Diplomarbeit, 2006
80 Seiten, Note: 2.3
Diese Diplomarbeit analysiert die demokratischen Entwicklungspotenziale im Nahen Osten am Beispiel von Ägypten und Iran. Ziel ist es, herauszufinden, ob es in der islamischen Welt bereits demokratische Entwicklungen gibt oder ob bereits demokratische Strukturen existieren, und inwieweit diese Potenziale für eine Verbesserung des Staatsbildes ausschlaggebend sind. Die Arbeit betrachtet dabei gleichermaßen die möglichen Hindernisse für eine demokratische Entwicklung. Es soll jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass die Demokratie die bestmögliche Staatsform für islamische Staaten darstellt. Die Untersuchung konzentriert sich vielmehr auf die Frage, ob bereits bestehende Potenziale eine solche Entwicklung unterstützen könnten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik und stellt die Relevanz des Themas im Kontext der Terroranschläge vom 11. September 2001 heraus. Anschließend werden die Begriffe "Demokratie" und "Islam" hinsichtlich ihrer historischen Entwicklung und aktuellen Sichtweisen definiert. Ein demokratischer Beurteilungsmaßstab wird entwickelt, um die Analyse der islamischen Staaten zu ermöglichen. Die folgenden Kapitel widmen sich jeweils Ägypten und Iran, wobei die demokratische Entwicklungsgeschichte, die aktuelle politische Situation und die Analyse der Demokratiemerkmale anhand des entwickelten Beurteilungsmaßstabs dargestellt werden.
Die zentralen Schlüsselwörter der Diplomarbeit sind: Demokratie, Islam, islamische Demokratie, Demokratisierung, Naher Osten, Ägypten, Iran, politisches System, Verfassung, Wahlsystem, Menschenrechte, Bürgerrechte, Islamischer Reformismus.
Die Diplomarbeit untersucht diese Frage anhand demokratischer Entwicklungspotenziale in Ägypten und dem Iran, ohne vorauszusetzen, dass Demokratie die einzig mögliche Staatsform ist.
Ägypten gilt oft als das „westlichste“ islamische Land, während der Iran als einziger Staat eine explizit auf dem Islam basierende Verfassung besitzt.
Die Arbeit definiert die Grundlagen des Islams (Koran, Scharia, Konfessionen) und untersucht, wie diese das Verständnis von Staat und Recht beeinflussen.
Es wird analysiert, wie Grund- und Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Gewaltenteilung in der Praxis der beiden Länder tatsächlich umgesetzt werden.
Die Untersuchung berücksichtigt historische Altlasten, religiöse Auslegungen und die aktuelle politische Machtstruktur in den jeweiligen Staaten.
Die Anschläge lösten in der westlichen Welt verstärkt Fragen nach der Modernisierungsfähigkeit des Islams und seiner Vereinbarkeit mit westlichen Staatsformen aus.
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