Diplomarbeit, 2002
72 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Unternehmensbewertung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Sie analysiert zwei gängige Bewertungsmethoden, das Ertragswertverfahren und das Discounted Cashflow-Verfahren, und untersucht deren Eignung für die spezifischen Herausforderungen der KMU-Bewertung.
Die Einleitung führt in die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit ein. Kapitel 2 beleuchtet die Abgrenzung und die Besonderheiten von KMU im Kontext der Unternehmensbewertung. Kapitel 3 behandelt die grundlegenden Konzepte und Anforderungen der Unternehmensbewertung, einschließlich der Wert- und Werttheorien. Kapitel 4 erläutert die Grundlagen des Ertragswert- und Discounted Cashflow-Verfahrens. Kapitel 5 analysiert das Prognoseproblem in der KMU-Bewertung und stellt verschiedene Lösungsansätze vor. Kapitel 6 vergleicht die beiden Bewertungsmethoden und untersucht deren Eignung für KMU. Kapitel 7 präsentiert ein modifiziertes Ertragswertverfahren für die Bewertung von KMU. Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht ein Fazit.
Unternehmensbewertung, Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Ertragswertverfahren, Discounted Cashflow-Verfahren, Prognoseproblem, Kapitalisierungszinssatz, Free Cashflow, Bewertungsanlässe, Werttheorien, subjektive Faktoren, Informationsbeschaffung.
Beim Ertragswertverfahren wird der Unternehmenswert aus den zukünftigen Erträgen abgeleitet, die auf den Bewertungsstichtag abgezinst werden.
Das DCF-Verfahren ermittelt den Unternehmenswert durch die Abzinsung der künftigen Free Cashflows mit den gewogenen Kapitalkosten (WACC).
KMU zeichnen sich oft durch eine starke Abhängigkeit vom Inhaber, eine geringere Datenbasis und spezifische Risiken aus, die in der Bewertung (z.B. durch Inhaberlohn) berücksichtigt werden müssen.
Da der Wert eines Unternehmens in der Zukunft liegt, müssen Annahmen getroffen werden, die mit Unsicherheiten behaftet sind; bei KMU ist die Informationsbeschaffung hierfür oft schwierig.
Dieser Zinssatz spiegelt die Renditeerwartung des Investors wider und dient dazu, künftige Zahlungen auf ihren heutigen Wert umzurechnen.
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