Diplomarbeit, 2006
98 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit und methodisches Vorgehen
1.3 Anmerkungen
1.4 Vorstellung der Einrichtung
2. Das Personalcontrolling
2.1 Begriffsbestimmung Controlling
2.2 Personalcontrolling
2.3 Aufgaben des Personalcontrollings
2.4 Instrumentarien des Personalcontrollings
2.4.1 Benchmarking
2.4.2 Kennzahlen
2.4.3 Kostenkontrolle (Kostenvergleich)
2.4.4 Weitere Instrumente
2.5 Anwendungs- und Funktionsbereiche des Personalcontrollings
2.5.1 Personalkosten
2.5.2 Personalbeschaffung
2.5.3 Personaleinsatz
2.5.4 Personalentwicklung
2.5.5 Personalfreisetzung
2.5.6 Weitere Anwendungs- und Funktionsbereiche des Personalcontrollings
2.6 Das Personalcontrolling als Dienstleister des Managements
2.7 Ablauf des Personalcontrollings
3. Softwareausstattung und Ist-Analyse der Reporting-Werkzeuge des Personalcontrollings in der FKL und dem MLK Schleswig
3.1 Softwareausstattung des Personalcontrollings
3.1.1 Die Basis der Auswertung in SAP-HR-4.7
3.1.2 Die Werkzeuge zum Erstellen von Auswertungen
3.2 Ad-hoc-Query als Reporting-Werkzeug im Personalcontrolling
3.3 Prinzip der Funktion der Ad-hoc-Query
3.4 Anwendung von SAP-Standard-Reports im Personalcontrolling
3.4.1 Aufbau eines Standard-Reports
3.4.2 Die Personenselektion
3.4.3 Die Zeitraumselektion
3.4.4 Die Buttonleiste
3.4.5 Abbildungsbeispiele eines Standard-Reports
3.5 Zusammenfassung
4 Soll-Konzept der Einführung weiterer Reporting-Werkzeuge im Personalcontrolling der FKL und des MLK Schleswig
4.1 Personaladministration
4.2 Funktion der Personaladministration
4.3 Das Infotypkonzept
4.4 Soll-Konzept der Einführung weiterer Reporting-Werkzeuge in das Personalcontrolling der FKL und des MLK Schleswig
4.4.1 Kurzfristig zu implementierende Reports und Infotypen
4.4.1.1Einführung von Unterdienstarten bei schon vorhandenen Standard-Reports
4.4.1.2 Einführung der Ein- und Austrittsliste als Ad-hoc-Query
4.4.1.3Einführen einer Fehlzeitenstatistik als Standard-Report
4.4.1.4Einführen einer Fluktuationsstatistik als Standard-Report
4.4.2 Mittelfristig zu implementierende Reports in das Personalcontrolling
4.4.3 Langfristig zu implementierende Reports in das Personalcontrolling
4.4.3.1Einführung von SAP-Querien
4.4.3.2 Einführung der Personalkostenhochrechnung von SAP
5. Was bietet SAP-Business-Warehouse als Reporting-Werkzeug für das Personalcontrolling der FKL und des MLK Schleswig?
5.1 Begriff Data-Warehouse
5.2 Was ist ein Data-Warehouse?
5.2.1 Das Data-Warehouse-Konzept
5.2.2 Typische Merkmale des Data-Warehouse
5.2.3 Nutzenpotential beim Data-Warehouse
5.3 Aufbau und Funktionen des Data-Warehouses
5.3.1 Datenbeschaffungsebene
5.3.2 Datenhaltungsebene
5.3.3 Datenbereitstellungsebene
5.4 mySAP-Business-Intelligence
5.5 SAP-Business-Warehouse (BW)
5.5.1 Ist das SAP-Business-Warehouse ein klassisches Data–Warehouse?
5.5.2 Hauptkomponenten des Business-Warehouse
5.5.2.1Funktionsüberblick von SAP Business Warehouse
5.5.2.2Business-Content
5.5.2.3Die Datenbeschaffung
5.5.2.4Staging Engine
5.5.2.5InfoCubes
5.6 Der SAP-Business-Explorer (BEx)
5.7 Chancen, Risiken und Zielsetzungen an die Business-Warehouse-Einführung
5.7.1 Chancen aus Sicht der Softwareunternehmen
5.7.2 Probleme und Risiken aus Sicht von Analysten und Anwendern von SAP-Business-Warehouse
5.7.3 Ziele der Unternehmensgruppe Damp die durch die Einführung von SAP- Business-Warehouse verwirklicht werden sollen
6. Fazit
Die Diplomarbeit untersucht die Ist-Situation und Optimierungsmöglichkeiten des Reporting-Wesens im Personalcontrolling der Fachklinik Schleswig (FKL) und des Martin-Luther-Krankenhauses (MLK) unter dem ERP-System SAP-HR 4.7. Ziel ist die Identifikation und Implementierung effizienterer Reporting-Werkzeuge sowie die strategische Bewertung des SAP-Business-Warehouses als zukunftsorientierte Lösung.
3.2 Ad-hoc-Query als Reporting-Werkzeug im Personalcontrolling
Die Ad-hoc-Query dient der Auswertung von Daten aus der Personalwirtschaft, die nicht durch Standardauswertungen abgedeckt sind. Durch die einfache Auswahl von Selektions- und Ausgabefeldern kann man auf Daten aus allen Bereichen der Personalwirtschaft zugreifen. Programmierkenntnisse sind für die Erstellung von Auswertungen mit der Ad-hoc-Query nicht erforderlich. „Ad-hoc-Berichte sind in der Regel anlassbezogen und ihre konkreten Anforderungen nicht vorhersehbar. Es kommt darauf an, einen definierten Informationspool bereitzustellen, auf dessen Basis die Auswertungen dann erstellt werden.“
Im Allgemeinen gelten folgende Punkte für eine „Ad-hoc-Query“:
Sie ist ein Werkzeug zur schnellen und in der Regel einmaligen Auswertung von Personalwirtschaftsdaten.
Die in der Ad-hoc-Query zur Verfügung gestellten Ausgabe- und Selektionsfelder sind abhängig von der Wahl des Sachgebietes.
Selektions- und Ausgabefelder kann man einfach per Mausklick ansteuern.
Man kann eine über Ad-hoc-Query erstellte Auswertung auch als wieder verwendbare Query abspeichern.
Funktionsumfang einer Ad-hoc-Query
Die Arbeitsweise mit einer Ad-hoc-Query gliedert sich generell in zwei Schritte:
Im ersten Schritt selektiert man eine Menge von Objekten nach einem oder mehreren frei wählbaren Selektionskriterien. Das daraus resultierende Ergebnis wird auch als Treffermenge bezeichnet. Die Treffermenge kann man anschließend weiter bearbeiten. Zudem kann man mit der Ad-hoc-Query insgesamt zwei Treffermengen bilden und addieren, subtrahieren oder aus diesen Schnittmengen bilden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung des Personalcontrollings im Gesundheitswesen ein und beschreibt das methodische Vorgehen sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. Das Personalcontrolling: Hier werden theoretische Grundlagen des Controllings, Aufgaben, Instrumente (wie Benchmarking und Kennzahlen) sowie die Rolle des Personalcontrollings als Dienstleister erläutert.
3. Softwareausstattung und Ist-Analyse der Reporting-Werkzeuge des Personalcontrollings in der FKL und dem MLK Schleswig: Das Kapitel analysiert den derzeitigen Einsatz von SAP-HR 4.7, insbesondere die Verwendung von Ad-hoc-Queries und Standard-Reports in der Praxis.
4 Soll-Konzept der Einführung weiterer Reporting-Werkzeuge im Personalcontrolling der FKL und des MLK Schleswig: Es wird ein konkretes Konzept zur kurz-, mittel- und langfristigen Implementierung optimierter Reports und Infotypen vorgestellt.
5. Was bietet SAP-Business-Warehouse als Reporting-Werkzeug für das Personalcontrolling der FKL und des MLK Schleswig?: Dieses Kapitel beleuchtet das Data-Warehouse-Konzept sowie die Architektur und die Chancen/Risiken des SAP-Business-Warehouses.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse des Soll-/Ist-Abgleichs zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Reporting-Wesens.
Personalcontrolling, SAP-HR, SAP-Business-Warehouse, Reporting-Werkzeuge, Ad-hoc-Query, Standard-Reports, Kennzahlen, Datenqualität, Personaladministration, Data-Warehouse, Entscheidungsunterstützung, Personalkosten, Personalplanung, Informationsmanagement, Unternehmensgruppe Damp.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse und Optimierung der Reporting-Werkzeuge im Personalcontrolling zweier Krankenhäuser (FKL und MLK) unter Nutzung des SAP-HR-Systems und evaluiert zudem die Einführung eines Business-Warehouses.
Die Arbeit thematisiert Controlling-Methoden, die praktische Anwendung von SAP-Reporting-Tools, die Bedeutung der Stammdatenqualität und die strategische Implementierung von Data-Warehouse-Lösungen.
Das primäre Ziel ist ein Soll-/Ist-Abgleich der vorhandenen Reporting-Werkzeuge sowie die Erstellung eines Konzepts zur Implementierung neuer, effizienterer Auswertungsmöglichkeiten, um das Personalcontrolling bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.
Die Arbeit basiert auf einer Ist-Analyse der bestehenden IT-Infrastruktur sowie der Durchführung von Experteninterviews mit dem Personalcontrolling, um Anforderungen und Potenziale für neue Berichtsformen zu ermitteln.
Der Hauptteil analysiert die aktuelle Softwarenutzung in der Personalabteilung, beschreibt den Aufbau von Ad-hoc-Queries und Standard-Reports in SAP, entwickelt ein Soll-Konzept für neue Reports und erläutert die Funktionsweise von SAP-Business-Warehouse.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Personalcontrolling, SAP-HR, Reporting-Werkzeuge, Data-Warehouse, Kennzahlen und Datenqualität charakterisiert.
Die Qualität der Auswertungsergebnisse ist unmittelbar von der korrekten manuellen Erfassung der Daten in SAP-HR abhängig. Fehler in der Basis, wie unvollständige Personalstammdaten, führen zu inkorrekten Analysen und Fehlentscheidungen.
Durch die Definition von Unterdienstarten können verschiedene Berufsgruppen innerhalb der Stammdaten genauer klassifiziert werden. Dies erspart manuelle Nachselektierungen und ermöglicht präzisere Auswertungen für spezifische Fragestellungen.
Zu den genannten Risiken gehören eine falsche Positionierung des Systems, eine unklare IT-Strategie, eine zu starke IT-Dominanz gegenüber den Fachanforderungen, Herausforderungen bei der Datenqualität und der Aufbau zu komplexer, nicht wartbarer Datenmodelle.
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