Masterarbeit, 2006
73 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Ziel und Gang dieser Arbeit
1.2 Begriffsabgrenzungen „Neue elektronische Marketing-kommunikation“
2. Kunden und Marken im Zeitalter der Medienkonvergenz
2.1 Kunden- und Markenwissen in Bezug auf klassische Medien
2.1.1 Demografie und Kundentypen
2.1.2 Kundenverhalten und Kaufentscheidungen
2.1.3 Kategorien von Markenprodukten
2.1.4 Klassische Marketingkommunikation
2.1.5 Nicht-klassische Marketingkommunikation
2.2 Die Kunden im Medium Internet
2.2.1 Soziodemographie der Internetnutzer in Deutschland
2.2.2 Nutzungsverhalten im Internet
2.2.3 Kaufverhalten und Produktarten
3. Neue elektronische Marketingkommunikation
3.1 Stand und Entwicklung des Internets
3.1.1 Verbreitung des Internets unter deutschen Anwendern
3.1.2 Technologische Treiber der Verbreitung
3.1.3 Internetsuchmaschinen
3.2 Stand und Entwicklung der Marketingkommunikation im Internet
3.2.1 Homepages und Shops
3.2.2 Online-Werbung
3.2.3 E-Mail-Marketing
4. Bewertung ausgewählter neuer elektronischer Kommunikationsinstrumente
4.1 Mobile Devices
4.1.1 Technologie
4.1.2 Zielgruppenansprache und Werbemöglichkeiten
4.1.3 Chancen und Risiken im Einsatz
4.2 Blogs und Rss-Feeds
4.2.1 Technologie
4.2.2 Zielgruppenansprache und Werbemöglichkeiten
4.2.3 Chancen und Risiken im Einsatz
4.3 Podcasts
4.3.1 Technologie
4.3.2 Zielgruppenansprache und Werbemöglichkeiten
4.3.3 Chancen und Risiken im Einsatz
4.4 IPTV
4.4.1 Technologie
4.4.2 Zielgruppenansprache und Werbemöglichkeiten
4.4.3 Chancen und Risiken im Einsatz
5. Resümee und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen und Risiken neuer elektronischer Kommunikationsinstrumente im Marketing von Markenartikelherstellern. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezieltere Kundenansprache im Internet die Effizienz der Marketingkommunikation gesteigert werden kann.
3.1.3 Internetsuchmaschinen
Zusätzlich zu den technologischen Treibern, zu denen auch die zunehmende Verbreitung der Internet-Hosts gehört, gibt es eine Anwendung, die eine Handhabung auch für ungeübte Personen vereinfacht und zu schnellen Resultaten bei der Recherche im Internet führt. Das wiederum führt zu weniger Berührungsängsten für die ungeübten bzw. unerfahrenen Internetanwender.
Diese einfach zu handhabenden Helfer sind die sog. Suchmaschinen. Ihre Bedeutung für die Verbreitung der Nutzung des Internets sieht man daran, dass ihre Verwendung zur zweithäufigsten Tätigkeit im Internet nach der Bearbeitung von E-Mails gehört; es ist die Online-Recherche mithilfe von Suchmaschinen. Die bekanntesten Online-Suchmaschinen sind Google, MSN von Microsoft und Yahoo. Sie durchsuchen das Internet nach Inhalten, die dem eingegebenen Suchwort entsprechen und listen das Suchergebnis nach Relevanz sortiert auf. Die Mechanismen, die zur Auflistung der Suchergebnisse führen, sind je nach Anbieter von Suchmaschinentechnologie unterschiedlich und annähernd unbekannt.
Ein hohes Ranking hängt wahrscheinlich von folgenden Merkmalen ab:56
• die grundlegende Bedeutung eines Dokuments (bei Google der PageRank-Wert)
• Häufigkeit und Stellung der Suchbegriffe im jeweils gefundenen Dokument
• Einstufung und Anzahl der zitierten Dokumente
• Häufigkeit von Verweisen anderer Dokumente auf das im Suchergebnis enthaltene Dokument sowie in Verweisen enthaltener Text
• Einstufung der Qualität der verweisenden Dokumente (ein Link von einem „guten“ Dokument ist mehr wert als der Verweis von einem „mittelmäßigen“ Dokument).
Die Suchmaschinenanbieter sind insofern interessant, als sie die Chance bieten, zielgenau werbliche Inhalte in Form von bezahlten Anzeigen ihren Seiten an die Kunden zu kommunizieren, die zu den eingegebenen Suchwörtern für ein Thema oder Produkt passen und deswegen eine hohe Relevanz haben. Man spricht dann von „Behavioral Ad Targeting“.57
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der digitalen Marketingkommunikation ein und legt das Ziel und den Gang der Arbeit dar.
2. Kunden und Marken im Zeitalter der Medienkonvergenz: In diesem Kapitel wird das Konsumentenverhalten in Bezug auf klassische Medien und das Internet analysiert sowie das Markenverständnis erörtert.
3. Neue elektronische Marketingkommunikation: Das Kapitel behandelt den technologischen Status quo des Internets und die gängigen Formen der digitalen Kommunikation.
4. Bewertung ausgewählter neuer elektronischer Kommunikationsinstrumente: Hier erfolgt eine detaillierte Prüfung moderner Instrumente hinsichtlich ihrer Eignung für Markenartikelhersteller.
5. Resümee und Ausblick: Das Fazit fasst die Chancen und Risiken zusammen und gibt einen Ausblick auf die Zukunft der elektronischen Marketingkommunikation.
Neue elektronische Marketingkommunikation, Markenartikelhersteller, Internet, Mobile Marketing, Blogs, RSS-Feeds, Podcasts, IPTV, Kundenbindung, Zielgruppenansprache, Online-Werbung, E-Mail-Marketing, Permission-Marketing, Medienkonvergenz, Suchmaschinen-Marketing.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken neuer elektronischer Kommunikationsinstrumente in der Zielgruppenansprache für Markenartikelhersteller.
Im Fokus stehen das veränderte Konsumentenverhalten im digitalen Zeitalter, die technologische Basis des Internets und die spezifische Bewertung von Kanälen wie Mobile Marketing, Blogs, Podcasts und IPTV.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Effizienz in der Marketingkommunikation durch den Einsatz digitaler Instrumente steigern und Streuverluste reduzieren können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Auswertung aktueller Studien zum Mediennutzungsverhalten sowie der Bewertung spezifischer Online-Marketing-Instrumente.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Kunden im Internet sowie die detaillierte technische und strategische Evaluation neuer Kommunikationsformen für Markenhersteller.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Neue elektronische Marketingkommunikation, Zielgruppenansprache, Mobile Marketing, Permission-Marketing und Kundenbindung charakterisiert.
Blogs ermöglichen eine Many-to-Many-Kommunikation, die unkontrollierbare Dynamiken bei negativer Berichterstattung erzeugen kann, was zu Markenschäden führen kann.
Die Hörerschaft von Podcasts besteht laut Arbeit aktuell überwiegend aus jungen, männlichen und sehr technologie-affinen Konsumenten, oft mit einem Hintergrund in der ITK-Branche.
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