Diplomarbeit, 2006
67 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitende Betrachtung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Gang der Arbeit
2 Rahmenkonzept Couponing
2.1 Begriff des Coupons und des Couponings
2.2 Einordnung des Couponings in den Marketing-Mix
3 Ziele und Einsatzoptionen
3.1 Wirkungskette der Kundenbindung
3.2 Kundenbindungsziele
3.2.1 Kundenakquise
3.2.2 Steigerung der Kundenzufriedenheit
3.2.3 Ausschöpfung von Kundenpotenzialen
3.2.3.1 Cross-Selling
3.2.3.2 Up-Selling
3.2.3.3 Mehrkonsum
3.2.4 Bindung wertvoller Kunden
3.3 Ausgewählte Coupon-Typen und deren Einsatzmöglichkeiten für die Kundenbindung
3.3.1 Rabattcoupons
3.3.2 Zugabecoupons
3.3.3 Treuecoupons
3.4 Auswirkungen der zeitlichen Bedingung auf die Kundenbindung
3.4.1 Pre-Sales-Coupon
3.4.2 After-Sales-Coupon
4 Couponing und systematische Kundenbindungsprogramme
4.1 Integration des Couponings in Kundenkartensysteme
4.2 Kombination von Couponing und Kundenclubs
4.3 Aufbau eines Bonusprogramms durch Couponing
4.4 Kundenbindung durch Coupons gekoppelt mit Kundenzeitschriften
5 Implementierung und Rahmenbedingungen
5.1 Funktionsweise und Prozessablauf des Couponings
5.2 Bedeutung der Distribution des Coupons für die Kundenbindung
5.2.1 Distribution über Massenmedien
5.2.2 Distribution über Direktansprache
5.2.3 Distribution am Point of Sale
5.2.4 Distribution am Artikel
5.3 Erfolgskontrolle von Couponing im Hinblick auf die Kundenbindung
5.4 Rechtliche Rahmenbedingungen des Couponings in Deutschland
5.4.1 Regeln im aktuellen deutschen Wettbewerbsrecht
5.4.2 Regeln im Datenschutzrecht
6 Zusammenfassende Schlussfolgerungen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Marketinginstrument Couponing im Kontext der Kundenbindung in der Konsumgüterbranche. Das primäre Ziel ist es, die Wirkungsweise von Coupons zu analysieren und zu prüfen, inwieweit diese gezielt eingesetzt werden können, um Kunden langfristig an ein Unternehmen zu binden und ökonomische Erfolge zu generieren.
3.1 Wirkungskette der Kundenbindung
Um Kundenbindung und damit ökonomische Effekte zu erreichen, muss die klassische Wirkungskette der Kundenbindung durchlaufen werden. Diese untergliedert sich in fünf verschiedene Phasen. Die erste Phase beschreibt den Erstkontakt zwischen Kunden und Anbieter, wobei diese durch den Kauf eines Produktes gekennzeichnet ist. Hier erfolgen also die Identifikation potenzieller Kunden und deren Bedürfnisse sowie die Vermarktung des Leistungsangebots. Dem Erstkontakt folgt die zweite Phase, in der die Leistungsverwertung durch den Kunden stattfindet. Der Kunde bildet sich seine persönliche Meinung über die Situation bzw. Interaktion. Bei einem positiven Ergebnis schließt sich die dritte Phase an, in der Kundenloyalität entsteht. Kundenloyalität ist dann gegeben, wenn der Kunde dem Anbieter gegenüber in einem grundsätzlichen Vertrauensverhältnis steht und sich eine allgemein positive Einstellung und Akzeptanz des Kunden bezüglich der Leistungsfähigkeit des Anbieters anbindet. An diesem Punkt verringert sich bereits die Wechselbereitschaft des Kunden, denn er beabsichtigt bei der nächsten Beanspruchung wieder dieselbe Marke, dasselbe Produkt bzw. dieselbe Einkaufsstätte zu wählen.
1 Einleitende Betrachtung: Einführung in die veränderten Wettbewerbsbedingungen der Konsumgüterbranche und Definition der Forschungsfrage.
2 Rahmenkonzept Couponing: Definition von Couponing und Einordnung als konsumentengerichtete Verkaufsförderung in den Marketing-Mix.
3 Ziele und Einsatzoptionen: Untersuchung der Wirkungskette der Kundenbindung und Analyse spezifischer Coupon-Typen wie Rabatt-, Zugabe- und Treuecoupons.
4 Couponing und systematische Kundenbindungsprogramme: Analyse der Einbettung von Couponing in CRM-Systeme, Kundenkartenprogramme und Kundenclubs.
5 Implementierung und Rahmenbedingungen: Detaillierte Betrachtung der Prozessabläufe, Distributionskanäle, Erfolgskontrolle sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland.
6 Zusammenfassende Schlussfolgerungen: Fazit zur Wirksamkeit des Couponings als Instrument der Kundenbindung und Ausblick auf dessen Bedeutung in Deutschland.
Couponing, Kundenbindung, Kundenloyalität, Marketing-Mix, Verkaufsförderung, Kundenzufriedenheit, Customer Relationship Management, Cross-Selling, Up-Selling, Rabattcoupon, Treueprogramm, Distributionspolitik, Wettbewerbsrecht, Kundenwert, Konsumgüter.
Die Arbeit analysiert das Marketinginstrument Couponing und dessen Potenzial als strategisches Werkzeug zur langfristigen Kundenbindung in der Konsumgüterbranche.
Die Arbeit befasst sich mit der Wirkungskette der Kundenbindung, der Klassifizierung von Coupon-Typen, der Integration in Kundenbindungsprogramme sowie den rechtlichen und prozessualen Rahmenbedingungen.
Das Hauptziel ist zu prüfen, wie Couponing konkret zur Steuerung von Kundenverhalten beitragen kann und welche Rolle es bei der Kundenbindung im Konsumgüterbereich einnimmt.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der theoretischen Einordnung von Marketing-Instrumenten in das Customer Relationship Management.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Kundenbindung, die verschiedenen Coupon-Arten, die Einbindung in CRM-Systeme sowie die praktische Implementierung inklusive rechtlicher Anforderungen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Couponing, Kundenbindung, Kundenloyalität, Marketing-Mix, CRM und Wettbewerbsrecht charakterisiert.
Im Gegensatz zu Rabatt- oder Zugabecoupons, die oft transaktionsorientiert sind, sind Treuecoupons an langfristige Bonussysteme gekoppelt und zielen auf eine dauerhafte Belohnung des loyalen Kundenstamms ab.
Da Deutschland früher strikte Beschränkungen durch das Rabattgesetz hatte, ist das Verständnis der aktuellen Novellierungen im Wettbewerbsrecht (UWG) entscheidend für die rechtssichere Gestaltung von Coupon-Aktionen.
Der Loading-Effekt (Bevorratungseffekt) beschreibt, dass Kunden durch Mengenrabatte dazu animiert werden, sich mit einem Produkt zu bevorraten, was kurzfristig eine Wechselbarriere zur Konkurrenz aufbaut.
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