Diplomarbeit, 2006
133 Seiten, Note: 2
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema Jugendarbeitslosigkeit und der Lebensweltorientierung im Rahmen des sozialräumlichen Beschäftigungsprojektes Space!Lab. Die Arbeit untersucht die Herausforderungen, denen junge Menschen im Arbeitsmarkt gegenüberstehen, und analysiert den Ansatz des Space!Lab, um eine effektive und bedarfsgerechte Unterstützung für diese Zielgruppe zu gewährleisten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext der Jugendarbeitslosigkeit und die Relevanz des Themas aufzeigt. Im zweiten Kapitel werden grundlegende Begriffe wie Arbeit und Arbeitslosigkeit definiert, die historische Entwicklung der Arbeitsgesellschaft beleuchtet und die verschiedenen Formen der Arbeitslosigkeit dargestellt.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Jugendphase und den Besonderheiten dieser Lebensphase, einschließlich der Themen Pubertät, Adoleszenz, Entwicklungsaufgaben und Identität. Die Bedeutung von Bildung und Qualifikation wird im vierten Kapitel näher beleuchtet, wobei das österreichische Bildungssystem, der Funktionsverlust der Schule und die Situation von Bildungsbenachteiligten jungen Migranten im Fokus stehen.
Das fünfte Kapitel befasst sich mit dem Begriff der Qualifikation und dem Beruf und analysiert die Berufsinformation, das duale System, Schlüsselqualifikationen und die Bedeutung von Flexibilität und Teamarbeit.
Das sechste Kapitel beleuchtet verschiedene arbeitsmarktpolitische Konzepte, die darauf abzielen, die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen, darunter der Ausbau des Auffangnetzes für Jugendliche, Berufslehrgänge, Maßnahmen zur Erhöhung des Angebots an Lehrstellen und Ausbildungsplätzen, sowie integrative Berufsausbildung.
Im siebten Kapitel wird das AMS,,Jugendliche“ Wien vorgestellt und die Synergieprobleme bei Beratungsabläufen diskutiert. Die Forschungsfrage und die Hypothese der Arbeit werden im achten Kapitel formuliert.
Das neunte Kapitel beschreibt die Methodik der Forschung, wobei der Fokus auf dem qualitativen Interview als Instrument der Datenerhebung liegt. Die Interviewpartner werden im zehnten Kapitel vorgestellt und die einzelnen Interviews werden im elften Kapitel ausgewertet.
Das zwölfte Kapitel beschreibt das Equal Projekt „Space!Lab“ im Detail, einschließlich der Zielgruppen, der inhaltlichen Schwerpunkte, der Module und der Case Management-Ansätze.
Das dreizehnte Kapitel befasst sich mit den Lernzielen einer lebensweltorientierten Jugendberufshilfe, während das vierzehnte Kapitel das Konzept des Empowerment im Detail beleuchtet, einschließlich seiner verschiedenen Dimensionen, Wirkungsdynamiken und Anwendungsmöglichkeiten im Kontext der Jugendberufshilfe.
Das fünfzehnte Kapitel untersucht die Bedeutung der sozialen Integration im Kontext der Jugendarbeitslosigkeit und das sechzehnte Kapitel analysiert die Herausforderungen und Strategien des Stigma-Managements für junge Menschen mit Arbeitslosigkeitserfahrungen.
Jugendarbeitslosigkeit, Lebensweltorientierung, sozialräumliches Beschäftigungsprojekt, Space!Lab, Empowerment, Case Management, soziale Integration, Stigma-Management, Österreich, Arbeitsmarkt, Bildung, Qualifikation, Arbeitsmarktpolitik.
Space!Lab ist ein sozialräumliches Beschäftigungsprojekt in Wien, das bildungsbenachteiligte Jugendliche durch einen lebensweltorientierten Ansatz bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt.
Dieser Ansatz orientiert sich an der konkreten Alltagswelt und den individuellen Problemen der Jugendlichen, statt sie nur unter Druck in den Arbeitsmarkt zu vermitteln.
Die Arbeit erläutert saisonale, friktionelle, konjunkturelle, strukturelle sowie die sogenannte "Mismatch"-Arbeitslosigkeit.
Empowerment umfasst psychologische und politische Aspekte, die darauf abzielen, das Selbstvertrauen der Jugendlichen zu stärken und sie zur aktiven Gestaltung ihres Lebens zu befähigen.
Jugendliche mit Brüchen in der Erwerbsbiographie leiden oft unter Stigmatisierung. Stigma-Management hilft ihnen, mit dieser Ausgrenzung umzugehen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Soft Skills sind soziale und personalkompetente Fähigkeiten (z.B. Teamfähigkeit, Flexibilität), die neben fachlichen Qualifikationen entscheidend für die berufliche Integration sind.
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