Diplomarbeit, 2006
59 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Allgemeine Grundlagen
2.1. Kardiovaskuläre Erkrankungen
2.1.1. Ursachen, Risikofaktoren
2.1.1.1. Risikofaktoren 1. Ordnung
2.1.1.2. Risikofaktoren 2. Ordnung
2.1.1.3. Folgen der Arteriosklerose
2.2. Prävention und Gesundheitsförderung
2.2.1. Prävention
2.2.1.1. Primärprävention
2.2.1.2. Sekundärprävention
2.2.1.3. Tertiärprävention
2.2.2. Gesundheitsförderung
2.2.2.1. Die Ottawa- Charta zur Gesundheitsförderung der WHO (1986)
2.2.3. Abgrenzung der Begriffe voneinander
2.2.4. Aktueller Stand und gesetzliche Regelungen
2.2.5. Gesundheitsausgaben im internationalen Vergleich
2.2.6. Änderungen in Gesundheitsberufen
2.2.6.1. Das Medizinstudium
2.2.6.2. Die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung
3. Praktische Beispiele der Gesundheitsförderung von kardiovaskulären Risikofaktoren
3.1. Die Familie als Interventionsfeld der Gesundheitsförderung
3.1.1. Die Family Health Nurse
3.2. Schulische Gesundheitsförderung
3.2.1. Standfestigkeitstraining
3.2.2. Lebenskompetenztraining
3.2.3. Die Gesundheitsfördernde Schule
3.3. Betriebliche Gesundheitsförderung
3.3.1. Das Gesundheitsprogramm „Hab` ein Herz für Dein Herz“
3.4. Gesundheitsförderung in Städten und Gemeinden
3.4.1. Die Deutsche Herz- Kreislauf- Präventionsstudie
4. Tätigkeitsfelder von Gesundheits- und KrankenpflegerInnen in der Gesundheitsförderung von kardiovaskulären Erkrankungen
4.1. Die Schule als mögliches Handlungsfeld
5. Zusammenfassung / Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Relevanz präventiver Gesundheitsförderung zur Senkung kardiovaskulärer Erkrankungen aufzuzeigen und neue Tätigkeitsfelder für Gesundheits- und KrankenpflegerInnen in diesem Bereich zu identifizieren. Dabei wird untersucht, wie eine lebensraumbezogene Prävention die Lebensqualität steigern und volkswirtschaftliche Gesundheitskosten senken kann.
3.2.3. Die Gesundheitsfördernde Schule
Das Konzept der Gesundheitsfördernden Schule als pädagogischer Schulentwicklungsansatz wurde Anfang der 90er Jahre vom Regionalbüro der WHO für Europa in Kopenhagen auf der Grundlage der Ottawa- Charta in Grundzügen entwickelt (WHO, 1997). Es geht dabei um eine gesundheitsgerechte Gestaltung des Lernprozesses und der Lernumgebung. Insbesondere die Bereitschaft der Lehrerschaft, des sonstigen schulischen Personals sowie der Eltern, ein umfassendes Gesundheitsverständnis zu entwickeln, stellt die Basis für die Gestaltung gesundheitlicher Lern- und Lebenswelten dar. In Anlehnung an die Strategien und Handlungsfelder der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung hat die WHO folgende Ziele zur Umsetzung dieses Konzeptes benannt:
Die Gesundheitsfördernde Schule ...
• schließt alle Aspekte des Lebens in der Schule (Gebäude, Spielflächen,…) sowie die Beziehungen zur Umgebung ein;
• nimmt die Interaktion von physischen, psychischen, sozialen und umweltbedingten Aspekten in die Gesundheitsdefinition auf;
• stellt die aktive Beteiligung der Schüler ins Zentrum und arbeitet mit verschiedenen Methoden, welche die Eigeninitiative der Jugendlichen fördern;
• geht von einer Vielzahl von Faktoren und Einflüssen aus, welche die Gesundheit der Schüler beeinflusst und bestehende Glaubensvorstellungen und Werthaltungen berücksichtigt;
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt kardiovaskuläre Erkrankungen als eine der Haupttodesursachen dar und begründet die Notwendigkeit von Prävention zur Steigerung der Lebensqualität.
2. Allgemeine Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert medizinische Hintergründe kardiovaskulärer Erkrankungen, definiert Präventionsbegriffe und skizziert den aktuellen gesundheitspolitischen Rahmen sowie Veränderungen in Gesundheitsberufen.
3. Praktische Beispiele der Gesundheitsförderung von kardiovaskulären Risikofaktoren: Es werden konkrete Lebenswelten wie Familien, Schulen, Betriebe und Kommunen als Settings für Präventionsprogramme vorgestellt und analysiert.
4. Tätigkeitsfelder von Gesundheits- und KrankenpflegerInnen in der Gesundheitsförderung von kardiovaskulären Erkrankungen: Dieses Kapitel diskutiert die Rolle der Pflege außerhalb des Krankenhauses und zeigt neue Handlungsfelder in der präventiven Gesundheitsförderung auf.
5. Zusammenfassung / Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert die Ergebnisse der Präventionsstudien und formuliert Anforderungen für zukünftige, ganzheitliche Gesundheitsstrategien.
Kardiovaskuläre Erkrankungen, Prävention, Gesundheitsförderung, Arteriosklerose, Risikofaktoren, Ottawa-Charta, Gesundheits- und Krankenpflege, Lebenskompetenztraining, Betriebliche Gesundheitsförderung, Setting-Ansatz, Public Health, Herzinfarkt, Primärprävention, Schulische Gesundheitsförderung, Family Health Nurse.
Die Arbeit befasst sich mit der Prävention und Gesundheitsförderung bei kardiovaskulären Erkrankungen unter Berücksichtigung verschiedener Lebensumwelten und der Rolle der pflegerischen Berufe.
Im Zentrum stehen die medizinischen Ursachen kardiovaskulärer Erkrankungen, die Unterscheidung von Präventionskonzepten, praktische Settings wie Schule und Betrieb sowie die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten für Pflegekräfte.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie präventive Maßnahmen effektiv in soziale Lebensräume integriert werden können, um das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken und die Lebensqualität zu verbessern.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Gesundheitskonzepte, Studien (wie der DHP) und gesetzlicher Grundlagen, um daraus pflegerische Handlungsstrategien abzuleiten.
Der Hauptteil analysiert vier spezifische Settings – Familie, Schule, Betrieb sowie Städte und Gemeinden – und stellt hierfür bereits erprobte Interventionsprogramme und deren Erfolge vor.
Kardiovaskuläre Prävention, Setting-Ansatz, gesundheitsfördernde Schule, Betriebliche Gesundheitsförderung und die Neuausrichtung der professionellen Pflege im Kontext von Public Health.
Sie wird als ein zentrales pflegerisches Konzept vorgestellt, das durch aufsuchende ambulante Dienste die Gesundheitskompetenz innerhalb von Familien stärken soll.
Da Kinder und Jugendliche Verhaltensweisen früh stabilisieren, ist die Schule ein idealer Ort für primäre Prävention, um gesundheitsschädliche Gewohnheiten gar nicht erst entstehen zu lassen.
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