Die Arbeit analysiert die Motivationen von Wirtschaftsunternehmen, sich im sozialen Bereich zu engagieren, und erforscht die Chancen und Herausforderungen des Social-Sponsorings sowohl aus der Sicht der Sponsoren als auch der Gesponserten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema und stellt die Relevanz des Social-Sponsorings im Kontext knapper öffentlicher Mittel dar. Sie definiert zentrale Begriffe wie Social-Sponsoring, Ideologie und Chance.
Im zweiten Kapitel werden verschiedene Erscheinungsformen des Sponsorings beleuchtet, insbesondere der Vergleich von Social-Sponsoring-Modellen in den USA und Deutschland. Es werden die Motive von Sponsoren untersucht sowie die Abgrenzung zu anderen Finanzierungsformen wie Spenden und Mäzenatentum.
Im dritten Kapitel geht es um die Darstellung des Untersuchungsgegenstandes und die Entwicklung von Hypothesen, die im weiteren Verlauf der Arbeit empirisch überprüft werden.
Die Kapitel 4 und 5 beschreiben die Methodik der empirischen Forschung und erläutern die Durchführung von Experteninterviews und Fragebögen.
Im sechsten Kapitel werden die Ergebnisse der empirischen Untersuchungen dargestellt und analysiert.
Das siebte Kapitel bietet eine kritische Einschätzung der Ergebnisse.
Social-Sponsoring, Soziales Management, Non-Profit-Organisationen, Spenden, Mäzenatentum, Public Relations, Marketing, Wohlfahrtsstaat, Wirtschaftsunternehmen, gesellschaftliche Verantwortung, Finanzierung, Finanzierungsprobleme, empirische Forschung, Experteninterview, Fragebogen, qualitative Forschung, quantitative Forschung.
Social-Sponsoring bezeichnet die Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen durch Wirtschaftsunternehmen, wobei das Unternehmen als Sponsor Leistungen (Geld, Sachmittel, Dienstleistungen) im Austausch für kommunikative Gegenleistungen erbringt.
Aufgrund knapper öffentlicher Kassen und staatlicher Kürzungen im Sozialbudget müssen soziale Träger neue Finanzierungsquellen erschließen, um ihre pädagogischen Programme und Standorte zu sichern.
Während eine Spende eine freiwillige Zuwendung ohne Erwartung einer Gegenleistung ist, basiert Sponsoring auf dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung, oft zu Marketing- oder Public-Relations-Zwecken.
Unternehmen nutzen Social-Sponsoring zur Imageverbesserung, zur Demonstration gesellschaftlicher Verantwortung (CSR) und als Instrument im Marketing-Mix.
Ja, in den USA hat das Sponsoring eine längere Tradition und eine stärkere Verankerung in der Unternehmensphilosophie, während es in Deutschland zunehmend als Reaktion auf den Rückzug des Wohlfahrtsstaates an Bedeutung gewinnt.
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