Diplomarbeit, 2004
68 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
2 Wertschöpfungskette und Deconstruction
2.1 Begriff und Konzept der Wertschöpfungskette
2.2 Begriff und Problem der Optimierung des Diversifikationsgrads
2.3 Begriff und Konzept der Deconstruction
2.4 Theoretische Erklärungsansätze der Deconstruction-Entwicklung
2.5 Wertschöpfungsarchitekturen und Layer-Competition
3 Bankenbranche
3.1 Begriff und Abgrenzung zur Finanzdienstleistungsindustrie
3.2 Historische Entwicklung und heutige Struktur
3.3 Aktuelle Rahmenbedingungen und Konsequenzen
4 Wertschöpfungsarchitekturen in der Bankenbranche
4.1 Wertschöpfungskette des Integrator in der Bankenbranche
4.1.1 Theoretische Konfigurationsmöglichkeiten
4.1.2 Beispiele aus der Praxis
4.2 Wertschöpfungskette des Orchestrator in der Bankenbranche
4.2.1 Theoretische Konfigurationsmöglichkeiten
4.2.2 Beispiele aus der Praxis
4.3 Wertschöpfungskette des Layer Player in der Bankenbranche
4.3.1 Theoretische Konfigurationsmöglichkeiten
4.3.2 Beispiele aus der Praxis
4.4 Wertschöpfungskette des Market Maker in der Bankenbranche
4.4.1 Theoretische Konfigurationsmöglichkeiten
4.4.2 Beispiele aus der Praxis
4.5 Gesamt- und Entscheidungsmodell der Wertschöpfungsarchitekturen
5 Abschließende Betrachtung und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der Deconstruction auf den Bankensektor und zeigt Folgen für die Ausgestaltung der Wertschöpfungsketten auf. Ziel ist es, neue Konfigurationsmöglichkeiten von Wertschöpfungsketten im Bankenbereich zu bewerten, theoretische Modelle darzustellen und diese durch Praxisbeispiele zu belegen.
4.2.1 Theoretische Konfigurationsmöglichkeiten
Seit einiger Zeit sind in der Bankenbranche Tendenzen zu erkennen sich auf bestimmte primäre Wertaktivitäten zu konzentrieren und andere auszulagern. In diesem Kapitel wird untersucht, welche Wertaktivitäten eine Bank selbst durchführen sollte unter der Prämisse, dass sie als Orchestrator (weiterhin) Produkte an Endkunden unter ihrem (Marken-)Namen verkauft. Die Möglichkeiten einer Bank, sich auf einzelne Wertaktivitäten zu konzentrieren und diese wiederum anderen Banken und sonstigen Unternehmungen anzubieten, werden in Kapitel 4.3 dargestellt. Die rechtlichen Bedingungen der Auslagerung von Wertaktivitäten sollen bei der folgenden Darstellung unberücksichtigt bleiben. Eine Übersicht zu diesen ist bei Moormann und Frank zu finden.
Eine Bank muss, um als Orchestrator erfolgreich zu sein, ausgelagerte und in der Bank verbliebene Wertaktivitäten geschickt koordinieren und sich mit Hilfe eines starken Markennamens gegenüber Wettbewerbern behaupten. Bei der Wertschöpfungsarchitektur des Orchestrator und auch bei Banken allgemein, nimmt das Marketing eine zentrale Rolle ein und kann nicht ausgelagert werden. Banken mit qualitativ ähnlichen Produkten, die theoretisch alle Wertaktivitäten bis auf das Marketing ausgelagert haben, unterscheiden sich in den Augen der Konsumenten hauptsächlich durch ihren Markennamen und ein damit verbundenes Image.
Die Darstellung der verschiedenen theoretischen Konfigurationsmöglichkeiten basiert auf der vorgestellten dreigeteilten Wertschöpfungskette der Bank. Allerdings werden aufgrund der erwähnten Bedeutung des Marketings, Marketing und Vertrieb als getrennte Wertkettenelemente dargestellt. Auf eine weitere Untergliederung der Wertaktivitäten (z. B. in Zahlungsverkehrs- und Wertpapierabwicklung) und deren Untersuchung wird beim Orchestrator verzichtet. Dies würde zu einer zu großen Komplexität führen und den Rahmen dieser Arbeit übersteigen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Wandels der Bankenbranche ein und erläutert die Vorgehensweise der Untersuchung.
2 Wertschöpfungskette und Deconstruction: Es werden die theoretischen Grundlagen der Wertschöpfungskette sowie das Konzept der Deconstruction und deren theoretische Erklärungsansätze erläutert.
3 Bankenbranche: Dieses Kapitel definiert die Bankenbranche, beschreibt ihre historische Entwicklung sowie die heutige Struktur und analysiert aktuelle Rahmenbedingungen.
4 Wertschöpfungsarchitekturen in der Bankenbranche: Der Hauptteil stellt verschiedene Architekturen wie den Integrator, Orchestrator, Layer Player und Market Maker theoretisch dar und untermauert diese durch Praxisbeispiele sowie ein Entscheidungsmodell.
5 Abschließende Betrachtung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Wertschöpfungsketten in der Bankenbranche.
Deconstruction, Wertschöpfungskette, Bankenbranche, Integrator, Orchestrator, Layer Player, Market Maker, Wertaktivitäten, Diversifikation, Outsourcing, Bankmanagement, Kernkompetenzen, Transaktionskosten, Wettbewerbsvorteile, Restrukturierung
Die Arbeit analysiert, wie Deconstruction-Prozesse die traditionellen Wertschöpfungsketten im deutschen Bankensektor auflösen und welche neuen strategischen Konfigurationsmöglichkeiten daraus entstehen.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Konzepte von Wertschöpfungsketten und Deconstruction, die Branchenstruktur des Bankensektors sowie verschiedene Wertschöpfungsarchitekturen.
Ziel ist es, die Auswirkungen der Deconstruction auf Banken zu untersuchen, mögliche neue Wertschöpfungsarchitekturen zu bewerten und ein Entscheidungsmodell für die praktische Anwendung in Banken zu entwickeln.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und der Ableitung/Bewertung von Konfigurationsmodellen, die durch praktische Beispiele und Fallstudien aus dem Bankensektor veranschaulicht werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der vier Architekturtypen (Integrator, Orchestrator, Layer Player, Market Maker), deren theoretische Ausgestaltung sowie deren praktische Relevanz.
Die zentralen Begriffe sind Deconstruction, Wertschöpfungskette, Bankenbranche, Outsourcing sowie die spezifischen Architekturtypen des Orchestrator und des Layer Player.
Da der Orchestrator Produkte unter seinem starken Markennamen anbietet, fungiert Marketing als unverzichtbare Kernkompetenz, die nicht ausgelagert werden kann, um sich von Wettbewerbern abzugrenzen.
Es dient als praktisches Beispiel für einen Layer Player, der sich auf eine spezifische Wertaktivität (Zahlungsverkehr) konzentriert und diese standardisiert für andere Institute erbringt.
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