Diplomarbeit, 2002
66 Seiten, Note: 2,3
0. Inhaltsverzeichnis
2. Vorwort
3. Einleitung
4. RÜCKBLICK AUF DAS 5. FORSCHUNGSRAHMENPROGRAMM
4.1 AUFBAU
4.2 ERFAHRUNGEN VON UNTERNEHMEN MIT DEN RAHMENPROGRAMMEN
5. DAS 6. FORSCHUNGS RAHMENPROGRAMM
5.1 ZIEL UND GRUNDPRINZIPIEN
5.2 AUFBAU UND STRUKTUR DES 6. RAHMENPROGRAMMES
5.2.1 Bündelung der Forschung
5.2.2 Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraumes
5.2.3 Stärkung der Grundpfeiler des Europäischen Forschungsraumes
6. VERGLEICH 5. UND 6. RAHMENPROGRAMM
7. DER WEBDIENST CORDIS
8. DIE EUROPÄISCHE UNION IN BRANDENBURG
8.1 ZUKUNFTSAGENTUR BRANDENBURG
8.2 EURO INFO CENTRE
8.3 INNOVATION RELAY CENTRE
8.4 ZUSAMMENARBEIT DER EINZELNEN INSTITUTIONEN
9. DAS 6. RAHMENPROGRAMM IM LAND BRANDENBURG
9.1 MÖGLICHKEITEN UND CHANCEN FÜR GROßUNTERNEHMEN DER REGION
9.2 MÖGLICHKEITEN UND CHANCEN FÜR DIE KMU DER REGION
10. FAZIT
Die Arbeit analysiert die Potenziale und Chancen des sechsten Forschungsrahmenprogramms der EU für Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Land Brandenburg. Zentrale Forschungsfrage ist hierbei, ob die regionale Dimension der EU-Maßnahmen in Brandenburg wirksam greift und welche Hürden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Beantragung und Durchführung von Förderprojekten erleben.
4.2 Erfahrungen von Unternehmen mit den Rahmenprogrammen
Für diesen Punkt wurde vom Autor in Zusammenarbeit mit der Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) und dem Euro Info Centre (EIC), welches zur BAO GmbH in Berlin gehört, ein Fragebogen entworfen. Dieser befindet sich im Anhang der Arbeit.
Die beiden erwähnten Institutionen werden im Verlauf der Arbeit noch näher beschrieben.
Der Fragebogen wurde an circa eintausendneunhundert Unternehmen und Forschungseinrichtungen versandt. Leider war die Resonanz nicht sehr groß. Nur etwa fünf Prozent der angeschriebenen Adressaten antworteten. Auf mögliche Gründe wird weiter unten eingegangen.
Es kamen insgesamt einhundertundfünfzehn Rückläufer. Die Herkunft der Unternehmen bzw. die Zusammensetzung wird in den folgenden Diagrammen dargestellt.
4. Rückblick auf das 5. Forschungsrahmenprogramm: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Zielsetzung und Struktur des fünften Rahmenprogramms und analysiert die bisherigen Erfahrungen der Unternehmen mit den Fördermaßnahmen.
5. Das 6. Forschungsrahmenprogramm: Hier werden die Ziele, Grundprinzipien sowie der neue Aufbau und die Instrumente des sechsten Rahmenprogramms detailliert erläutert.
6. Vergleich 5. und 6. Rahmenprogramm: Die Gegenüberstellung verdeutlicht die evolutionären Änderungen bei den Instrumenten und die Anpassungen in den Beteiligungsregeln.
7. Der Webdienst CORDIS: Vorstellung der Online-Informationsdienste der EU, die als zentrales Werkzeug für die Unterstützung von Forschungsprojekten dienen.
8. Die Europäische Union in Brandenburg: Analyse der lokalen Unterstützungsstrukturen durch die Zukunftsagentur Brandenburg, das Euro Info Centre und das Innovation Relay Centre.
9. Das 6. Rahmenprogramm im Land Brandenburg: Einschätzung der spezifischen Chancen für Großunternehmen sowie für die KMU in der Region vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation.
10. Fazit: Zusammenfassende Bewertung, die den begrenzten Erfolg der Rahmenprogramme für die Mehrheit der Brandenburger Unternehmen aufgrund hoher bürokratischer und finanzieller Anforderungen konstatiert.
EU-Forschungsrahmenprogramm, Land Brandenburg, KMU-Förderung, Innovationsförderung, Zukunftsagentur Brandenburg, Euro Info Centre, Innovation Relay Centre, Europäischer Forschungsraum, Forschungsfinanzierung, EU-Antragsverfahren, Technologietransfer, Mittelzuweisung, Strukturfonds, Projektakquise, Wirtschaftsförderung.
Die Arbeit untersucht die Relevanz und Umsetzbarkeit des sechsten EU-Forschungsrahmenprogramms für Unternehmen und Forschungsinstitutionen im Land Brandenburg.
Im Fokus stehen die Analyse der EU-Instrumente, die Auswertung von Erfahrungen lokaler Unternehmen bei der Beantragung von Fördermitteln sowie die Rolle regionaler Vermittlungsstellen.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob Brandenburger Unternehmen die Angebote des sechsten Rahmenprogramms effektiv nutzen können oder ob strukturelle Barrieren, wie Eigenmittelbedarf oder Bürokratie, eine Teilnahme verhindern.
Es wurde eine primär empirische Datenerhebung mittels eines Fragebogens durchgeführt, der an ca. 1.900 Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Region versandt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der EU-Förderinstrumente und eine detaillierte Auswertung der erhobenen Unternehmensdaten bezüglich Erfolg, Kritik und Potenzialen im Förderkontext.
Wesentliche Begriffe sind EU-Rahmenprogramm, KMU, Brandenburg, Zukunftsagentur, Innovationsförderung und Förderinstrumente.
Oft mangelt es den regionalen KMU an der nötigen Kapitaldecke, um die hohen Anforderungen der EU-Förderprogramme zu erfüllen, zudem werden die komplexen Antragsmodalitäten oft als "KMU-feindlich" wahrgenommen.
Die ZAB fungiert als zentrale Dachmarke der Brandenburger Wirtschaftsförderung und unterstützt Unternehmen aktiv bei der Identifikation von Förderprogrammen und der Abwicklung der Antragsstellung.
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