Diplomarbeit, 2005
135 Seiten, Note: 2
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
1. Zusammenfassung
2. Theoretischer Ausgangspunkt: Partnerschaftskonflikte als Risikofaktoren für Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern
2.1 Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern
2.1.1 Definition, Erscheinungsformen und Auftretenshäufigkeiten
2.1.2 Altersunterschiede
2.1.3 Geschlechtsunterschiede
2.1.4 Verlaufsmuster
2.1.5 Komorbidität
2.1.6 Erklärungsmodelle
2.2 Partnerschaftszufriedenheit
2.2.1 Stress und Belastungen
2.2.1.1 Stress: Auswirkungen und Bewältigung
2.2.1.2 Übergang zur Elternschaft
2.2.2 Erklärungsmodelle
2.2.3 Auswirkungen auf die Kinder
2.2.4 Zufriedenheit in der Partnerschaft
2.3 Konflikte zwischen den Eltern
2.3.1 Art der Konflikte
2.3.2 Inhalte von Konflikten
2.3.3 Auffälligkeiten der Kinder
2.3.3.1 Geschlechtsunterschiede
2.3.3.2 Alter der Kinder
2.3.4 Vermittelnde Faktoren zwischen Elternkonflikten und dem Verhalten von Kindern
2.3.4.1 Theorien und Modelle
2.3.4.2 Erziehungsverhalten
2.3.4.3 Eltern-Kind-Beziehungen
2.3.4.4 Emotionale Sicherheit
2.3.4.5 Konflikte und Trennung
2.4 Scheidung
2.4.1 Scheidungsrisiken
2.4.2 Auswirkungen auf die Kinder
2.5. Alleinerziehende und ihre Kinder
3. Forschungsfragen
4. Methode
4.1 Stichprobenbeschreibung, Untersuchungsdurchführung
4.2 Versuchsplan
4.2.1 Prädiktorvariablen
4.2.2 Kriteriumsvariable
4.2.3 Hypothesen
4.3 Instrument
4.3.1 Strength and Difficulties Questionnaire (SDQ)
4.3.2 Zufriedenheit in Paarbeziehungen (ZIP)
4.3.3 Sozialfragebogen
4.3.4 Trennungsfragebogen (T-FB)
4.4 Statistische Auswertungstechniken (Inferenzstatistik)
5. Ergebnisse
5.1 Deskriptive Statistik zu soziodemographischen Variablen
5.2 Hypothesengeleitete inferenzstatistische Analysen
5.2.1 Hypothese 1: Partnerschaftsqualität
5.2.2 Hypothese 2: Verhaltensauffälligkeiten
5.2.3 Hypothese 3: Geschlecht des Kindes
5.2.4 Hypothese 4: Konfliktpotential
5.2.5 Hypothese 5: Trennungszeitpunkt
5.2.6 Hypothese 6: Konfliktlösung
6. Diskussion
6.1 Deskriptive Statistik
6.2 Hypothese 1: Partnerschaftsqualität
6.3 Hypothese 2: Verhaltensauffälligkeiten
6.4 Hypothese 3: Geschlechtsunterschiede
6.5 Hypothese 4: Konfliktpotential
6.6 Hypothese 5: Trennungszeitpunkt
6.7 Hypothese 6: Konfliktlösung
6.8 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Qualität der Elternbeziehung und dem Auftreten von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern im Alter von 5-7 Jahren. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf dem Vergleich zwischen verheirateten und alleinerziehenden Müttern unter Berücksichtigung von soziodemographischen Faktoren und Konfliktverhalten.
2.1.1 Definition, Erscheinungsformen und Auftretenshäufigkeiten
Zeigen Kinder von den zeit- und kulturspezifischen Erwartungsnormen abweichende, maladaptive bzw. dysfunktionale Verhaltensweisen, welche in ihrem Schweregrad die Entwicklungs-, Lern- und Arbeitsfähigkeit sowie das Interaktionsgeschehen in der Umwelt beeinträchtigen und nicht oder nur unzureichend ohne professionelle Hilfe überwunden werden können, werden sie als verhaltensauffällig bzw. verhaltensgestört im klinischen Sinne bezeichnet (Myschker, 2002).
Die Erscheinungsformen der Verhaltensauffälligkeiten konnten empirisch in zwei Hauptfaktoren, die „Externalisierenden Störungen“ und die „Internalisierenden Störungen“ differenziert werden. Während sich die externalisierenden Symptome eher gegen die Umwelt richten und sich in Form von zum Beispiel Aggressivität, Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen zeigen, sind die Verhaltensweisen der internalisierenden Störungen eher nach innen gerichtet und zeigen sich in Symptomen wie Zurückgezogenheit, Ängstlichkeit, Depressivität und psychosomatischen Belastungen (Myschker, 2002; Petermann, Döpfner, Lehmkuhl & Scheithauer, 2002).
1. Zusammenfassung: Diese Einführung gibt einen Überblick über die Forschungsziele und die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der kindlichen Verhaltensentwicklung in verschiedenen Familienstrukturen.
2. Theoretischer Ausgangspunkt: Partnerschaftskonflikte als Risikofaktoren für Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern: Das Kapitel erläutert den aktuellen Forschungsstand zu kindlichen Verhaltensstörungen, der Qualität von Partnerschaften und dem Einfluss von elterlichen Konflikten sowie Trennungserfahrungen.
3. Forschungsfragen: Hier werden die aus der Literatur abgeleiteten spezifischen Fragestellungen und die theoretischen Vermutungen der Arbeit dargelegt.
4. Methode: Dieses Kapitel beschreibt das Studiendesign, die Stichprobenerhebung in Düsseldorfer Schulen sowie die eingesetzten psychometrischen Messinstrumente und statistischen Auswertungsmethoden.
5. Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren die statistische Analyse der soziodemographischen Daten und die Überprüfung der sechs aufgestellten Hypothesen hinsichtlich Partnerschaftsqualität und kindlichem Verhalten.
6. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse im Kontext bisheriger Forschung, erörtert Einschränkungen der Untersuchung und leitet Implikationen für zukünftige Studien und präventive Maßnahmen ab.
Verhaltensauffälligkeiten, Partnerschaftsqualität, Alleinerziehende, Verheiratete Mütter, Kinder, Elternkonflikte, Scheidung, Trennung, Psychosomatische Medizin, Psychotherapie, SDQ, Erziehungsverhalten, Externalisierende Störungen, Internalisierende Störungen, Familiendynamik.
Die Arbeit untersucht, ob und wie die Qualität der elterlichen Partnerschaft (oder deren Trennung) mit der Entwicklung von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern im Vorschulalter zusammenhängt.
Die zentralen Themen sind Partnerschaftszufriedenheit, elterliche Konflikte, kindliche Verhaltensauffälligkeiten, Scheidungsfolgen und die spezifische Lebenssituation alleinerziehender Mütter.
Ziel ist es, einen Beitrag zur Beantwortung der Frage zu leisten, inwieweit die Elternbeziehung die Entwicklung externalisierender oder internalisierender Verhaltensstörungen bei Kindern beeinflusst.
Es handelt sich um eine quantitative Querschnittsstudie an einer Stichprobe von 1122 Müttern, bei der Fragebögen (SDQ, ZIP, Sozialfragebogen, Trennungsfragebogen) und inferenzstatistische Verfahren (z.B. ANOVA, Korrelationen) eingesetzt wurden.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung zu den Risikofaktoren für Kinder, eine detaillierte Beschreibung der methodischen Vorgehensweise und die Darstellung sowie Diskussion der statistischen Ergebnisse.
Zu den Kernbegriffen zählen Verhaltensauffälligkeiten, Partnerschaftsqualität, Alleinerziehende, Elternkonflikte, Scheidung und Psychosomatik.
Der Begriff wird genutzt, um Situationen zu beschreiben, in denen Kinder durch dysfunktionale familiäre Prozesse oder Substanzmissbrauch der Eltern emotional überfordert werden und eine Art Partnerrolle für die Eltern übernehmen, was wiederum zu Verhaltensproblemen führen kann.
Der Zeitpunkt der Trennung wird untersucht, um festzustellen, ob ein längerer zeitlicher Abstand zur Trennung (Restabilisierung) zu einer Verringerung der Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern führt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

