Magisterarbeit, 2006
128 Seiten, Note: 1,0
Diese Hausarbeit untersucht den Bedeutungswandel von Erwerbsarbeit im Kontext gesellschaftlicher Transformation. Der Fokus liegt auf der subjektiven Erfahrung von Arbeit in der ehemaligen DDR und im vereinigten Deutschland. Die qualitative Studie analysiert, wie sich die Arbeitsbiografien von Ostdeutschen durch die Wende und die darauffolgende Transformation verändert haben.
Die Hausarbeit beginnt mit einer Definition des Begriffs ,Arbeit' und seiner Bedeutung für die Lebensgestaltung. Sie untersucht die institutionellen Rahmenbedingungen und Arbeitsstrukturen in der DDR und analysiert die Auswirkungen der Wende auf die Arbeitswelt in Ostdeutschland.
Die Untersuchung analysiert die subjektiven Erfahrungen von Arbeit in der Erwerbsbiografie anhand von narrativen Interviews. Sie untersucht, wie sich die Arbeitswelt für Ostdeutsche nach der Wende verändert hat, welche Herausforderungen und Chancen sich für sie ergeben haben und wie sie mit der neuen Situation umgehen.
Die Arbeit betrachtet auch die Rolle der Familie und der sozialen Einbindung in der Lebensgestaltung von Ostdeutschen im vereinigten Deutschland. Sie analysiert, wie sich die Lebensumstände, die Arbeitsbedingungen und die sozialen Beziehungen von Ostdeutschen nach der Wende verändert haben.
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen der Arbeit und der Biographie im Kontext der gesellschaftlichen Transformation in Ostdeutschland. Die Untersuchung befasst sich mit Begriffen wie Arbeitsgesellschaft, Erwerbsbiografie, Transformation, Arbeitsmarktintegration, Identität und soziale Einbindung.
Nach 1989 wandelte sich Arbeit von einer staatlich garantierten Vollbeschäftigung mit hoher sozialer Einbindung im Betrieb hin zu einem unsicheren Gut in einer marktwirtschaftlichen Erwerbsgesellschaft.
Der Betrieb war das Zentrum des sozialen Lebens, in dem nicht nur gearbeitet wurde, sondern auch Freizeit, Kinderbetreuung und soziale Sicherung organisiert waren.
Es handelt sich um eine qualitative Untersuchung, die auf narrativen Interviews basiert, um die subjektiven Lebensgeschichten und Arbeitserfahrungen der Menschen zu erfassen.
Die Studie typisiert Arbeit als "Arbeiten mit Gemeinschaft", "Arbeiten als Tätigsein" und "Arbeiten gegen Lohn", um verschiedene Motivationslagen und Identitätsmuster zu beschreiben.
Die Familie fungierte oft als "Lückenbüßer" und stabiles Netzwerk, um die Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt und den Verlust betrieblicher Sozialstrukturen aufzufangen.
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