Diplomarbeit, 2002
72 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Kleine und mittlere Unternehmen in der Unternehmensbewertung
2.1 Abgrenzungsmerkmale von kleinen und mittleren Unternehmen zu Großunternehmen
2.1.1 Quantitative Merkmale
2.1.2 Qualitative Merkmale
2.2 Besonderheiten von kleinen und mittleren Unternehmen für die Unternehmensbewertung
2.2.1 Besonderheiten in der Unternehmensführung
2.2.2 Besonderheiten in der Unternehmensstruktur und –organisation
2.2.3 Größenbedingte Besonderheiten
3 Grundlagen der Unternehmensbewertung
3.1 Bewertungsanlässe
3.1.1 Nicht transaktionsbezogene Anlässe
3.1.2 Transaktionsbezogene Anlässe
3.2 Wert und Werttheorien in der Unternehmensbewertung
3.2.1 Wert eines Unternehmens
3.2.2 Betriebswirtschaftliche Werttheorien
3.2.2.1 Objektive und subjektive Werttheorie
3.2.2.2 Funktionale Werttheorie
3.3 Grundsätzliche Anforderungen an die Unternehmensbewertung
4 Grundlagen ausgewählter Bewertungsverfahren
4.1 Das Ertragswertverfahren
4.1.1 Das Bewertungsmodell
4.1.2 Die Elemente des Ertragswertverfahrens
4.1.2.1 Die Ertragsgröße
4.1.2.2 Der Kapitalisierungszinssatz
4.1.3 Die Berücksichtigung von Ertragsteuern
4.2 Das Discounted Cashflow-Verfahren
4.2.1 Das Bewertungsmodell
4.2.2 Die Elemente des Discounted Cashflow-Verfahrens
4.2.2.1 Der bewertungsrelevante Free Cashflow
4.2.2.2 Die gewogenen durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC)
4.2.3 Die Berücksichtigung von Ertragsteuern
5 Das Prognoseproblem in der Unternehmensbewertung unter Berücksichtigung der Besonderheiten von kleinen und mittleren Unternehmen
5.1 Begriff der Prognose
5.2 Schwierigkeiten der Prognose, mögliche Lösungsansätze sowie ihre Eignung für die Unternehmensbewertung von kleinen und mittleren Unternehmen
5.2.1 Probleme und Lösungsmöglichkeiten bei der Informationsbeschaffung
5.2.1.1 Probleme bei der Informationsbeschaffung
5.2.1.2 Lösungsmöglichkeiten bei der Informationsbeschaffung
5.2.2 Problembereiche allgemeiner Prognoseverfahren und ihre Eignung für die Unternehmensbewertung von kleinen und mittleren Unternehmen
5.2.2.1 Die Zeitreihenanalyse
5.2.2.2 Intuitive Prognoseverfahren
5.2.3 Die Notwendigkeit der Berücksichtigung des Risikos
5.2.3.1 Die Berücksichtigung des Risikos im Ertragswertverfahren
5.2.3.2 Die Berücksichtigung des Risikos im Discounted Cashflow-Verfahren
5.2.3.3 Die Eignung der Methoden für kleine und mittlere Unternehmen
5.2.4 Schwierigkeiten und Lösungsmöglichkeiten bei der Bestimmung des Prognosezeitraums
5.3 Grenzen der Prognoseverfahren
6 Unterschiede des Ertragswertverfahrens zum Discounted Cashflow-Verfahren und ihre Eignung für kleine und mittlere Unternehmen
6.1 Verfahrenstypische Unterschiede zwischen dem Ertragswertverfahren und dem Discounted Cashflow-Verfahren
6.2 Die Eignung des Ertragswertverfahrens und des Discounted Cashflow-Verfahrens für die Bewertung von kleinen und mittleren Unternehmen
7 Darstellung einer Unternehmensbewertung anhand eines modifizierten Ertragswertverfahrens für kleine und mittlere Unternehmen
7.1 Darstellung des Ausgangssachverhaltes
7.2 1. Schritt: Der Informationsbeschaffungsprozess
7.3 2. Schritt: Abgrenzung des Bewertungsobjektes und Bereinigung der Vergangenheitsergebnisse
7.4 3. Schritt: Prognose der Einzahlungsüberschüsse
7.5 4. Schritt: Berücksichtigung von subjektiven Faktoren von kleinen und mittleren Unternehmen
7.5.1 Unternehmerqualität
7.5.2 Unternehmerlohn
7.6 5. Schritt: Ermittlung des Kapitalisierungszinssatzes
7.7 6. Schritt: Gesonderte Bewertung des nicht betriebsnotwendigen Vermögens
7.8 7. Schritt: Berechnung des Ertragswertes
8 Schlussbetrachtungen
Die Arbeit untersucht die Eignung des Ertragswertverfahrens und des Discounted Cashflow-Verfahrens (DCF-Verfahrens) für die Bewertung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) unter besonderer Berücksichtigung des Prognoseproblems. Dabei wird analysiert, wie trotz begrenzter Informationsgrundlagen und hoher Zukunftsunsicherheit bei KMU eine fundierte Unternehmensbewertung durchgeführt werden kann.
5.2.2.1 Die Zeitreihenanalyse
Die Zeitreihenanalyse ist eine spezielle Form der Regressionsanalyse und zählt somit zu den mathematisch-statistischen Prognoseverfahren. Die folgenden Aussagen können grundsätzlich auf die mathematisch-statistischen Verfahren übertragen werden. Voraussetzung einer Zeitreihenanalyse ist eine chronologisch geordnete Datenbasis, wie z. B. eine Reihe von Cashflow-Größen innerhalb eines bestimmten Zeitraums, die als sogenannte Zeitreihe die Basis der Prognose bilden. Hieraus wird versucht durch die Ermittlung von Regelmäßigkeiten einen vereinfachten Kurvenverlauf zu ermitteln, wodurch dann eine Prognose der zukünftigen Entwicklung ermöglicht wird.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Unternehmensbewertung ein und begründet die Notwendigkeit, spezifische Ansätze für kleine und mittlere Unternehmen zu entwickeln.
2 Kleine und mittlere Unternehmen in der Unternehmensbewertung: Hier werden KMU definiert und ihre charakteristischen Besonderheiten in der Führung und Organisation erläutert, die eine spezielle Bewertung erfordern.
3 Grundlagen der Unternehmensbewertung: Dieses Kapitel legt die theoretischen Fundamente, inklusive Bewertungsanlässe und grundlegender Anforderungen, fest.
4 Grundlagen ausgewählter Bewertungsverfahren: Es werden die Funktionsweise und Elemente des Ertragswertverfahrens sowie des DCF-Verfahrens detailliert dargestellt.
5 Das Prognoseproblem in der Unternehmensbewertung unter Berücksichtigung der Besonderheiten von kleinen und mittleren Unternehmen: Das Kapitel behandelt intensiv die Schwierigkeiten bei der Zukunftsplanung für KMU und analysiert Methoden zur Risikoberücksichtigung.
6 Unterschiede des Ertragswertverfahrens zum Discounted Cashflow-Verfahren und ihre Eignung für kleine und mittlere Unternehmen: Hier werden die beiden Verfahren verglichen und ihre Eignung für KMU kritisch bewertet.
7 Darstellung einer Unternehmensbewertung anhand eines modifizierten Ertragswertverfahrens für kleine und mittlere Unternehmen: Die Anwendung des modifizierten Ertragswertverfahrens wird anhand eines durchgängigen Praxisbeispiels veranschaulicht.
8 Schlussbetrachtungen: Die Ergebnisse der Arbeit werden zusammengefasst und es werden offene Forschungsfragen für die Zukunft aufgezeigt.
Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, Discounted Cashflow-Verfahren, DCF, Prognoseproblem, Kleine und mittlere Unternehmen, KMU, Unternehmensnachfolge, Kapitalisierungszinssatz, Risikoberücksichtigung, Unternehmensführung, Bilanzanalyse, Informationsbeschaffung, Unternehmerlohn, Modifiziertes Ertragswertverfahren
Die Arbeit befasst sich mit der Unternehmensbewertung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und vergleicht dabei das klassische Ertragswertverfahren mit dem Discounted Cashflow-Verfahren.
Die Schwerpunkte liegen auf den Besonderheiten von KMU bei der Bewertung, dem komplexen Prognoseproblem in der Unternehmensplanung und der praktischen Anwendung von Bewertungsverfahren.
Das Ziel ist es, die Eignung der beiden genannten Bewertungsverfahren für KMU zu prüfen und aufzuzeigen, wie das Prognoseproblem bei der Bewertung kleinerer Unternehmen gelöst werden kann.
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und ein praxisorientiertes, zusammenhängendes Rechenbeispiel, um die Anwendung des modifizierten Ertragswertverfahrens zu demonstrieren.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Bewertungsverfahren vor allem die Herausforderungen bei der Informationsbeschaffung und die Notwendigkeit der Risikoberücksichtigung vertieft.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Unternehmensbewertung, KMU, Ertragswertverfahren, DCF, Prognose und Risiko charakterisiert.
KMU sind aufgrund ihrer engen Struktur und der zentralen Rolle des Eigentümer-Unternehmers oft schwerer mit rein mathematisch-statistischen Modellen zu bewerten, da hier "soft-skills" und persönliche Faktoren eine größere Rolle spielen.
Das Ertragswertverfahren ermöglicht durch seine Flexibilität bei der Risikozuschlagsmethode eine stärkere Einbeziehung individueller subjektiver Faktoren des Unternehmers, die bei KMU häufig dominieren.
Da beim KMU meist keine Marktentlohnung für den Arbeitseinsatz des Unternehmers vorliegt, ist ein kalkulatorischer Unternehmerlohn anzusetzen, um eine Vergleichbarkeit mit anderen Investitionsmöglichkeiten am Kapitalmarkt zu gewährleisten.
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