Diplomarbeit, 2006
76 Seiten, Note: 1,7
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Die Diplomarbeit analysiert den Gläubigerschutzmechanismus in Form der Haftung von Gesellschaftern und Geschäftsführern bei der deutschen GmbH und der englischen Private Limited Company. Sie untersucht die Unterschiede in den rechtlichen Regelungen und deren praktische Auswirkungen auf die Gläubiger.
Kapitel A: Einleitung
Dieses Kapitel erläutert die Zielsetzung der Arbeit und die Notwendigkeit des Gläubigerschutzes im Kontext der GmbH und der Private Limited Company. Es werden verschiedene Ansätze des Gläubigerschutzes vorgestellt.
Kapitel B: Gläubigerschutz durch Haftung bei der deutschen GmbH
Dieses Kapitel befasst sich mit den Haftungsregelungen für Geschäftsführer und Gesellschafter der GmbH. Es analysiert die verschiedenen Haftungsnormen und ihre Bedeutung für den Gläubigerschutz. Darüber hinaus werden die Haftung wegen Insolvenzverschleppung und die Durchgriffshaftung im Detail untersucht.
Kapitel C: Gläubigerschutz durch Haftung bei der englischen Private Limited Company
Dieses Kapitel befasst sich mit den Haftungsregelungen für Geschäftsführer und Gesellschafter der Private Limited Company. Es analysiert die verschiedenen Haftungstatbestände und die Bedeutung von "piercing the corporate veil".
Kapitel D: Gegenüberstellung der vorgestellten Systeme
Dieses Kapitel stellt die beiden Rechtssysteme in Bezug auf ihre jeweiligen Gläubigerschutzmechanismen gegenüber. Es analysiert die Unterschiede in der Haftungsregelung und bewertet die Effektivität der jeweiligen Systeme.
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Themen des Gesellschaftsrechts, insbesondere mit Gläubigerschutzmechanismen bei der deutschen GmbH und der englischen Private Limited Company. Wichtige Schlüsselwörter sind: Gesellschafterhaftung, Geschäftsführerhaftung, Durchgriffshaftung, Insolvenzverschleppung, "piercing the corporate veil", Gläubigerschutz, Haftungsnormen.
Ein Geschäftsführer haftet persönlich unter anderem bei Insolvenzverschleppung, Missachtung von Kapitalerhaltungsvorschriften (§ 30 GmbHG) oder sittenwidriger Schädigung der Gläubiger.
Dies beschreibt Fälle, in denen die Trennung zwischen Gesellschafts- und Privatvermögen aufgehoben wird, etwa bei Vermögensvermischung oder existenzvernichtenden Eingriffen.
Es ist das englische Pendant zur Durchgriffshaftung, bei dem die beschränkte Haftung der Gesellschafter einer Limited Company in Ausnahmefällen (z.B. Betrug) aufgehoben wird.
Fraudulent trading setzt Betrugsabsicht voraus, während wrongful trading die Fortführung der Geschäfte trotz absehbarer Insolvenz ohne Betrugsabsicht sanktioniert.
Hauptgründe sind das Fehlen eines hohen Mindeststammkapitals und das unbürokratische Gründungsverfahren, auch wenn der Gläubigerschutz anders strukturiert ist.
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