Diplomarbeit, 2004
68 Seiten, Note: 1,7
Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem Konzept der Deconstruction in der Finanzdienstleistungsindustrie, insbesondere im Bankensektor. Ziel ist es, die Ausgestaltungsmöglichkeiten der Wertkette im Bankensektor zu analysieren und die Auswirkungen der Deconstruction auf die verschiedenen Wertschöpfungsarchitekturen zu untersuchen.
Das erste Kapitel stellt die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit vor. Es wird die Relevanz des Themas Deconstruction im Kontext der Finanzdienstleistungsindustrie erläutert und die Vorgehensweise der Arbeit beschrieben.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit dem Begriff und Konzept der Wertschöpfungskette. Es werden verschiedene Modelle der Wertschöpfungskette vorgestellt und die Bedeutung der Deconstruction in diesem Kontext erläutert. Die Arbeit beleuchtet auch die verschiedenen theoretischen Erklärungsansätze für die Entwicklung der Deconstruction.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Bankenbranche und ihrer Entwicklung. Es wird der Begriff der Bankenbranche abgegrenzt und ihre historische Entwicklung sowie die aktuelle Struktur dargestellt. Die Arbeit analysiert auch die aktuellen Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf die Bankenbranche.
Das vierte Kapitel untersucht die verschiedenen Wertschöpfungsarchitekturen in der Bankenbranche. Es werden die Wertschöpfungsketten des Integrator, Orchestrator, Layer Player und Market Maker vorgestellt. Die Arbeit beleuchtet die theoretischen Konfigurationsmöglichkeiten der einzelnen Wertschöpfungsarchitekturen und liefert Beispiele aus der Praxis.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind Deconstruction, Wertschöpfungskette, Bankenbranche, Finanzdienstleistungsindustrie, Wertschöpfungsarchitekturen, Integrator, Orchestrator, Layer Player, Market Maker, Diversifikation, Layer-Competition.
Deconstruction bezeichnet das Aufbrechen der traditionellen, integrierten Wertschöpfungskette von Universalbanken. Einzelne Leistungen werden spezialisiert, ausgelagert oder über Netzwerke neu kombiniert.
Es wird zwischen vier Typen unterschieden: Integrator (traditionell), Orchestrator (steuert Netzwerke), Layer Player (spezialisierte Teilleistungen) und Market Maker (Plattformbetreiber).
Durch sinkende Gewinne, technologischen Fortschritt und Liberalisierung der Märkte ist es oft effizienter, unrentable Teile der Wertschöpfungskette an spezialisierte Drittanbieter auszulagern.
Ein Layer Player spezialisiert sich auf eine bestimmte Stufe der Wertkette, wie z. B. die reine Abwicklung von Transaktionen oder das Kredit-Risikomanagement für mehrere andere Banken.
Es unterstützt bei der Wahl der richtigen Architektur, indem es Faktoren wie Transaktionskosten, Kernkompetenzen und Marktbedingungen analysiert, um den optimalen Diversifikationsgrad zu finden.
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