Diplomarbeit, 2002
52 Seiten, Note: 2,3
1 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Datendienste in Mobilfunknetzen
2.1 GSM
2.1.1 Aufbau des GSM Systems
2.1.2 Standard Datendienste
2.1.3 HSCSD Service
2.1.4 General Packet Radio Service (GPRS)
2.2 Universal Mobile Telecommunications System (UMTS)
2.3 Zusammenfassung
3 Technologien zur drahtlosen Datenübertragung
3.1 Wireless Application Protocol (WAP)
3.2 i-Mode
3.3 PalmOS
3.4 J2ME
3.5 Zusammenfassung
4 Systemarchitekturen
4.1 Definitionen
4.2 Multi-Tier Architekturen
4.2.1 Client/Server Architektur
4.2.2 3-Tier Architektur
4.3 Multi-Channel-Architektur
4.3.1 Einsatzgebiet
4.3.2 Vorteile einer Multi-Channel Architektur
4.3.3 Nachteile einer Multi-Channel Architektur
4.3.4 Umsetzung einer Multi-Channel Architektur
5 Konzeptvorschlag
5.1 Aktuelle Situation und allgemeine Ziele
5.2 Geplante Mobile Dienste
5.3 Anforderungen an die mobilen Dienste
5.4 Auswahl der zu verwendenden Komponenten
5.5 Einbindung in die Gesamtarchitektur
5.6 Probleme bei der Anbindung
6 Ausblick und Fazit
Die Arbeit analysiert die technischen Möglichkeiten zur Anbindung mobiler Endgeräte an moderne Bankensystemarchitekturen, um den wachsenden Anforderungen an mobiles Banking gerecht zu werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung eines Konzeptvorschlags, der Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit bei der Integration von „Mobile Devices“ in bestehende IT-Infrastrukturen priorisiert.
4.3.2 Vorteile einer Multi-Channel Architektur
Es gibt eine Reihe von Vorteilen, die sich durch die Implementation einer Multi-Channel Architektur im Gegensatz zu einer Ein-Kanal Architektur ergeben. Die wichtigsten bei einer 3-Tier-Multi-Channel Architektur sind:
Vermeidung von Redundanzen durch eine gemeinsame Datenbasis und Geschäftslogik.
Einheitliche Darstellung von Daten.
Einfache Erweiterung mit neuen Channels bzw. Diensten durch den modularen Aufbau.
Austausch von Komponenten ohne größeren Aufwand.
Reduzierung der Kosten durch Einmalentwicklung von Funktionen und technischen Systemen.
Cross-Channel-Process-Fähigkeit, d.h. ein Dienst kann über mehrere Kanäle benutzt werden (Anfrage übers Internet, Antwort über E-Mail und Abschluss übers Handy).
Einfache Wartung und günstigere Lastverteilung.
Höhere Flexibilität bei den Prozessen.
Änderung der Architektur ohne Beeinflussung anderer Kanäle bzw. Schichten.
Leichte Integration von bestehenden Systemen.
Skalierbarkeit durch Hinzufügen von Servern in den einzelnen Schichten.
1 Ziel und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Potenziale des Mobile Bankings und Vorstellung der Forschungsfrage zur technischen Anbindung mobiler Geräte.
2 Datendienste in Mobilfunknetzen: Detaillierte Betrachtung der verfügbaren Mobilfunknetze und deren Datendienste inklusive technischer Grundlagen wie GSM, GPRS und UMTS.
3 Technologien zur drahtlosen Datenübertragung: Vergleich verschiedener Technologien für den mobilen Datenzugriff unter Berücksichtigung von WAP, i-Mode, PalmOS und J2ME.
4 Systemarchitekturen: Untersuchung gängiger Systemstrukturen mit Fokus auf die Vorteile der Multi-Tier- und Multi-Channel-Architektur für den Bankensektor.
5 Konzeptvorschlag: Präsentation einer konkreten Strategie zur Implementierung mobiler Dienste in eine Bankensystemarchitektur unter Einbeziehung von J2EE und JMS.
6 Ausblick und Fazit: Zusammenfassende Bewertung der technologischen Entwicklungen und Einschätzung der künftigen Bedeutung von Transaktionsdiensten bei mobilen Geräten.
Mobile Banking, Mobile Devices, Systemarchitektur, Multi-Channel-Architektur, GSM, GPRS, UMTS, WAP, i-Mode, J2ME, Bankensystem, M-Commerce, Datendienste, Softwarearchitektur, Sicherheitslösungen
Die Arbeit untersucht die technischen Herausforderungen und Möglichkeiten, mobile Endgeräte („Mobile Devices“) in bestehende, komplexe Bankensysteme zu integrieren.
Die Kernbereiche umfassen Mobilfunk-Datendienste, Technologien zur mobilen Datenübertragung, verschiedene Systemarchitekturen sowie deren spezifische Eignung für den Finanzsektor.
Ziel ist es, einen technischen Konzeptvorschlag zu erarbeiten, wie mobile Endgeräte sicher und effizient an eine moderne Bankensystemarchitektur angebunden werden können.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse bestehender technischer Standards sowie eine konzeptionelle Systemstudie zur Lösungsfindung.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Mobilfunknetze, den Vergleich unterschiedlicher mobiler Übertragungstechnologien sowie den Aufbau von Multi-Channel-Architekturen.
Die wichtigsten Schlagworte sind Mobile Banking, Systemarchitektur, Multi-Channel-Architektur, WAP, J2ME und Datensicherheit.
Sie ermöglicht eine medienbruchfreie und effiziente Bereitstellung von Diensten über verschiedene Kanäle (Internet, Handy, etc.) bei gleichzeitiger Nutzung einer zentralen Datenbasis.
J2ME wird als bevorzugte Technologie für Transaktionsdienste identifiziert, da es eine sichere Ende-zu-Ende-Verbindung unterstützt und lokale Offline-Funktionalitäten auf dem Endgerät erlaubt.
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