Diplomarbeit, 2005
102 Seiten, Note: 1,1
Vorwort
1. Einleitung
2. Methoden
3. Darstellung des Untersuchungsraums
3.1 Die Untersuchungsregionen
3.2 Historischer Rahmen
3.3 Das Programm „Reintegration und lokale Entwicklung“
4. Zielgruppenanalyse Cachimbango
4.1 Naturraum
4.2 Historischer Hintergrund
4.3 Demographie
4.4 Ökonomische Situation
4.5 Wasserversorgung
4.6 Erziehung
4.7 Verkehrswege
4.8 NRO-Aktivitäten
4.9 Soziale und politische Struktur
4.10 Sicherheitslage
4.11 Gesundheit
4.12 Religion
4.13 Genderaspekte
4.14 Benachteiligte Gruppen
4.15 Demobilisierte
4.16 Handlungsempfehlungen
5. Zielgruppenanalyse Kommune Cuima
5.1 Naturraum
5.2 Das Dorf Acolongonjo
5.2.1 Historischer Hintergrund
5.2.2 Demographie
5.2.3 Ökonomische Situation
5.2.4 Wasserversorgung
5.2.5 Erziehung
5.2.6 Verkehrswege
5.2.7 NRO-Aktivitäten
5.2.8 Soziale und politische Struktur
5.2.9 Sicherheitslage
5.2.10 Gesundheit
5.2.11 Religion
5.2.12 Genderaspekte
5.2.13 Benachteiligte Gruppen
5.2.14 Demobilisierte
5.3 Das Dorf Cachidongo
5.3.1 Historischer Hintergrund
5.3.2 Demographie
5.3.3 Ökonomische Situation
5.3.4 Wasserversorgung
5.3.5 Erziehung
5.3.6 Verkehrswege
5.3.7 NRO-Aktivitäten
5.3.8 Soziale und politische Struktur
5.3.9 Sicherheitslage
5.3.10 Gesundheit
5.3.11 Religion
5.3.12 Genderaspekte
5.3.13 Benachteiligte Gruppen
5.3.14 Demobilisierte
5.3.15 Handlungsempfehlungen
6. Zielgruppenanalyse Quissequel
6.1 Naturraum
6.2 Historischer Hintergrund
6.3 Demographie
6.4 Ökonomische Situation
6.5 Wasserversorgung
6.6 Erziehung
6.7 Verkehrswege
6.8 NRO-Aktivitäten
6.9 Soziale und politische Struktur
6.10 Sicherheitslage
6.11 Gesundheit
6.12 Religion
6.13 Genderaspekte
6.14 Benachteiligte Gruppen
6.15 Demobilisierte
6.16 Handlungsempfehlungen
7. Resümee und Erkenntnisse
8. Portugiesische Zusammenfassung / Resumo em português
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die sozioökonomischen Bedingungen und die soziale Struktur in ausgewählten angolanischen Regionen, um eine fundierte Datenbasis für ein Reintegrationsprogramm der GTZ zu schaffen und gezielte Handlungsempfehlungen für den Wiederaufbau nach dem Bürgerkrieg abzuleiten.
2. Methoden
Die partizipative Zielgruppenanalyse ist ein Instrument, das dem primären Ziel der EZ, der Armutsminderung, dienlich ist. Sie ist „…ein Paket von Diagnose- und Analyseinstrumenten, die es erlauben, die aktuelle Situation im Projektgebiet detailliert darzustellen, so dass auf diese Weise die richtigen Entscheidungen für die weitere Projektarbeit getroffen werden können“ (siehe BRENDEL, 1998, S. 3). Die Zielgruppenanalyse ist ein ganzheitlicher Ansatz, der die Möglichkeit bietet, die Multikausalität von Armut insbesondere auch unter Gender-Aspekten zu erfassen (vgl. ENGELHARDT-WENDT, SCHÖRRY-KLINGER, 2001, S. 4). Die Wahl der Methoden und die Festlegung der einzelnen Durchführungsschritte werden im Wesentlichen durch die zur Verfügung stehenden finanziellen und personellen Ressourcen sowie den zeitlichen Handlungsrahmen und das Erkenntnisziel des Projektes bestimmt (vgl. BRENDEL, 1998, S. 3).
Die verfügbaren personellen wie finanziellen Mittel für die vorliegende Studie waren gering und der zeitliche Rahmen knapp, was eine Anpassung der geplanten Aktivitäten erforderte. Nach der Durchsicht der Projektdokumente und der Erfassung bereits vorhandener Daten, Studien und Sekundärliteratur sowie Gesprächen mit den Projektverantwortlichen wurde gemeinsam mit der Partnerorganisation des Programms, IRSEM, die Erkenntnisziele der partizipativen Zielgruppenanalysen erarbeitet und die hierfür in Frage kommenden Zielgruppen sowie die personelle und logistische Unterstützung bestimmt. Hierbei wurde vereinbart, die Zielgruppenanalyse in Bezug zu den vom Projekt festgelegten Indikatoren durchzuführen, anhand denen zukünftig Fortschrittskontrollen des Programms durchgeführt werden.
1. Einleitung: Die Arbeit erläutert die Notwendigkeit einer Zielgruppenanalyse für EZ-Projekte in der angolanischen Post-Bürgerkriegsphase, um Daten über die lokale Bevölkerung für eine bedarfsgerechte Reintegration zu gewinnen.
2. Methoden: Dieser Abschnitt beschreibt den Einsatz partizipativer Erhebungsinstrumente wie PRA, Interviews und teilnehmende Beobachtung zur Erfassung sozialer und wirtschaftlicher Zusammenhänge trotz schwieriger Rahmenbedingungen.
3. Darstellung des Untersuchungsraums: Das Kapitel bietet einen geografischen und historischen Überblick über Angola, die betroffenen Provinzen und das GTZ-Programm zur lokalen Entwicklung.
4. Zielgruppenanalyse Cachimbango: Eine detaillierte Analyse der sozioökonomischen Situation, der sozialen Struktur, Sicherheit und Landwirtschaft in Cachimbango, ergänzt um spezifische Handlungsempfehlungen für dieses Gebiet.
5. Zielgruppenanalyse Kommune Cuima: Untersuchung der Dörfer Acolongonjo und Cachidongo hinsichtlich ihrer Geschichte, demografischen Entwicklung, Wasserversorgung, Erziehung sowie sozialer und politischer Rahmenbedingungen.
6. Zielgruppenanalyse Quissequel: Analyse der dörflichen Strukturen in Quissequel inklusive der Konfliktsituation zwischen den Bevölkerungsgruppen und Empfehlungen zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lage.
7. Resümee und Erkenntnisse: Zusammenfassende Bewertung der Analyseergebnisse, Diskussion der Anwendbarkeit der Indikatoren und kritische Reflexion des Vorgehens im Programm.
8. Portugiesische Zusammenfassung / Resumo em português: Zusammenfassung der wichtigsten Forschungsergebnisse und Strategien in portugiesischer Sprache.
Angola, Reintegration, Zielgruppenanalyse, Bürgerkrieg, Entwicklungszusammenarbeit, GTZ, Partizipation, Landwirtschaft, Demobilisierung, soziale Struktur, Subsistenzwirtschaft, Minen, traditionelle Autoritäten, Gender, Armutsminderung.
Die Arbeit analysiert die soziale und wirtschaftliche Situation von Vertriebenen, Flüchtlingen und demobilisierten Soldaten in ausgewählten angolanischen Gemeinden, um als Basis für die GTZ-Entwicklungszusammenarbeit zu dienen.
Im Fokus stehen die Lebensbedingungen, die lokale soziale und politische Struktur, der Stand der Reintegration, die Sicherheitslage durch Minen sowie spezifische Bedürfnisse von benachteiligten Gruppen.
Das primäre Ziel ist es, den Status quo in den Projektgebieten detailliert zu erfassen, um entscheidungsrelevante Informationen für eine zielgruppenorientierte Projektplanung und -umsetzung zu liefern.
Es kommen vorwiegend partizipative Ansätze zum Einsatz, insbesondere Participatory Rapid Appraisal (PRA), strukturierte und semi-strukturierte Interviews sowie teilnehmende Beobachtung.
Der Hauptteil gliedert sich in drei detaillierte Zielgruppenanalysen für die Standorte Cachimbango, Kommune Cuima und Quissequel, jeweils mit Fokus auf Naturraum, Demografie, Wirtschaft und soziale Strukturen.
Reintegration, Zielgruppenanalyse, Angola, Entwicklungszusammenarbeit und Partizipation sind zentrale Begriffe, die die inhaltliche Ausrichtung prägen.
Oftmals versuchen traditionelle Autoritäten wie die Sobas zu vermitteln, wobei der Prozess je nach Standort unterschiedlich stark ausgeprägt ist und teilweise durch soziale Spaltungen erschwert wird.
Die Landwirtschaft ist die Basis der Subsistenzwirtschaft für fast alle Bewohner, wird jedoch durch fehlendes Saatgut, mangelnde Ausrüstung und infrastrukturelle Probleme massiv eingeschränkt.
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